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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Familienbande – Familienschande. Geschlechterverhältnisse in Familie und Verwandtschaft"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelFamilienbande – Familienschande. Geschlechterverhältnisse in Familie und Verwandtschaft
BeschreibungVierte Interdisziplinäre Konferenz zur Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt:
„Familienbande – Familienschande. Geschlechterverhältnisse in Familie und Verwandtschaft“

zugleich:

Treffen des „Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland“, Neue Bundesländer


Die „Vierte Internationale Konferenz zur Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt“ und das diesjährige Treffen des „Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland“, Neue Bundesländer, finden auch diesmal statt an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg am

10. und 11. November 2006


Programm:

10. November 2006

15.00-15.15 Uhr
Raum 122 Begrüßung

Prof. Dr. Eva Labouvie (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Geschichte)

Dr. Ramona Myrrhe (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung in Sachsen-Anhalt)


15.15-19.30 Uhr
Workshops 1 und 2

I. Familienbande

Workshop 1: Familie und Verwandtschaft als Vorstellung und Lebenszusammenhang, Raum 122

Dr. Martin Schuhmann (Universität Frankfurt/Main, Germanistik): Die Frau als das Fremde in der Familie – Die Figur der Gyburg in Wolframs von Eschenbach ‚Willehalm’

Dr. Claudia Nitschke (Lincoln College, Oxford, Germanistik): Der „häusliche Wirkungskreis im Großen“ – Die Funktion der preußischen Königin in der symbolischen Politisierung von Familie in Novalis’ Glaube und Liebe

17.15-17.30 Pause mit Imbiss

Miriam Seidler (Universität Düsseldorf, Germanistik), „Mutter: Das ist eine personifizierte Nabelschnur“. Zu weiblichen Rollenmustern im Familienroman der Gegenwart

Lily Tonger-Erk (Universität Münster, Germanistik), Rückwärtstanten, Zahlväter, Spermamunition. Vom Ende der linearen Genealogie in der Gegenwartsliteratur und -kunst


Workshop 2: Geschlechterbeziehungen in Familie und Verwandtschaft, Raum 120

Dr. Pierre Mattern (Offenburg, freier Journalist), Rührung als inszenierter Familienaffekt: Die Verschränkung zweier Lebensbegriffe in der Aufklärung und ihr Umbau in der Romantik

Dr. Henrike Walter (W. A.-Berendsohn-Forschungsstelle für Exilliteratur, Universität Hamburg), „Ich will noch Jungfrau bleiben – Herr König, merkt Euch das!“ Literarische Hochzeitsnächte als Spiegel der Konstitution von Gender und familiärer Hierarchien

17.15-17.30 Pause mit Imbiss

Marion Stadlober-Degenwerth (Universität Regensburg, Pädagogik), Französischkränzchen und Backfischzeit oder Fechtboden und Kneipe? Geschlechtsspezifische Geschwistersozialisation im 19. Jahrhundert

PD Dr. Andrea Günter (Universität Freiburg, Philosophie), „Vätern einen Platz geben.“ Eine philosophische Rekonstruktion tradierter Deutungsmuster von Elternschaft

20.00 Uhr Abendbuffet


11. November 2006

9.30 - 12.30 Uhr
Workshops 3 und 4
II. Familienschande

Workshop 3: Familienehre – Familienschande, Raum 122

Sabine Schaller (Universität Magdeburg, Geschichte), Familie – Geschlecht – Alkoholismus. Geschlechtsspezifische Ausdeutungen und Erwartungen von Gesellschaft und AlkoholgegnerInnen und der Blick auf die Familie (19. und beginnendes 20. Jahrhundert)

10.30 – 10.45 Uhr Kaffeepause

Alexander Bastian (Universität Magdeburg, Geschichte), Erzwungene Familienplanung: Zwangssterilisation am Beispiel der Landesheilanstalt Haldensleben 1934-1945

Jeanette Toussaint (Potsdam, Ethnologie/Soziologie), Ehemalige SS-Aufseherinnen und der familiäre Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit


Workshop 4: Gewalt, Krisen und Konflikte, Raum 120

Prof. Dr. Gudrun Goes (Universität Magdeburg, Slawistik) Familien(Schande) in der Romanwelt des russischen Schriftstellers Fedor Dostoevskij

Prof. Dr. Marita Metz-Becker (Universität Marburg, Volkskunde), Aus Not und Verzweiflung. Verwandtenmord im 19. Jahrhundert aus geschlechtsspezifischer Sicht

10.30 – 10.45 Uhr Kaffeepause

Milena Noll (Universität Frankfurt/Main, Erziehungswissenschaften), Erfahrung sexualisierter Gewalt aus biographischer Perspektive – dargestellt am Beispiel Gertrud

12.30 - 13.00 Uhr Abschlussdiskussion, Raum 122

13.00 – 14.30 Uhr Mittagspause (freie Gestaltung)

14.30 – 16.30 Uhr Treffen des „Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung in Deutschland“, Neue Bundesländer, Raum 120


Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie das angebotene Verpflegungspaket komplett (Getränke, Imbiss, Kaffeepause, Abendbuffet, 15 €) oder nur eingeschränkt (ohne Abendbuffet, 5 €) mitbestellen möchten.


Anmeldungen zur Konferenz und/oder zum Treffen des Arbeitskreises erbitten wir bis zum

30. Oktober 2006

an: ramona.myrrhe@gse-w.uni-magdeburg.de


Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen.

Dr. Ramona Myrrhe
Otto-von-Guericke-Universität
Koordinierungsstelle für Frauen- und Geschlechterforschung
Postfach 4120
39016 Magdeburg
Ramona.Myrrhe@gse-w.uni-magdeburg.de


Prof. Dr. Eva Labouvie
Otto-von-Guericke-Universität
Institut für Geschichte
Geschichte der Neuzeit/Geschlechterforschung
Zschokkestr. 32, Geb. 40
39104 Magdeburg
Eva.Labouvie@gse-w.uni-magdeburg.de


Veranstaltungsort:

Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Fakultät für Geistes-, Sozial- und
Erziehungswissenschaften
Zschokkestr. 32
Gebäude 4
39104 Magdeburg
Raum 120 und 122

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortMagdeburg
Anmeldeschluss30.10.2006
Beginn10.11.2006
Ende11.11.2006
PersonName: Ramona Myrrhe [Dr.] 
Funktion: Anmeldung und Organisation 
E-Mail: ramona.myrrhe@gse-w.uni-magdeburg.de  
KontaktdatenName/Institution: Otto-von-Guericke-Universität 
Strasse/Postfach: Postfach 4120 
Postleitzahl: 39016 Magdeburg 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeGenderforschung; Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft)
Klassifikation05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.11.00 Stoffe. Motive. Themen
Ediert von  H-Germanistik
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