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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "TransCoop Programm der Alexander von Humboldt-Stiftung, "
RessourcentypStipendien
TitelTransCoop Programm der Alexander von Humboldt-Stiftung,
BeschreibungRückenwind für transatlantische Forschungskooperationen

Deutsche Forscher aus den Bereichen der Geistes-, Sozial, Rechts- und Wirtschafswissenschaften erhalten im Rahmen des TransCoop-Programms der Alexander von Humboldt-Stiftung Unterstützung beim Auf- und Ausbau von transatlantischen Forschungskooperationen. Gefördert werden über einen Zeitraum von maximal drei Jahren gegenseitige Forschungsbesuche, Tagungen und Workshops sowie Material und Druckkosten mit bis zu 55.000 Euro. Voraussetzung hierfür ist, dass der Kooperationspartner in den USA oder Kanada Forschungsgelder in gleicher Höhe ('matching funds') beisteuert. Die nächsten Bewerbungstermine sind der 31. Oktober und der 30.April.

Nähere Informationen erhalten Sie unter http://www.humboldt-foundation.de/transcoop


Höhe und Dauer der Förderung
Die Förderhöhe ist variabel und kann von deutscher Seite bis zu 55.000 EUR je Kooperation betragen. Diese Mittel stehen über einem Zeitraum von bis zu drei Jahren zur Verfügung und können für:
− kurzfristige Forschungsaufenthalte am Institut des Kooperationspartners von bis zu drei Monaten/Jahr
− Reisekosten
− Organisation von Konferenzen (bis zu 20 % der Gesamtsumme)
− Sachkosten (Druckkosten, Material und Verbrauchsmittel)
− Personalmittel für wissenschaftliche Hilfskräfte, die Arbeiten im Rahmen der Kooperation durchführen, z.B. Datensammlung und -analyse (bis zu 20 % der Gesamtsumme)
verwendet werden. Vom bewilligten Förderbetrag kann eine Summe in Höhe von bis zu 15% als Verwaltungspauschale verwendet werden. Der Förderbetrag kann zur Deckung der im Rahmen der Kooperation anfallenden Kosten sowohl des deutschen als auch des/der amerikanischen/kanadischen Partner(s) eingesetzt werden. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass die Heimatinstitutionen der Kooperationspartner die Gehälter der beteiligten Wissenschaftler und ihrer Mitarbeiter weiterhin übernehmen. Die Verwaltungspauschale kann nur für die deutsche Partnerinstitution beantragt werden.
Voraussetzung für die Förderung im Rahmen des TransCoop-Programms ist, dass die amerikanische/kanadische Seite die Finanzierung eines mindestens gleich hohen Anteils der Kosten der Kooperation (Matching Funds) übernimmt. Bisher wurden diese Mittel etwa bei nationalen Förderorganisationen, Stiftungen, Universitäten oder auch privatwirtschaftlichen Geldgebern beantragt. Anträge auf Matching Funds sollten üblicherweise vor Bewerbung im Rahmen des TransCoop-Programms gestellt werden und Mittelgeber und Förderhöhe bereits im Antrag genannt werden. Matching Funds sind als Fördermittel zu verstehen und können bis zur Höhe der TransCoop-Förderung nicht zur Deckung von Gemeinkosten bzw. Overheads eingesetzt werden. Zur Bereitstellung der TransCoop-Mittel benötigt die Humboldt-Stiftung einen Nachweis über die bereitstehenden Matching Funds.
Bewilligungsempfänger des TransCoop-Förderbetrags ist der Kooperationspartner in Deutschland. Seine Heimatinstitution übernimmt die Verwaltung der Fördermittel. Eine diesbezügliche schriftliche Vereinbarung ist der Humboldt-Stiftung vor Auszahlung der Mittel vorzulegen.


Voraussetzungen für die Bewerbung
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen (einschließlich der benötigten Formblätter) sind bei der Humboldt-Stiftung erhältlich oder können über die Webseite der Humboldt-Stiftung abgerufen werden.
Bewerbungen für das TransCoop-Programm sollten gemeinsam von mindestens einem deutschen und einem amerikanischen und/oder kanadischen Wissenschaftler eingereicht werden. Die Kooperationspartner sollten mindestens die Promotion abgeschlossen haben und seitdem nachweislich wissenschaftlich aktiv sein.
Die folgenden Unterlagen müssen einer Bewerbung beigefügt sein:
− das ausgefüllte Antragsformular;
− ein verbindlicher Zeit- und Kostenplan, der spezifiziert, zu welchem Zeitpunkt und zu welchem Zweck Mittel benötigt werden (Formblatt);
− ein vertrauliches Gutachten (Formblatt) zu jedem der Kooperationspartner, das über ihre wissenschaftliche Qualifikation Auskunft gibt (bei Bewerbung einer Wissenschaftlergruppe sollte in jedem Land ein Gruppenleiter bestimmt werden, auf den sich das Gutachten bezieht). Die Gutachten müssen direkt an die Humboldt-Stiftung gesandt werden und sollten bis zum Ende der Bewerbungsfrist vorliegen;
− ein detaillierter Plan der vorgeschlagenen Arbeiten (max. 15 Seiten), einschließlich eines ausführlichen und aussagekräftigen Budgetplans;
− eine Liste der Publikationen der letzten 5 Jahre jedes Kooperationspartners/Gruppenleiters;
− Nachweise über „Matching funds“, soweit bereits vorhanden.


Bewerbungsverfahren
Der TransCoop-Auswahlausschuss wählt geförderte Kooperationen nach folgenden Kriterien aus: Originalität der vorgeschlagenen gemeinsamen Arbeiten; akademische Qualifikation der Bewerber; Potenzial zur Stärkung der transatlantischen Kooperation.
Bei positivem Entscheid können die gemeinsamen Arbeiten frühestens 6 Monate nach Ende der Bewerbungsfrist aufgenommen werden.


Bewerbungsfristen für Anträge
Die Auswahl von Kooperationspartnern findet zweimal jährlich statt. Das Ende der Bewerbungsfrist für Anträge zum TransCoop-Programm ist jeweils der 30. April und der 31. Oktober (Post-stempel) eines Jahres.

Aktuelle Informationen zum Programminhalt finden Sie unter http://www.humboldt-foundation.de/pls/web/docs/F26047/programminformation.pdf

Dr. Meike Huntebrinker
Marketing und Mobilitätszentrum
Alexander von Humboldt-Stiftung
Jean-Paul-Str. 12
53173 Bonn
Tel.: ++49-228/833-423
Fax: ++49-228/833-114
e-mail: meike.huntebrinker@avh.de
http://www.humboldt-foundation.de
http://www.eracareers-germany.de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.humboldt-foundation.de/transcoop
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss31.10.2008
PersonName: Huntebrinker, Meike [Dr.] 
Funktion: Ansprechpartnerin 
E-Mail: meike.huntebrinker@avh.de 
KontaktdatenName/Institution: Alexander von Humboldt-Stiftung 
Strasse/Postfach: Jean-Paul-Str. 12 
Postleitzahl: 53173  
Stadt: Bonn 
Telefon: ++49-228/833-423 
Fax: ++49-228/833-114  
Internetadresse: http://www.humboldt-foundation.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeKomparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft)
Klassifikation04.00.00 Allgemeine Literaturgeschichte > 04.03.00 Vergleichende Literaturgeschichte
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URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/5249

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