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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Topographien der Grenze. Verortungen einer kulturellen, politischen und ästhetischen Kategorie "
RessourcentypCall for Papers
TitelTopographien der Grenze. Verortungen einer kulturellen, politischen und ästhetischen Kategorie
BeschreibungTopographien der Grenze.
Verortungen einer kulturellen, politischen und ästhetischen Kategorie

Tagung des Germanistischen Instituts der Westfälischen Wilhelms-Universität
Münster und des Museums für Angewandte Kunst Frankfurt in Kooperation mit dem
Internationalen interdisziplinären Arbeitskreis für philosophische Reflexion
(IiAphR) vom 6.-8 November 2009 in Frankfurt a.M.


Call for Papers

Der Ort der Grenze ist schwer bestimmbar. Als Demarkationslinie verbürgt er
die Identität mindestens zweier Bereiche, führt das Getrennte jedoch zugleich
einander zu und lässt es so in wechselseitiger Abhängigkeit erscheinen. In
diesem Status des Zwischen existiert die Grenze selbst immer nur ex negativo.
Dennoch ist die Inblicknahme ihres Raums keineswegs obsolet, sondern eröffnet
ein Spektrum, das sich zwischen den extremen Positionen von der Limination als
einem klaren Einschnitt einerseits und als einem dehnbaren Ort der
Transgres-sionen andererseits aufspannt. Da die Grenze sich zumeist dann
zeigt, wenn sie übertreten wird, sind es vor allem Grenzüberschreitungen,
Schwellenphänomene, aber auch Hybridbil-dungen, die sich für eine vertiefende
Untersuchung ihres Phänomenbereichs anbieten. In die-sem Sinne sollen auch die
disziplinären Hürden von Kultur, Politik und Kunst genommen und die teils
unhinterfragten, teils überreflektierten Auseinandersetzungen mit dem Thema
dazu genutzt werden, fächerspezifische Forschungsperspektiven zusammenzuführen
und in einen kritischen Austausch zu stellen.

Für die projektierten Bereiche ergeben sich u.a. folgende thematischen
Komplexe:

• Migration, Integration und Ausschluss
• Sprachgrenzen und Übersetzung
• Geostrategie, Macht, Gewalt
• Symbolik und Faktizität von Mauern, Grenzzäunen etc.
• Terrorkrieg und Aterritorialität
• Geschlechteridentität
• Körper und Umwelt
• Grenze als Norm (Biopolitik, Gentechnik)
• Kunst und Wirklichkeit
• Intermedialität und das System der Künste
• Rahmen, Paratextualität, Performance


Ein Abstract (max. 200 Wörter) sowie einen kurzen CV senden Sie bitte bis zum
7. November 2008 an christoph.kleinschmidt@uni-muenster.de sowie
christine.hewel@stadt-frankfurt.de


Koordinatoren:
Prof. Dr. Detlef Kremer (Universität Münster), Christoph Kleinschmidt M.A.
(Universität Münster, IiAphR), Christine Hewel M.A. (Museum für Angewandte
Kunst Frankfurt, IiAphR)

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortMünster
Bewerbungsschluss07.11.2008
Beginn06.11.2009
Ende08.11.2009
PersonName: Christoph Kleinschmidt 
Funktion: Kontakt 
E-Mail: christoph.kleinschmidt@uni-muenster.de 
KontaktdatenName/Institution: Germanistisches Institut, Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeKomparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft)
Klassifikation05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.11.00 Stoffe. Motive. Themen
Ediert von  H-Germanistik
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