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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Geschichte schreiben nach der Postmoderne"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelGeschichte schreiben nach der Postmoderne
BeschreibungInterdisziplinäres Arbeitsgespräch der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 18.–20. Juni 2009; Organisation: Manuel Braun (LMU München), Sandra Richter (Universität Stuttgart)

Durch ihre zugespitzten Einwürfe gegen ‚die etablierte Geschichtswissenschaft‘ hat die Postmoderne so viel Aufgeregtheit erzeugt, dass eine Wissenschaftlergeneration damit befasst war, diese Provokationen zu verarbeiten. Seit mehreren Jahren aber ist die Diskussion über Konzepte und Verfahren der Geschichtsschreibung weitgehend zum Erliegen gekommen, und parallel scheint der Impuls, der die großen historiographischen Projekte der 1970er bis 1990er Jahre getragen hat, ausgelaufen zu sein. Diese Situation ist unbefriedigend, weil die Verbotstafeln, welche die Postmoderne seinerzeit aufgestellt hat, immer noch in der Landschaft stehen, ohne dass man wüsste, ob die Verbote, die sie anzeigen, weiterhin gelten. Die Folgen sind Unsicherheit und Lähmung. Mit unserer Gesprächseinladung möchten wir diese überwinden helfen, indem wir ein Resümee des erreichten Diskussionsstands mit der Suche nach neuen (alten) Ansätzen verbinden.

Donnerstag, 18. Juni 2009

14.00 bis 14.30 Uhr Manuel Braun, München: Zäsurerfahrung und Geschichtsdenken

Sektion 1 Leitung Jörg Schönert, Hamburg: Jenseits der Postmoderne: Rückblick als Ausblick

14.30 bis 15.15 Uhr Martina Kessel, Bielefeld: ‘I would have been a post-post-structuralist but my mom wouldn’t let me’ (Calvin & Hobbes). Lange Dauer und Kehrtvolten in der Geschichtswissenschaft

15.15 bis 16.00 Uhr Andreas Kablitz, Köln: Geschichte – Tradition – Erinnerung? Wider die Subjektivierung der Geschichte

16.30 bis 17.15 Uhr Stephan Conermann, Bonn: Turnaround? Islamwissenschaftliche Textlektüren nach dem ‚linguistic turn‘

17.15 bis 18.00 Uhr Oliver Huck, Hamburg: Musikgeschichte schreiben nach der Postmoderne

Freitag, 19. Juni 2009

Sektion 2 Leitung Marcel Lepper, Marbach: Historiographische Konzepte nach der postmodernen Kritik

09.00 bis 09.45 Uhr Cornelis Menke, Bielefeld: Wissenschaftlicher Fortschritt und die Rezeption wissenschaftsgeschichtlicher Beschreibungskategorien

09.45 bis 10.30 Uhr Anselm Steiger: Die eschatologische Teleologie des Kometen von 1680 und die Revision eines Konsenses teleologischer Geschichtsdeutung. Zur Debatte zwischen Sigmund von Birken und Philipp Jakob Spener Teleologie in der Antike und ihre Rezeption

11.00 bis 11.45 Uhr Lutz Danneberg, Berlin: Quelle, Einfluss, Spur

11.45 bis 12.30 Uhr Jonas Grethlein, Heidelberg: Erfahrung und Erzählung. Von der Postmoderne in die Antike.

12.30 bis 13.15 Uhr Jan Palmowski, London: Im Mainstream angekommen? Alltag in der neuen Kulturgeschichte

Sektion 3 Leitung Philip Ajouri, Stuttgart: Zum Problem der Narrativität

14.30 bis 15.15 Uhr Frank Rexroth, Göttingen: Die Kultur, die Gesellschaft, das Volk, der Staat: Ein Blick zurück auf die historische Mittelalterforschung des 20. Jahrhunderts

15.15 bis 16.00 Uhr Jan-Dirk Müller, München: Laboratorien: ‚kleine Erzählungen‘

16.30 bis 17.15 Uhr Andreas Urs Sommer, Freiburg: Philosophie und Erzählung. Problemfelder in der Philosophiegeschichte, der Geschichtsphilosophie und der philosophischen Skepsis

17.15 bis 18.00 Uhr Tilmann Köppe, Freiburg: Erzählen und Sinn

18.00 bis 18.45 Uhr Mark Gregory Pegg, St. Louis: The Art of History

Samstag, 20. Juni 2009

Sektion 4 Leitung: Horst Thomé, Stuttgart: Anstöße für ein neues Geschichtsdenken

09.00 bis 09.45 Uhr Ulrich Raulff, Marbach: Ein Sommernachtstraum. Ernst Kantorowicz’ Vorstellung von einer historischen Ökologie

09.45 bis 10.30 Uhr Benjamin Scheller, Berlin: Zwischen heterarchischer Verheißung und Strukturanalyse: Konzepte von ‚Netz‘ und ‚Netzwerken‘ in den Kulturwissenschaften

11.00 bis 11.45 Uhr Fotis Jannidis, Würzburg: Zwerge auf den Schultern von Rechnern - Perspektiven korpusgestützter literarhistorischer Forschung

11.45 bis 12.30 Uhr Sandra Richter, Stuttgart: Nach den Lektüren. Holismus und Partikularismus in der Interpretationstheorie


Kontakt:
Prof. Dr. Sandra Richter
Universität Stuttgart, Abtlg. NDL I
Heilbronner Str. 7
70174 Stuttgart
Tel.: +49 (0)711/68583065
Fax: +49 (0)711/68583069
E-mail: sandra.richter@ilw.uni-stuttgart.de

Veranstaltungsort:
Universität Stuttgart - Internationales Begegnungszentrum
Web: http://www.uni-stuttgart.de/ibz/

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortStuttgart
Beginn18.06.2009
Ende20.06.2009
PersonName: Richter, Sandra [Prof. Dr.] 
Funktion: Professorin für NDL 
E-Mail: sandra.richter@ilw.uni-stuttgart.de 
KontaktdatenName/Institution: Universität Stuttgart, Abtlg. NDL I 
Strasse/Postfach: Heilbronner Str. 7 
Postleitzahl: 70174 
Stadt: Stuttgart 
Telefon: +49 (0)711/68583065 
Fax: +49 (0)711/68583069 
E-Mail: sandra.richter@ilw.uni-stuttgart.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur- u. Kulturgeschichte
Zusätzliches SuchwortLiteraturtheorie
Klassifikation00.00.00 ohne thematische Zuordnung
Ediert von  H-Germanistik
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