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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Karriere eines Lyrikers: Ferdinand Freiligrath"
RessourcentypCall for Papers
TitelKarriere eines Lyrikers: Ferdinand Freiligrath
BeschreibungAufruf zur Mitarbeit

Karriere eines Lyrikers: Ferdinand Freiligrath

Tagung des Forum Vormärz Forschung (Bielefeld), der Grabbe-Gesellschaft (Detmold) und der Lippischen Landesbibliothek (Detmold), 17. und 18. September 2010


Der junge Ferdinand Freiligrath gilt, nachdem er sich mit seiner exotischen ‚Löwenpoesie’ in die Literatur eingeführt hatte, als der ‚Trompeter der Revolution’ von 1848. Nach der Reichsgründung 1871 wird er als eine Art Nationalheld verehrt, der mit seiner Literatur den Weg zu diesem Deutschen Reich zu einem Gutteil geebnet habe. Die Freiligrath-Dotation, zu der Emil Rittershaus 1867 in der ‚Gartenlaube’ aufruft, Triumphzüge in Köln, Soest, Bielefeld und Detmold, Ehrungen und etliche aufwendige Werkausgaben sind die Folge. Freiligrath zählt im Kaiserreich zu den populärsten Autoren der deutschen Literaturgeschichte. Die Nazis können ihn – im Unterschied etwa zu den Dramatikern Kleist und Grabbe – nicht in ihr ideologisches Konzept integrieren; sein Werk gerät zunehmend in Vergessenheit, abgesehen von einigen der ganz frühen Gedichte. In Westdeutschland gab es nach 1945 keinen Anlaß, sich mit diesem Autor wieder zu beschäftigen; in der DDR, wo die demokratische Tradition Deutschlands graduell bewußter gepflegt wurde, mag sich dies etwas anders verhalten, zumal Freiligraths enger Kontakt mit Marx und Engels an der Neuen Rheinischen Zeitung und im Londoner Exil ihn ideologisch exponierte. Tatsache ist, daß Freiligraths Ruhm heute verblaßt ist und sich selbst in Conradys Lyrikanthologie und in Lesebüchern nur noch wenige seiner Texte finden. Im Schulunterricht taucht der Name allenfalls in Unterrichtsreihen zur politischen Lyrik auf.

Die Tagung soll zum einen der Frage nachgehen, welche Eigenschaften der Texte Freiligraths, aber auch welche äußeren Umstände und Einflußgrößen zum kometenhaften Aufstieg dieses Autors (sowie zum Verblassen seines Ruhms) führen.

Die Vorträge sollen i.d.R. ca. 20-25 Min. dauern, anschließend steht etwa dieselbe Zeit für die Diskussion zur Verfügung. Aber auch Miszellen (etwa 10 Min. Vortrag) sind willkommen.

Themenvorschläge mit Exposé senden Sie bitte bis zum 30. September 2009 an das Forum Vormärz Forschung e.V., Oberntorwall 21, 33602 Bielefeld oder an info@vormaerz.de.

http://info@vormaerz.de/
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://info@vormaerz.de/calls.html#Tagung
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortDetmold
Bewerbungsschluss30.09.2009
Anmeldeschluss31.07.2010
Beginn17.09.2010
Ende18.09.2010
PersonName: Vogt, Michael [Dr.] 
Funktion: 1. Vorsitzender Forum Vormärz Forschung 
E-Mail: vogt@aisthesis.de 
KontaktdatenName/Institution: Forum Vormärz Forschung e.V. 
Strasse/Postfach: Oberntorwall 21 
Postleitzahl: 33602  
Stadt: Bielefeld 
Telefon: 0521-172812 
Fax: 0521-172812 
E-Mail: info@vormaerz.de 
Internetadresse: www.vormaerz.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur 1830 - 1880
Zusätzliches Suchwortvormärz-Literatur
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.03.00 Germanistik; 03.00.00 Literaturwissenschaft; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.03.00 Literaturgeschichtsschreibung
Ediert von  H-Germanistik
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