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  1. Verdrängter Terror
    Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland
    Erschienen: 2010
    Verlag:  Hamburger Ed., Hamburg

    Am 17. Januar 1950 wurde im Neuen Deutschland die Auflösung von Lagern bekannt gegeben, die es offiziell gar nicht gab: die Speziallager des sowjetischen Geheimdienstes. Schätzungsweise 154 000 Deutsche waren seit 1945 in der SBZ und frühen DDR unter... mehr

    Landschaftsbibliothek Aurich
    Emp 821 10 : x 43519
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Auswärtiges Amt, Referat 116, Bibliothek, Informationsvermittlung
    Om 500:71
    keine Fernleihe
    Deutsches Institut für Menschenrechte, Bibliothek
    Xc 3.1 - zg 2
    keine Fernleihe
    Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Haus Potsdamer Straße
    1 A 768358
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Stadtbibliothek Braunschweig
    I 143-319
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    Universitätsbibliothek Braunschweig
    2913-0993
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    Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
    a hit 361.1 4d/11
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Stadt Chemnitz, Kulturbetrieb, Stadtbibliothek
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    Technische Universität Chemnitz, Universitätsbibliothek
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    Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V., Bibliothek
    2010 0149 01
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    Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden
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    Sächsisches Staatsarchiv
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    Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht, Bibliothek
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    Universitätsbibliothek Freiburg
    GE 2010/2994
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    Universitätsbibliothek Greifswald
    310/NQ 6050 G824
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    Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
    C XI 1018
    keine Fernleihe
    Hamburger Institut für Sozialforschung, Bibliothek
    His 420/102,a-b
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    Hamburger Institut für Sozialforschung, Bibliothek
    HIS
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    Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, Universitätsbibliothek
    POL 218:YD0032
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
    A/531011
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
    III Wa 74
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    Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
    2010/3077
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    Technische Informationsbibliothek (TIB) / Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek
    Hist 9883/914
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    Universitätsbibliothek Heidelberg
    2010 A 3074
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    Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek
    HIS:SU:570:::2010
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    Badische Landesbibliothek
    110 A 2793
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    Bibliothek des Bundesgerichtshofs
    NQ 6050 2010 001
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Universitätsbibliothek Kiel, Zentralbibliothek
    R 1212 d 20/7
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    Universitätsbibliothek Kiel, Zentralbibliothek
    Bk 8863
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    Universität Konstanz, Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM)
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    Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO), Bibliothek
    IV/3415
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    Universitätsbibliothek Leipzig
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    Universitätsbibliothek Mannheim
    2010 A 1304
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    Hochschulbibliothek Friedensau
    Gesch 461,4 /025
    524 S. : Ill., graph. Darst.
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    Bibliotheks-und Informationssystem der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (BIS)
    hit 361.1 4k CV 3028
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    Landesbibliothek Oldenburg
    10-2255
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    Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, Bibliothek
    ZZF 21308
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    Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
    2010-2622
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    Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern Günther Uecker im Landesamt für Kultur und Denkmalpflege
    46 A 3496
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe
    Universität Stuttgart, Historisches Institut, Bibliothek
    Pe 8250
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    Württembergische Landesbibliothek
    60/2753
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    Institut für osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Bibliothek
    31384
    keine Ausleihe von Bänden, nur Papierkopien werden versandt
    Universitätsbibliothek Vechta
    LPXgre = 412448
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    Deutsches Historisches Institut Washington, Bibliothek
    JC 599 .G3 G74 2010
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    Klassik Stiftung Weimar / Herzogin Anna Amalia Bibliothek
    NQ 6050 G824
    uneingeschränkte Fernleihe, Kopie und Ausleihe

     

    Am 17. Januar 1950 wurde im Neuen Deutschland die Auflösung von Lagern bekannt gegeben, die es offiziell gar nicht gab: die Speziallager des sowjetischen Geheimdienstes. Schätzungsweise 154 000 Deutsche waren seit 1945 in der SBZ und frühen DDR unter Bedingungen gefangen gehalten worden, die ein Drittel von ihnen nicht überlebte. Die Geschichte dieser Verfolgung ist bis heute weitgehend unbekannt, obwohl sie in einzigartiger Weise für die Verquickung deutscher Täter- und Opferschaft steht. Bettina Greiner untersucht die noch heute weitgehend unbekannte Geschichte der Speziallager in drei Schritten. Sie verdeutlicht zu nächst, dass diese Lager nicht Teil der sowjetischen Entnazifizierungspolitik waren. Obwohl zahllose Nazis inhaftiert wurden, ging es in erster Linie um Pazifizierung und Herrschaftssicherung, um die Ausschaltung aller, die man in Feindverdacht hatte. Anschließend wird anhand von mehr als 750 Erinnerungsberichten die Lagerhaft ausführlich geschildert seit Jahrzehnten verfügbar, werden diese Quellen hier erstmals systematisch ausgewertet. Neben der Erfahrung von Gewalt und dem Alltag im Lager, der von Hunger und Untätigkeit geprägt war, werden bis dato kaum gewürdigte Aspekte beleuchtet, nämlich die Selbstorganisation der Gefangenen und ihre internen, meist gewaltsam ausgetragenen Konflikte. Schließlich wird gefragt, weshalb den Opfern stalinistischer Verfolgung noch heute die gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Anhand der Hafterinnerungen werden die Schwierigkeiten aufgezeigt, gebrochene Biografien zu erzählen und in ihrer Ambivalenz zu akzeptieren wer einmal Täter war, kann kein Opfer sein, und umgekehrt. "Verdrängter Terror" ist die erste Studie zu den Speziallagern, die diese drei Perspektiven miteinander verbindet. Die vorliegende Studie handelt von Terror und Willkür und der Verdrängung dieser Erfahrungen: Mit Ende des Zweiten Weltkriegs richtete der sowjetische Geheimdienst in der SBZ und späteren DDR zehn Speziallager ein. Neben Nationalsozialisten unterschiedlicher Belastungsgrade wurden in ihnen Zehntausende festgehalten, denen "konterrevolutionäre Verbrechen" vorgeworfen wurden. Sie alle galten gleichermaßen als Feinde der Besatzungsmacht, die mehrheitlich ohne Gerichtsverfahren über Jahre weggesperrt wurden - schätzungsweise 154 000 Männer und Frauen, von denen etwa ein Drittel in der Haft verstarb. Bettina Greiner untersucht die noch heute weitgehend unbekannte Geschichte der Speziallager in drei Schritten. Sie verdeutlicht zunächst, dass diese Lager nicht Teil der sowjetischen Entnazifizierungspolitik waren. Obwohl zahllose Nazis inhaftiert wurden, ging es in erster Linie um Pazifizierung und Herrschaftssicherung, um die Ausschaltung aller, die man in Feindverdacht hatte. Anschließend wird anhand von mehr als 750 Erinnerungsberichten die Lagerhaft ausführlich geschildert - seit Jahrzehnten verfügbar, werden diese Quellen hier erstmals systematisch ausgewertet. Neben der Erfahrung von Gewalt und dem Alltag im Lager, der von Hunger und Untätigkeit geprägt war, werden bis dato kaum gewürdigte Aspekte beleuchtet, nämlich die Selbstorganisation der Gefangenen und ihre internen, meist gewaltsam ausgetragenen Konflikte. Schließlich wird gefragt, weshalb den Opfern stalinistischer Verfolgung noch heute die gesellschaftliche Anerkennung versagt bleibt. Anhand der Hafterinnerungen werden die Schwierigkeiten aufgezeigt, gebrochene Biografien zu erzählen und in ihrer Ambivalenz zu akzeptieren - wer einmal Täter war, kann kein Opfer sein, und umgekehrt. "Verdrängter Terror" ist die erste Studie zu den Speziallagern, die diese drei Perspektiven miteinander verbindet. - In sowjetischen Speziallagern in Deutschland fielen mehrere zehntausend Menschen Krankheiten, Hunger, Misshandlung und Gewalt zum Opfer. Das Buch möchte einen Beitrag zu der Debatte leisten, welchen Platz diese Lager in der deutschen Erinnerungskultur einnehmen.

     

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