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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "IVG-Sektion 30: Deutschlernen an der Grenze. Wider den Einheitsunterricht!"
RessourcentypCall for Papers
TitelIVG-Sektion 30: Deutschlernen an der Grenze. Wider den Einheitsunterricht!
BeschreibungAuf dem nächsten Kongress der Internationen Vereinigung für Germanistik (IVG), der vom 30.7. bis zum 7.8.2010 in Warschau stattfinden wird zum Thema "Vielheit und Einheit in der Germanistik weltweit", werden wir eine Sektion zu dem Thema "Deutschlernen an der Grenze. Wider den Einheitsunterricht!" anbieten. Es ist uns besonders wichtig, dass alle Grenzen rund um Deutschland, Österreich und die Schweiz einbezogen werden. Geplant ist eine sehr zeitnahe Veröffentlichung der Sektionsergebnisse, wobei eine Länge von ca. 150 Seiten, d.h. von 5-6 Seiten pro Beitrag, eingehalten werden soll.


Sektion 30. Deutschlernen an der Grenze. Wider den Einheitsunterricht!

Leitung: Kliewer, Annette (Koblenz-Landau, Deutschland); annette.kliewer@neuf.fr
Ko-Leitung: Podrápská, Kamila (Liberec, Tschechien)

Die Sektion beschäftigt sich mit Chancen und Problemen des fremdsprachlichen und des muttersprachlichen Deutschunterrichts an den Grenzen zu deutschsprachigen Ländern: Dazu gehören so verschiedene Länder wie Dänemark, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Italien, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande. Gerade als Teil einer Europa-Erziehung könnte der Deutschunterricht auf beiden Seiten einer Grenze ein Mittel sein, das Vorstellungen von Einheitlichkeit von Kultur überwindet zugunsten neuer grenzüberschreitender Identitäten, die einem Konzept von "Interregionalität" verpflichtet sind. Dieser Deutschunterricht nimmt die Vielfalt unterschiedlicher Kulturen ernst und ist damit interkulturell wie auch regional orientiert.

Mögliche Fragen wären: Lernt man Deutsch anders, wenn man an der Grenze zu einem deutschsprachigen Land lebt? Brauchen wir eine spezifische Grenzdidaktik? Welche Bedeutung haben grenzüberschreitende Kontakte? Gibt es Minderheiten, die vermitteln können zwischen Deutsch und der jeweiligen Nationalsprache? Wie reagieren die deutschen Schulen auf die Nachbarn jenseits der Grenze? Welche Bedeutung hat die jeweilige Nachbarsprache in einem europäischen Konzept der Mehrsprachigkeit?

Erwartet werden Beiträge linguistischer, literaturwissenschaftlicher und didaktischer Art, die sich folgenden Schwerpunkten zuordnen lassen.

1) Fremdsprachlicher DU an der Grenze

2) Muttersprachlicher DU an der Grenze

3) Deutschsprachige Minderheiten als Vermittler

4) Grenznahe Hochschulstudiengänge

5) Grenznahe Kooperationen in- und außerhalb der Schulen

6) Immersion: Deutsch im bilingualen Fachunterricht

Die Frist für die Einreichung der Beiträge ist von der IVG bis zum 30.11.2008 verlängert worden.

Die Vorschläge sollten unter Verwendung des Anmeldebogens www.ivg.edu.pl/Anmeldung.doc zugleich geschickt werden an die Leiterinnen der Sektion Annette Kliewer (annette.kliewer@neuf.fr) und Kamilla Podrapska (kamila.podrapska@tul.cz) und an das Sekretariat der IVG (ivg@uw.edu.pl).



Annette Kliewer (Universität Koblenz-Landau, Abteilung Landau)
Kamila Podrápská, Ph.D. (Technische Universität Liberec)

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWarschau
Bewerbungsschluss30.11.2008
Beginn30.07.2010
Ende07.08.2010
PersonName: Kliewer, Annette [PD Dr.]  
Funktion: Sektionsleiterin 
E-Mail: annette.kliewer@neuf. fr 
KontaktdatenName/Institution: Institut Germanistik der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau 
Strasse/Postfach: Bürgerstraße 15 
Postleitzahl: 76829 
Stadt: Landau 
Telefon: 00333 88 54 26 52 
Fax: 00333 88 54 26 52 
Internetadresse: www.ivg.uw.edu.pl 
LandPolen
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeDeutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.17.00 Deutschunterricht. Literaturdidaktik
Ediert von  H-Germanistik
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