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Ergebnisanzeige "Juni - Magazin für Literatur und Politik (2016) 51/52"
RessourcentypInhalte von Fachzeitschriften
TitelJuni - Magazin für Literatur und Politik (2016) 51/52
BeschreibungWEIBISCH, FRANKOPHIL UND (NICHT NUR)VON MÄNNERN GEMACHT.

Französischer Herkunft ist es, wird nur von Frauen oder Zeitungslesern wahrgenommen, ist selbst weiblich, ja eigentlich weibisch, macht Aufhebens um sich und lässt jeden ran, der will. Es ist nicht ganz ernst zu nehmen, was seinen Vertretern nicht passt, ist zudem arg flüchtig und muss um Anerkennung und Beständigkeit kämpfen. Es enthält Gedanken, aber wer weiß, was davon bleibt.

Attraktiv will es sein, und jeder will an seinem Mieder herumnesteln, wie Karl Kraus mit ganzem Widerwillen formuliert hat. Da wollen wir nicht zögern und selber nesteln. Und das aus gutem Grund.

Das Feuilleton ist einer der wichtigsten Schauplätze der Literatur und Kultur der Weimarer Republik. Im Exil sind Zeitungen und Zeitschriften zentrale Kommunikationsmedien der exilierten deutschen Intelligenz. Die Zeitungen, Illustrierten und Zeitschriften hatten in der Weimarer Republik ihre erste große Konjunktur und bestimmten den Kulturbetrieb der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

I N H A L T

Erhard Schütz: Unterm Strich. Über Grenzverläufe des klassischen Feuilletons S. 11

Momme Brodersen: Kapitalist, Spekulant und Rentier. Ein Porträt Emil Benjamins S. 27

Heinrich Kaulen: Zwischen jüdischer Mystik, Marxismus und Pariser Passagen. Kontinuität und Wandel in Benjamins Leben und Werk S. 65

Wolfgang Klein: „Viel können und machtvoll wollen“. Heinrich Manns Beiträge zu Pariser Tageblatt und Pariser Tageszeitung 1934-1939 S. 83

Volker Riedel: Madame Simone in der Garderobe und andere. Feuilletonistisches bei Heinrich Mann in der Spätphase der Weimarer Republik S. 101

Sabine Koburger: Hans Fallada als Literaturkritiker S. 121

Friedrich Hollaender: Schienen. Mit einer Anmerkung von Alan Lareau S. 133

Friedrich Hollaender: Sechs Glossen für die Münchner tz (1968) S. 137

Friedrich Hollaender: Ungereimtheiten der Zeit, gereimt (1973). Mit einer Anmerkung von Alan Lareau S. 140

Werner Jung: „Aber dann, am Ende wird alles gut, wie im Märchen.“ Zwei Erfolgsschriftstellerinnen der Weimarer Republik: Vicki Baum und Gina Kaus S. 145

Anne Martina Emonts: Animals that matter. Tiere, Körper und Menschen bei Renée Sintenis und Mechtilde Lichnowsky S. 159

Liane Schüller: „Der Schmutz ist kein Blickpunkt zur Betrachtung der Welt“. Anmerkungen zu Gabriele Tergits Reportagen der Weimarer Republik S. 179

Walter Fahnders: Girgel und Lisette. Regina Ullmanns Hirtenroman S. 187

Regina Ullmann: Girgel und Lisette. Fragment eines unveröffentlichten Hirtenromans S. 195

Helga W. Schwarz: Nachforschungen wie ein Krimi. Maria Leitner und die Zeitung Tempo S. 221

Maria Leitner: Frauen in Curaçao S. 229

Dirk Heißerer: Klaus Mann darf ins Kino. Zur Buddenbrooks-Film-Premiere in München 1923 S. 233

Hiltrud Häntzschel: „Wir werden dafür auch mehr zu sagen haben“. Die junge Generation. Ihre geistigen Aufgaben. Eine Rundfrage. S. 241

Die junge Generation – ihre geistigen Aufgaben. Eine Rundfrage S. 251

Sophia Ebert und Thomas Küpper: Erfolg – verdächtig. Zur Rundfrage Warum werden Ihre Bücher viel gelesen? von 1928 S. 283

Heinrich Vogeler: Mehr wie je wissen wir, dass unser Weg recht ist. Ein Brief von Heinrich Vogeler an den österreichischen Anarchisten Pierre Ramus über die Barkenhoff-Kommune S. 291

Heinrich Vogeler: Entwurf für die Errichtung einer Arbeitsschule. Die Arbeitsschule Barkenhof. Die Arbeitsgemeinschaft Barkenhof. Die Arbeitsschule in [der] kommunistischen Gesellschaft. Erkenntnis und neuer Wille. Oktoberbrief 1920. S. 297

Walter Fahnders: Die Barkenhoff-Kommune. Zu Heinrich Vogelers Brief an Pierre Ramus S. 311

Schafott/Über den grünen Klee – Rezensionen und Hinweise S. 317

Walter Fähnders zu neuen Büchern über Heinrich Vogeler. Walter Delabar zur Neuedition der Kritiken Walter Benjamins, zu einem Aufsatzband über den Ullstein-Verlag, zur Neuausgabe der frühen Feuilletons von Sigismund von Radecki, über einen Aufsatzband zu den It-Girls der 1920er Jahre, zur Neuausgabe von Reportagen von Albert Londres, über die Stadtporträts Robert Michelsʼ, zu zwei Ausgaben mit Feuilletons von Joseph Roth und zu zwei Ausgaben von Werken Wilherlm Speyers im Aisthesis-Verlag und Karoline Riener über eine Auswahlausgabe der Schriften Emil Szittyas.

Werner Jung: Ad te ipsum ‒ Gregor S. 355
Walter Delabar: Gregor Ackermann, *1951, Aachen. Eine kleine Bestandsaufnahme der Arbeiten Gregor Ackermanns im JUNI-Magazin S. 357


WEIBISCH, FRANKOPHIL UND (NICHT NUR)VON MÄNNERN GEMACHT. Denkbilder, Schmuck- und Fundstücke, Randständiges, Hauptsächliches, Amüsantes und Bedenkliches aus der Geschichte des Feuilletons im frühen 20. Jahrhundert. Herausgegeben von Werner Jung und Walter Delabar. JUNI - Magazin für Literatur und Politik Heft Nr. 51/52. Aisthesis Verlag, Bielefeld 2016.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
PersonName: Delabar, Walter (Prof. Dr.) 
Funktion: Geschäftsführender Herausgeber 
E-Mail: walter.delabar@t-online.de 
KontaktdatenName/Institution: JUNI Magazin Redaktion 
Strasse/Postfach: Beethovenstraße 7 
Postleitzahl: 12307 
Stadt: Berlin 
Telefon: 0171-417 66 50 
E-Mail: walter.delabar@t-online.de 
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1880 - 1945; Medien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.)
Zusätzliches SuchwortFeuilleton, Kleine Form, Medien im frühen 20. Jahrhundert, Weimarer Republik, Exil
Klassifikation05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.09.00 Gattungen und Formen > 05.09.05 Weitere Formen; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945); 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.10.00 Zeitschriften; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.15.00 Exilliteratur; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.16.00 Gattungen und Formen > 17.16.05 Weitere Formen
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