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  1. Auf der Suche nach Genderzeichen: Die Hamburger Volksinitiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ und die Verwendung von Genderzeichen auf der Webseite der Stadt Hamburg
  2. Komposita mit den relationalen Zweitgliedern "Gatte" und "Gattin" – eine korpusbasierte Studie aus genderlinguistischer Perspektive
  3. Auf der Suche nach Genderzeichen: Die Hamburger Volksinitiative „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“ und die Verwendung von Genderzeichen auf der Webseite der Stadt Hamburg
    Erschienen: 2024
    Verlag:  Meißen : TU Dresden, Institut für Germanistik ; Mannheim : Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

    Das Thema genderinklusive Sprache ist mittlerweile nicht nur Gegenstand regelmäßiger Umfragen, Presseartikel oder Talksendungen, sondern auch von Volksinitiativen. In Baden-Württemberg beispielsweise veranstaltet Klaus Hekking, Initiator des... mehr

     

    Das Thema genderinklusive Sprache ist mittlerweile nicht nur Gegenstand regelmäßiger Umfragen, Presseartikel oder Talksendungen, sondern auch von Volksinitiativen. In Baden-Württemberg beispielsweise veranstaltet Klaus Hekking, Initiator des Volksbegehrens Stoppt Gendern in Baden-Württemberg, eine Radtour gegen Gendern, um Unterschriften zu sammeln (die Initiative wurde allerdings vom Innenministerium gestoppt). Auch in Hamburg lief 2023 eine Volksinitiative namens „Schluss mit Gendersprache in Verwaltung und Bildung“, die vom „Verein Deutsche Sprache“ initiiert und von der Hamburger CDU unterstützt wurde. Die Initiative hat fast 17.000 Unterschriften gesammelt und überregionale mediale Aufmerksamkeit bekommen.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
    Schlagworte: Geschlechtergerechte Sprache; Volksbegehren; Hamburg; Verwaltungssprache; Website; Deutsch; Inklusion <Soziologie>
    Lizenz:

    rightsstatements.org/page/InC/1.0/ ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  4. Komposita mit den relationalen Zweitgliedern "Gatte" und "Gattin" – eine korpusbasierte Studie aus genderlinguistischer Perspektive
    Autor*in: Ochs, Samira
    Erschienen: 2024
    Verlag:  Mannheim : Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

    In diesem Beitrag werden Komposita mit den relationalen Zweitgliedern Gatte und Gattin aus genderlinguistischer Perspektive untersucht, basierend auf manuell annotiertem zeitungssprachlichen Korpusmaterial. Frauen werden im analysierten Korpus ca.... mehr

     

    In diesem Beitrag werden Komposita mit den relationalen Zweitgliedern Gatte und Gattin aus genderlinguistischer Perspektive untersucht, basierend auf manuell annotiertem zeitungssprachlichen Korpusmaterial. Frauen werden im analysierten Korpus ca. 12-mal häufiger in ihrer ehelichen Rolle versprachlicht als Männer. Statistische Analysen zeigen, dass sie dabei systematisch in ein possessives Verhältnis zum Ehemann gesetzt werden (Arztgattin = Gattin eines Arztes), während Ehemänner in den untersuchten Komposita tendenziell doppelt individualisiert werden (Arztgatte = Gatte, der Arzt ist). Neben den Zweitgliedern geben auch die Genera der beiden Konstituenten Aufschluss über die kodierte Bedeutungsrelation: Genusgleichheit (Kanzlergatte) führt zu einer qualifizierenden, Genusdivergenz (Kanzleringatte) zu einer possessiven Lesart. Die Analyse belegt außerdem die Existenz movierter Kompositumserstglieder – diese sind sogar die häufigste Form zur Benennung weiblicher Personen im Erstglied. Trotzdem herrscht bei der Bezugnahme auf Frauen eine größere Formenvarianz als bei Männern, welche fast ausschließlich mit maskulinen Erstgliedern versprachlicht werden. Damit zeigt die Studie, wie genderlinguistische Perspektiven auch im Bereich der Wortbildung einen neuen Analysezugang bilden. ; This study examines compounds with the relational second elements Gatte (‘husband’) and Gattin (‘wife’) from a gender-linguistic perspective, based on manual annotations of material from a presscorpus. In the analysed corpus, women are referred to in their marital roles 12 times more often than men. Statistical analyses show that they are systematically put into a possessive relation to their husband (Arztgattin = ‘a doctor’s wife’), while husbands tend to be individualised twice within the analysed compounds (Arztgatte = ‘a husband who is also a doctor’). Besides the second elements, the grammatical gender of the two constituents provides information about the meaning relations within the compounds: if both have the same grammatical ...

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Kompositum; Komposition <Wortbildung>; Korpus; Geschlechtergerechte Sprache; Gender; Motion; Referenz; Zeitungssprache; Genus; Wortbildung; Personenbezeichnung
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by/4.0/ ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  5. Less than one percent of words would be affected by gender-inclusive language in German press texts
    Erschienen: 2024
    Verlag:  Berlin : Springer Nature ; Mannheim : Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS)

    Research on gender and language is tightly knitted to social debates on gender equality and non-discriminatory language use. Psycholinguistic scholars have made significant contributions in this field. However, corpus-based studies that investigate... mehr

     

    Research on gender and language is tightly knitted to social debates on gender equality and non-discriminatory language use. Psycholinguistic scholars have made significant contributions in this field. However, corpus-based studies that investigate these matters within the context of language use are still rare. In our study, we address the question of how much textual material would actually have to be changed if non-gender-inclusive texts were rewritten to be gender-inclusive. This quantitative measure is an important empirical insight, as a recurring argument against the use of gender-inclusive German is that it supposedly makes written texts too long and complicated. It is also argued that gender-inclusive language has negative effects on language learners. However, such effects are only likely if gender-inclusive texts are very different from those that are not gender-inclusive. In our corpus-linguistic study, we manually annotated German press texts to identify the parts that would have to be changed. Our results show that, on average, less than 1% of all tokens would be affected by gender-inclusive language. This small proportion calls into question whether gender-inclusive German presents a substantial barrier to understanding and learning the language, particularly when we take into account the potential complexities of interpreting masculine generics.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Englisch
    Medientyp: Aufsatz aus einer Zeitschrift
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Geschlechtergerechte Sprache; Deutsch; Zeitungstext; Korpus
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by/4.0/ ; info:eu-repo/semantics/openAccess