Forschergruppen

dlina-Arbeitsgruppe

"Die dlina-Arbeitsgruppe (dlina = digitale literaturwissenschaftliche Netzwerkanalyse), gegründet Ende 2014, ist ein institutionell ungebundener, weiterhin wachsender Zusammenschluss von LiteraturwissenschaftlerInnen und InformatikerInnen, die gemeinsam an der Extraktion, Analyse und Interpretation von Netzwerkdaten aus literarischen Texten arbeiten. Neben der automatisierten Extraktion und Analyse (statistische Auswertung und Visualisierung) spielen dabei die Korpusgestaltung (TEI-Codierung literarischer Texte, Metadaten) sowie grundsätzlich Fragen der literaturwissenschaftlichen Argumentation mit quantitativen Daten eine zentrale Rolle. Das bisher am intensivsten beforschte ›dlina-Kernkorpus‹ besteht aus 465 deutschsprachigen Dramen aus der Zeit 1730 bis 1930 und wurde auf Grundlage des TextGrid-Repository erstellt. Derzeit weiten wir unsere Analysen auf französische, amerikanische und schwedische Dramenkorpora aus und arbeiten, unter dem Arbeitstitel »Verlaufsforschung«, an Berechnungen und Visualisierungen dynamischer Netzwerke von literarischen Texten. Die Daten und Skripte, die im Rahmen der Arbeitsgruppe entstehen, sind – im Sinne des Open Data-Gedankens – für jeden frei verfügbar (siehe dazu die rechts gelisteten Github-Accounts). Auf dem dlina-Blog werden die einzelnen Arbeitsschritte bei der Gewinnung und Analyse der Daten kommuniziert und erläutert."

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Quelle der Beschreibung: Redaktion germanistik-im-netz.de

Kontakte

Frank Fischer
Mathias Göbel
Dario Kampkaspar
Christopher Kittel
Hanna-Lena Meiners
Peer Trilcke

Institution

Universität Potsdam
Institut für Germanistik
Juniorprofessur für deutsche Literatur des 19. Jahrhunderts
Deutschland