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  1. Acta et studia / Studiengemeinschaft Deutscher Linguisten e.V. (SDL)
    (AES) ; SDL-Mitteilungen, -Berichte u. -Dokumente. – Serie 4
  2. Sprache als Identitätsträger
    Erschienen: 2016
    Verlag:  Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II

    Abstract ; Was geschieht mit der Muttersprache nach der Emigration? Der migrationsbedingte Erwerb einer Zweitsprache kann langfristig zu einem Sprachwechsel bzw. zu einem Verlust der Erstsprache führen. Der Sprachverlust wird zugleich häufig als... mehr

     

    Abstract ; Was geschieht mit der Muttersprache nach der Emigration? Der migrationsbedingte Erwerb einer Zweitsprache kann langfristig zu einem Sprachwechsel bzw. zu einem Verlust der Erstsprache führen. Der Sprachverlust wird zugleich häufig als Identitätsverlust empfunden. Diese Arbeit untersucht die Prozesse, die mit dem Sprachwechsel einhergehen, anhand der sprachlichen Situation der deutschsprachigen Minderheit in Nordgriechenland (Thessaloniki und Umgebung). Die vorliegende Studie stellt die sprachliche Situation, die Sprachwechsel-, Sprachverlust- und Spracherhaltprozesse der Deutschstämmigen aus mikrosoziolinguistischer Perspektive dar. Die sprachlichen Prozesse werden von sprachlichen und außersprachlichen Faktoren, wie zum Beispiel Spracheinstellungen innerhalb der Minderheitengruppe, subjektive Vitalität und ethnische Identitätsprägungen beeinflusst. Sprachliche Identität ist ein zentraler Bestandteil des ethnischen Identitätskonzepts. Sie spielt eine gewichtige Rolle in der Identitätsprägung eines Menschen, einer Minderheit. Die Sprache ist ein Identitätsträger. Die veränderte sprachliche Situation führt zu einem Identitätswechsel oder Identitätsverlust eines Individuums, einer Minderheitengruppe. Anhand der empirischen Untersuchung wird in dieser Arbeit dargestellt, wie die veränderte sprachliche Situation und der Sprachwechsel, der in der ersten, zweiten und dritten Generation der Deutschsprachigen stattfand, zum ethnischen Identitätswechsel dieser Generationen geführt hat. ; Abstract ; What happens to the mother tongue after emigrating? The migration-related acquisition of a second language can eventually lead to a language shift or a complete loss of the first language. The loss of language is often also perceived as a loss of identity. This thesis examines the linguistic and non-linguistic processes that are associated with the language shift, based on the linguistic situation of the German-speaking minority in northern Greece (Thessaloniki and surroundings). This study illustrates the linguistic situation of the German diaspora in northern Greece from a micro-sociolinguistic perspective. The linguistic and non-linguistic factors, such as language attitudes of the minority group, individual vitality and ethnic identity affect the above mentioned linguistic processes. Linguistic identity is a central component of the ethnic identity concept. Language plays an important role in the identity of individuals and of ethnic minorities. The language is a carrier of identity. The changing linguistic situation leads to a loss of identity of an individual. Based on the empirical study, the thesis shows how far the language shift, which took place in the first, second and third generation of the Germans, led to an ethnic identity shift of these generations

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Sprache; Identität; Griechenland; Sprachwechsel; Identitätswechsel; deutsche Minderheit; identity; language; Greece; language shift; change of identity; German diaspora
    Lizenz:

    Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung ; creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/

  3. Komplexität oder Kontrastivität der L2
  4. Sprachliche Kommunikation, Alter und Migration
    Erschienen: 2008
    Verlag:  ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

    Die vorliegende explorative Studie untersucht die Sprachsituation, die kommunikativen Schwierigkeiten und die Sprachlernbedürfnisse von älteren italienisch- und albanischsprachigen MigrantInnen hinsichtlich des Deutschen oder des Schweizerdeutschen.... mehr

     

    Die vorliegende explorative Studie untersucht die Sprachsituation, die kommunikativen Schwierigkeiten und die Sprachlernbedürfnisse von älteren italienisch- und albanischsprachigen MigrantInnen hinsichtlich des Deutschen oder des Schweizerdeutschen. Die Ergebnisse sollen Grundlagen für die Entwicklung von Sprachkursen für ältere MigrantInnen im Hochdeutsch bzw. im Schweizerdeutsch dienen. Mittels Gruppendiskussionen mit älteren italienisch- und albanischsprachigen MigrantInnen sowie Interviews mit Expertinnen konnten erste Erkenntnisse gewonnen werden. Zwar haben sich die meisten MigrantInnen in Hinblick auf die Kommunikation in der Bewältigung des Alltags weitgehend arrangiert; die meisten bedauern aber, nicht besser Deutsch gelernt zu haben. Während die italienischen MigrantInnen häufig die Möglichkeit haben, auf ihre Muttersprache zurückzugreifen, steht diese Ressource den albanischsprachigen MigrantInnen nicht zur Verfügung. Für beide Gruppen stellt die diglossische Situation in der Schweiz gleichermassen ein Problem dar. Schweizerdeutsch zu verstehen wird in den mündlichen Situationen häufig als Hindernis erlebt, das in der direkten Begegnung ad hoc und ohne Hilfe bewältigt werden muss. Aus der Pilotstudie ergeben sich Hinweise darauf, dass ein Bedarf an Deutschkursen für ältere MigrantInnen besteht und dass diese thematisch über die Arbeitswelt hinaus neue Felder abdecken sollten (z. B. soziale Beziehungen, Gesundheit). Der Handlungsbedarf für MigrantInnen aus dem ehemaligen Jugoslawien ist grösser als für die italienischsprachigen MigrantInnen. Unter den MigrantInnen gibt es Personengruppen, die kaum über Deutschkenntnisse verfügen. Diese sind sozial isoliert und dadurch für Kursangebote sehr schlecht erreichbar. Es müssen somit spezifische Konzepte, Kursformen und Marketingstrategien entwickelt werden, die den sprachlichen Bedürfnissen der verschiedenen MigrantInnengruppen Rechnung tragen. Bei der Entwicklung von Angeboten empfiehlt es sich, die zeitlichen und finanziellen Rahmenbedingungen der MigrantInnen zu beachten.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Migration; Integration; Sprache; Alter; Language; Retirement
  5. Ruhestand in der Schweiz: Eine Herausforderung für Integration und Sprache : Forschungsbericht
    Erschienen: 2011
    Verlag:  ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

    Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Rolle von Kommunikation und Sprache in der Lebensgestaltung von ehemaligen "Gastarbeitenden" aus Italien, die ihren Ruhestand in der Deutschschweiz verbringen. Ausgehend von den Ergebnissen werden... mehr

     

    Die vorliegende Studie beschäftigt sich mit der Rolle von Kommunikation und Sprache in der Lebensgestaltung von ehemaligen "Gastarbeitenden" aus Italien, die ihren Ruhestand in der Deutschschweiz verbringen. Ausgehend von den Ergebnissen werden Empfehlungen für anschlussfähige und zielgruppenspezifische Angebote zur Sprachförderung formuliert. Die Studie basiert auf Interviews und teilnehmender Beobachtung und nimmt ihren Ausgangspunkt in der subjektiven Perspektive der Zielpersonen. In den drei für ihre Lebensgestaltung zentralen Felder der Kommunikation, nämlich der Familie, den ausserfamiliären sozialen Beziehungen und den formellen Kontakten mit der Aufnahmegesellschaft, werden Sets von Strategien aufgezeigt, mit Hilfe derer die älteren MigrantInnen unterschiedlichste Kommunikationssituationen bewältigen. Zugleich wird aber auch sichtbar, wie Sprache für die MigrantInnen beim Eingehen von Beziehungen, bei der Wahl von Aktivitäten und dem Zugang zu gesellschaftlichen Ressourcen einschränkend und selektionierend wirken kann. Die Ergebnisse zeichnen ein doppeltes Bild: Die älteren ItalienerInnen schätzen ihre kommunikativen Kompetenzen durchaus positiv ein, sehen sich aber im Kontakt mit der Aufnahmegesellschaft, welche Zugehörigkeit tendenziell und zunehmend über korrekte Sprachkenntnisse definiert, mit dem Vorwurf mangelnder Sprachkenntnisse konfrontiert. Sie fühlen sich dadurch als unzureichend und nicht gleichwertig zugehörig beurteilt. Das Vorbeugen dieser negativen sozialen Evaluation führt zu einer defensiven Kommunikationspraxis, die sich unter anderem im Vermeiden der deutschen Sprache äussert. Diese Entwicklungen kontrastiert mit den Wünschen der älteren MigrantInnen nach vermehrten und vertieften Sozialkontakten mit der schweizerischen Nachbarschaft, mit ihrem Bedürfnis nach einer selbstverständlicheren Teilnahme im lokalen Umfeld und nach sozialer Akzeptanz und Anerkennung durch die Schweizer Gesellschaft. Trotz dieser Wünsche zeichnet sich im Ruhestand eine zunehmende Isolation von der Aufnahmegesellschaft ab. Eine Förderung der Sprachkenntnisse ist von einem Grossteil der befragten älteren MigrantInnen gerade in Anbetracht der neuen Spielräume im Ruhestand durchaus erwünscht. Die Sprache soll in der unmittelbaren Anwendung, das heisst in der Teilnahme an Aktivitäten oder dem Erlernen neuer Fertigkeiten, und im sozialen Kontext geübt werden. Die Pflege und Flexibilisierung der Mundart sowie die Stärkung des Vertrauens in die eigenen kommunikativen Fähigkeiten stehen dabei im Vordergrund.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Kommunikation; Migration; Alter; Sprache; Communication; Elderly People; Language
  6. Verursacht Sprache wirklich Gewalt?
    Erschienen: 2019
    Verlag:  Heidelberg : Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft

    Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und weiteren Mordanschlägen in der jüngsten Vergangenheit wurde in Kommentaren und Stellungnahmen immer wieder behauptet, dass hier Sprache in Gewalt umgeschlagen sei. Dies ist einerseits... mehr

     

    Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke und weiteren Mordanschlägen in der jüngsten Vergangenheit wurde in Kommentaren und Stellungnahmen immer wieder behauptet, dass hier Sprache in Gewalt umgeschlagen sei. Dies ist einerseits naheliegend vor dem Hintergrund dessen, was wir über die Täter und ihre Äußerungen wissen. Was aber sagt die Wissenschaft dazu?

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
    Schlagworte: Deutsch; Sprache; Gewalt; Kommunikation
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  7. Kommunikation in der Coronakrise
    Erschienen: 2020
    Verlag:  Heidelberg : Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Sprache (400)
    Schlagworte: Kommunikation; Sprache
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  8. X-Worträtsel
    Erschienen: 1992
    Verlag:  Mannheim : Institut für deutsche Sprache (IDS)

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Kreuzworträtsel; Sprache; Deutsch
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  9. Tief in der Sprache lebt die alte Geschlechterordnung fort: Genderdebatte
    Erschienen: 2018
    Verlag:  München : Süddeutsche Zeitung, 07.06.2018

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Geschlecht; Geschlechtsunterschied; Sprache
    Lizenz:

    www.gesetze-im-internet.de/urhg/ ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  10. Die Ablehnung von “Gendersprache” – medial produziert
    Erschienen: 2019
    Verlag:  Heidelberg : Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Geschlecht; Sprache; Massenmedien
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  11. Die Sprachpolitik der AfD
    Erschienen: 2020
    Verlag:  Heidelberg : Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft

    Sprachpolitik hat sich in den letzten Jahren als ein lohnendes Politikfeld etabliert. Im Umfeld der AfD und in der parlamentarischen Repräsentanz der Partei werden durch Aufrufe, Anträge, Anfragen und Gesetzesinitiativen verschiedene Themen... mehr

     

    Sprachpolitik hat sich in den letzten Jahren als ein lohnendes Politikfeld etabliert. Im Umfeld der AfD und in der parlamentarischen Repräsentanz der Partei werden durch Aufrufe, Anträge, Anfragen und Gesetzesinitiativen verschiedene Themen adressiert, die schon im AfD-Grundsatzprogramm von 2016 gesetzt wurden. Um was für sprachpolitische Positionen handelt es sich, und was ist der Grund für das Interesse an diesen Themen?

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430)
    Schlagworte: Alternative für Deutschland; Grundsatzprogramm; Sprachpolitik; Sprache
    Lizenz:

    creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de ; info:eu-repo/semantics/openAccess

  12. Sprache und Liebe : Beobachtungen zu Kleists "Penthesilea"
    Erschienen: 1993

    Der Artikel ist frei verfügbar; anstelle eines Abstract wird hier zunächst der Anfang wiedergegeben: „Ich sage vom Gesetz der Fraun mich los, Und folge diesem Jüngling hier.“[1] Das Motiv ist vertraut. Eine junge Frau, die einen jungen Mann kennen... mehr

     

    Der Artikel ist frei verfügbar; anstelle eines Abstract wird hier zunächst der Anfang wiedergegeben: „Ich sage vom Gesetz der Fraun mich los, Und folge diesem Jüngling hier.“[1] Das Motiv ist vertraut. Eine junge Frau, die einen jungen Mann kennen und lieben gelernt hat, will die Welt ihrer Herkunft verlassen und dem Geliebten in ein neues Leben folgen. Die Dramen des Bürgerlichen Trauerspiels entwickeln aus dieser Konstellation ihre tragischen Geschichten. Die Parallele wirkt einigermaßen absurd. In Kleists „Penthesilea“ ist alles anders als im Bürgerlichen Trauerspiel: Die Heldin kommt nicht aus einer bürgerlich-patriarchalischen Kleinfamilie, sondern aus einem mutterrechtlich bestimmten Fauenstaat; sie wird dem Jüngling nicht in seine Welt folgen (dies zu tun, hat sie sich immer geweigert), sondern ins Grab; und sterben wird sie nicht durch väterliche Macht oder feudale Gewalt, sondern durch ihren eigenen, bloßen Willen. Und dennoch verbindet die gleiche Grundkonstruktion Kleists Drama und die Bürgerlichen Trauerspiele, als deren Kontrafaktur es sich lesen läßt: das Motiv der schicksalhaften Jugendliebe, in der die Verheißungen einer historisch neuen, erotischen Zweierbeziehung für eine junge Frau stärker sind als die Bindungen und Gesetze ihrer sozialen Herkunft, und stärker als der Tod. Kleist also beteiligte sich mit „Penthesilea“ auf seine extreme Weise an der Ausarbeitung eines durchaus allgemeinen, (nicht nur) literarischen „Liebesdiskurses“, der mit der Empfindsamkeit begann und das 18. und 19. Jahrhundert durchzog. Junge, männliche Intellektuelle versuchten, sich Karrieren als Schriftsteller zu erschreiben, indem sie ihre traumatischen Realitätserfahrungen in einem neuen Sprach-, Bild- und Selbstverständigungssystem auffingen und dabei neue Bilder von Frauen, neue Rollen für Frauen und neue Metaphern für sie erfanden und eine neue Bedeutung, die die „große Liebe“ für Manner und Frauen haben solle – und dann vielfach auch hatte. Die tragikträchtige, ästhetische Ergiebigkeit der ‚empfindsamen‘ oder ‚romantischen‘, der ‚großen‘ Liebe konnte in unserer Kultur lange Zeit als dichterisches Naturphänomen und anthropologische Konstante gelten. In Wahrheit ist sie eine Erfindung des 18. Jahrhunderts, historisch bedingt, hochkomplex, mit erheblichen praktischen und theoretischen Konsequenzen, aber von definierbarer Reichweite und mit, offenbar, tendenziell abnehmender Kraft. Diese Einsicht ist von Autoren des 20. Jahrhunderts schon früher geäußert worden, etwa von Brecht, der konstatierte, auf „boy meets girl“ ließe sich in der modernen Gesellschaft keine dramenfähige Fabel mehr aufbauen; er hätte es auch für die Umkehrung „girl meets boy“ gelten lassen. Die Literaturwissenschaft aber hat erst seit kurzem Wege gefunden, diese Einsicht in operative Begriffe zu bringen, die „Diskursivierung der Liebe“ zu einem eigenen Thema zu machen und ihre Voraussetzungen, Formen und Folgen zu beschreiben. Sozialgeschichtliche und diskursanalytische Forschungen haben dazu beigetragen.[2] Ergebnisse beider Forschungsrichtungen sollen hier in eine genaue Lektüre einzelner Textstellen mit hineingenommen werden.

     

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    Quelle: BASE Fachausschnitt Germanistik
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Übergeordneter Titel: Heinrich von Kleist. - München : Heinz-Ludwig Arnold (Hrsg.), 1993. - 26-48, ISBN: 978-3-88377-440-4
    DDC Klassifikation: Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Germanistik; Sprache; Liebe; Herrmann; Kleist
    Lizenz:

    free

  13. Sprachkurs Feministisch
    Erschienen: 1992
    Verlag:  Autorinnen-Verl., Zürich

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Auflage/Ausgabe: 1. Aufl.
    Schlagworte: Deutsch; Geschlechtsunterschied; Sprache
    Umfang: 84 S., 18 cm
  14. "W:orte"
    Poetische Ethnografie und Sprachperformanz im Werk von Yoko Tawada und José F.A. Oliver
    Erschienen: 2015
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Schlagworte: Sprache; Tawada, Yōko; Oliver, José F. A.
    Umfang: Online-Ressource
    Bemerkung(en):

    In: Literatur - Universalie und Kulturenspezifikum : Beiträge der Sektion "Literatur und Kultur" der Internationalen Deutschlehrertagung Weimar-Jena 2009/ Andreas Kramer und Jan Röhnert (Hg.), Göttingen : Univ.-Verl. Göttingen, 2010, ISBN 978-3-941875-47-0, S: 242-263

  15. Sprachliche Gleichbehandlung von Frauen und Männern
    Hinweise, Anwendungsmöglichkeiten und Beispiele
    Autor*in:
    Erschienen: 1996
    Verlag:  BBB, Köln

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Auflage/Ausgabe: 1. Aufl.
    Schriftenreihe: BBB-Merkblatt ; M19
    Schlagworte: Deutsch; Geschlechtsunterschied; Sprache; Gleichbehandlung
    Umfang: 32 S., 30 cm
    Bemerkung(en):

    Literaturverz. S. 29 - 32

  16. Leitfaden zur sprachlichen Gleichbehandlung im Deutschen
    vom Bundesrat zur Kenntnis genommen am 23. August 1995
    Autor*in:
    Erschienen: 1996
    Verlag:  Eidgenössische Dr.-Sachen- und Materialzentrale, Bern

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Beteiligt: Albrecht, Urs (Mitwirkender)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Deutsch; Geschlechtsunterschied; Sprache; Gleichbehandlung
    Umfang: 135 S., Ill., 24 cm
  17. Wohin geht die Sprache?
    Wirklichkeit - Kommunikation - Kompetenz ; Forschungsergebnisse im Überblick ; ein Almanach junger Kulturwissenschaftler
    Autor*in:
    Erschienen: [1988 ?]
    Verlag:  Hanns-Martin-Schleyer-Stiftung, Köln

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Beteiligt: Hilterhaus, Friedhelm (Verfasser)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schlagworte: Sprache
    Umfang: 171 S., 30 cm
  18. Kreatives Formulieren
    Anleitungen zu geschlechtergerechtem Sprachgebrauch
    Autor*in: Kargl, Maria
    Erschienen: 1997
    Verlag:  Bundeskanzleramt, Abt. VII/1, Wien

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Beteiligt: Wetschanow, Karin (Verfasser); Wodak, Ruth (Verfasser)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Schriftenreihe: Schriftenreihe der Frauenministerin ; Bd. 13
    Schlagworte: Deutsch; Geschlechtsunterschied; Sprache; Gleichbehandlung
    Umfang: 160 S., 21 cm
    Bemerkung(en):

    Literaturverz. S. 142 - 148

  19. Vzaimosvjaz' "pola" i "jazyka" v tvorčestve Ingeborg Bachman i Ėl'fridy Elinek
    analitičeskij obzor
    Erschienen: 2012
    Verlag:  RAN, INION, Moskva

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    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Russisch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    Schlagworte: Geschlecht <Motiv>; Sprache <Motiv>
    Weitere Schlagworte: Bachmann, Ingeborg (1926-1973); Jelinek, Elfriede (1946-)
    Umfang: 127 S., 21 cm
    Bemerkung(en):

    In kyrill. Schr., russ. - Literaturangaben

  20. Nix wie dumme Sprich
    aus Liebe zur Rheingauer Mundart : Rheingauer Sprüche, Redensarten und Volksweisheiten
    Autor*in:
    Erschienen: 2016
    Verlag:  Helga Simon, Eltville

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    Hinweise zum Inhalt
    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Beteiligt: Simon, Helga (Herausgeber)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    Schlagworte: Mundart; Phraseologie; Spruch; Sprache
    Weitere Schlagworte: Knecht Ruprecht Sagengestalt
    Umfang: 112 Seiten, Illustrationen, 21 cm
  21. "Grenzen und Grenzerfahrungen in den Sprachen der Künste"
    Erschienen: 2010
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Schlagworte: Sprache; Germanistik; Russland
    Umfang: Online-Ressource
    Bemerkung(en):

    In: Deutsch-russische Germanistik : Ergebnisse, Perspektiven und Desiderate der Zusammenarbeit ; Moskau : Stimmen der Slavischen Kultur, 2009, S. 323-345

  22. "... denn nicht jeder ist eine Frau ..."
    geschlechtergerechte Sprache - wirkungsvolle Kommunikation ; Kurzanleitung mit Beispielen
    Autor*in: Lohner, Rahel
    Erschienen: c 2001
    Verlag:  Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann des Kantons Basel-Landschaft, Liestal

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    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Druck
    DDC Klassifikation: Germanische Sprachen; Deutsch (430); Literaturen germanischer Sprachen; Deutsche Literatur (830)
    Auflage/Ausgabe: 3. Aufl.
    Schriftenreihe: Punkten mit Gleichstellung ; 1
    Schlagworte: Deutsch; Geschlechtsunterschied; Sprache; Gleichbehandlung
    Umfang: 15 S., Ill., 15 x 21 cm
  23. Schrift in Leben oder Leben in Schrift verwandeln : der (nicht mehr) heilige Text bei Scholem und Benjamin
    Erschienen: 2018
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Export in Literaturverwaltung
    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Schlagworte: Heiligkeit; Sprache; Mystik; Benjamin, Walter; Scholem, Gershom; Heiligkeit; Text; Kafka, Franz
    Weitere Schlagworte: Benjamin, Walter (1892-1940); Scholem, Gershom (1897-1982)
    Umfang: Online-Ressource
    Bemerkung(en):

    In: Heilige Texte in der Moderne : Lektüren, Praktiken, Adaptionen / Yael Almog ; Caroline Sauter ; Daniel Weidner (Hg.), Interjekte ; 11.2017 ; Berlin : Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL), 2017, Seite 55-61

  24. Türk kadının konumunun dile yansımasına genel bir bakış
    Erschienen: 2013
    Verlag:  Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg, Frankfurt am Main

    Export in Literaturverwaltung
    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Sprache: Türkisch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Schlagworte: Türkisch; Frau; Genus; Sprache; Deutsch
    Umfang: Online-Ressource
    Bemerkung(en):

    In: Von Generation zu Generation: Germanistik : Festschrift für Kasım Eğit zum 65. Geburtstag, İzmir : Ege Üniv. Basımevi, 2013, S. 99-106, ISBN 978‐975‐483‐991‐3

  25. Was gehört in eine Grammatik gesprochener Sprache? Erfahrungen beim Schreiben eines Kapitels der neuen DUDEN-Grammatik
    Erschienen: 2015
    Verlag:  Institut für Deutsche Sprache, Bibliothek, Mannheim

    Export in Literaturverwaltung
    Quelle: DNB Sachgruppe Deutsche Sprache und Literatur
    Beteiligt: Deppermann, Arnulf (Herausgeber); Spranz-Fogasy, Thomas (Herausgeber)
    Sprache: Deutsch
    Medientyp: Unbestimmt
    Format: Online
    Weitere Identifier:
    Schlagworte: Grammatik; Gesprochene Sprache; Sprache; Textproduktion; Schriftsprache; Gespräch; Grammatiktheorie; Grammatik; Deutsch; Gesprochene Sprache
    Umfang: Online-Ressource
    Bemerkung(en):

    In: Grammatik und Interaktion. Untersuchungen zum Zusammenhang von grammatischen Strukturen und Gesprächsprozessen. - Radolfzell : Verlag für Gesprächsforschung, 2006., S. 21-42, ISBN 3-936656-26-6