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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Zwischen Provokation und Usurpation. Interkulturalität als (un)vollendetes Projekt der Literatur- und Sprachwissenschaften"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelZwischen Provokation und Usurpation. Interkulturalität als (un)vollendetes Projekt der Literatur- und Sprachwissenschaften
BeschreibungZwischen Provokation und Usurpation.
Interkulturalität als (un)vollendetes Projekt der Literatur- und Sprachwissenschaften

Luxemburg, 26.11.-29.11.2008

Die Tagung „Zwischen Provokation und Usurpation. Interkulturalität als
(un)vollendetes Projekt der Literatur- und Sprachwissenschaften“ möchte
zu einer kritischen Reflexion des Begriffs und Konzepts der
Interkulturalität beitragen und Theorie- bzw. Forschungsperspektiven
mit Blick auf seine Bestimmung (und ggf. Neuformulierung) eröffnen.
Angesichts des besonders für die interkulturelle Literaturwissenschaft
schon seit längerem konstatierten Mankos einer literaturtheoretischen
Fundierung ihres Gegenstandes ist damit einerseits die
(Grundsatz-)Frage nach der Interkulturalität literarischer Texte und
ihren entsprechenden Strategien und Verfahrensweisen verknüpft;
andererseits soll aber auch der Frage nachgegangen werden, innerhalb
welcher kulturellen Muster und diskursiven Formationen bzw. Regeln sich
sowohl die Texte als auch ihre Interpreten jeweils bewegen. Ziel der
Tagung ist es dabei, komplementäre kultur-, literatur- und
sprachwissenschaftliche Positionen einander gegenüberzustellen, um auf
diese Weise unterschiedliche Forschungsansätze nach Möglichkeit
perspektivisch miteinander zu vernetzen.


PROGRAMM

Mittwoch, 26. November 2008

14.00 Uhr
Eröffnung der Tagung durch die Veranstalter / Grußworte

14.15-15.00 Uhr
Ortrud GUTJAHR (Hamburg):
Forschungsparadigma Interkulturalität. Herausforderung für die
Literatur- und Medienwissenschaft

15.00-15.45 Uhr
Michael HOFMANN (Paderborn):
Interkulturalität oder Transkulturalität? Zur theoretischen Fundierung
nicht-essentialistischer Modelle kultureller Identität

15.45.-16.15 Uhr Kaffeepause

16.15-17.00 Uhr
Hansjörg BAY (Erfurt):
Jenseits der Interkulturalität. Literaturwissenschaft im Zeitalter von
Globalisierung und Migration

17.00-17.45 Uhr
Dieter HEIMBÖCKEL (Regensburg):
„Terminologie für gutes Gewissen“. Interkulturalität und der neue Geist
des Kapitalismus

19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen


Donnerstag, 27. November 2008

9.30-10.15 Uhr
Georg MEIN (Luxemburg):
Die Figur des Parasiten und das Theorem der Interkulturalität

10.15-11.00 Uhr
Till DEMBECK (Mainz):
Kultur ist Subkultur: Herder, Luhmann u. a.

11.00-11.15 Uhr Kaffeepause

11.15-12.00 Uhr
Volker DÖRR (Bonn):
Multi-, Inter-, Trans- und Hyperkulturalität: Hybridität und
Migrantenliteratur

12.00-12.45 Uhr
Wolfgang BEHSCHNITT (Freiburg):
Was macht interkulturelle Literatur mit ihren Lesern?

12.45-14.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen

14.15-15.00 Uhr
Ernest HESS-LÜTTICH (Bern):
Fremdbilder = Feindbilder? Die Imagination des Schreckens. Zur
Medienberichterstattung über den Islam (am Beispiel des
'Karikaturenstreits')

15.00-15.45 Uhr
Boris PREVISIC (Basel):
Literarische Aus- und Eingrenzung des Balkans: Interkulturalität
zwischen Faktizität und Diskursivität

15.45-16.00 Uhr Kaffeepause

16.00-16.45 Uhr
Bernd BLASCHKE (Berlin):
Modelle der Kanonisierung interkultureller Literatur in
Literaturgeschichten und Handbüchern. Die Verortung des Liminalen in
der Germanistik – mit einem Ausblick auf die Komparatistik

19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen


Freitag, 28. November 2008

9.30-10.15 Uhr
Wilhelm AMANN (Luxemburg):
Interkulturalität und Regionalität

10.15-11.00 Uhr
Alexander HONOLD (Basel):
Interkulturelle Literatur als jüngste / letzte Avantgarde?

11.00-11.15 Uhr Kaffeepause

11.15-12.00 Uhr
Alexandra PONTZEN (Lüttich):
Gefühlskulturen: Überlegungen zu einer kontrastiven Poetik der Affekte
am Beispiel des ridicule

12.00-12.45 Uhr
Hans-Jürgen LÜSEBRINK (Saarbrücken):
Interkulturelles Welttheater. Zum dramatischen Werk von Robert Lepage
(Québec/Kanada

12.45-14.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen

14.15-15.00 Uhr
Bernhard-Arnold KRUSE (Potenza):
Zur ästhetischen Gestaltung von Differenz und Alterität bei Joseph
Zoderer

15.00-15.45 Uhr
Susanne UTSCH (Berlin):
Der exilbedingte Sprachwechsel von Klaus Mann im Fokus von Sprach- oder
Literaturwissenschaft? Ein Plädoyer für interdisziplinäre
Grenzüberschreitungen

15.45-16.00 Uhr Kaffeepause

16.00-16.45 Uhr
Irmgard HONNEF-BECKER (Trier):
Identität in der Referenz auf das Fremde. Zu einem konstitutiven Merkmal
Luxemburger Literatur

16.45-17.30 Uhr
Peter GILLES (Luxemburg):
Das Luxemburgische im Sprachkontakt

19.00 Uhr Gemeinsames Abendessen


Samstag, 29. November 2008

9.00-9.45 Uhr
Rolf PARR (Bielefeld):
Lernziel ›Multi-Interdiskursivität‹?!

9.45-10.30 Uhr
Frédéric HARTWEG (Straßburg):
Der Deutschunterricht im Elsass unter Berücksichtigung der Mundartbasis

10.30-11.15 Uhr
Sabine EHRHART / Britta BENERT (Luxemburg):
Das Elsass, eine Kultur des „Dazwischens“?

anschließend: Abschlussdiskussion


Ort:
Université du Luxembourg
Campus Limpertsberg
162 a, avenue de la Faïncerie
L-1511 Luxembourg
BS 0.01

Organisation/Kontakt:
Prof. Dr. Georg Mein (georg.mein@uni.lu)
Prof. Dr. Dieter Heimböckel
(dieter.heimboeckel@sprachlit.uni-regensburg.de)



Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortLuxemburg
Beginn26.11.2008
Ende29.11.2008
PersonName: Georg Mein [Prof. Dr.], Dieter Heimböckel [Prof. Dr.] 
Funktion: Kontakt 
E-Mail: georg.mein@uni.lu, dieter.heimboeckel@sprachlit.uni-regensburg.de 
LandLuxemburg
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur- u. Kulturgeschichte
Klassifikation04.00.00 Allgemeine Literaturgeschichte > 04.06.00 Beziehungen einzelner Völker zur deutschen Literatur
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