VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEK GERMANISTIK Germanistik im Netz Logo

Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Ich, Individualität, Individuum – kulturelle Selbstvergewisserung in der Literatur (IVG-Sektion) (Veränderter Bewerbungsschluss)"
RessourcentypCall for Papers
TitelIch, Individualität, Individuum – kulturelle Selbstvergewisserung in der Literatur (IVG-Sektion) (Veränderter Bewerbungsschluss)
BeschreibungVeränderter Bewerbungsschluss


Call for Papers

XII. INTERNATIONALER GERMANISTENKONGRESS; 30.7. bis 7.8. 2010, Warschau

Sektion: Ich, Individualität, Individuum – kulturelle Selbstvergewisserung in der Literatur

Veranstalter: Internationale Vereinigung für Germanistik (IVG)

Sektionsleitung: Prof. Dr. Dirk Kemper (RGGU Moskau)
Ko-Leitung: Prof. Dr. Fritz Breithaupt (Indiana University Bloomington), Dr. Stefan Keppler (Freie Universität Berlin)


Die mentale Disposition der europäischen Kultur(en) basiert nicht nur auf dem Konzept des Subjekts in seinen verschiedenen Funktionen, sondern spezifischer noch seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts – dem Beginn der Moderne als Makroepoche –, auf denen von Individualität und Individuum. Sie weisen tiefenstrukturelle Prägungen namentlich durch augustinische und mystische Denkformen des Mittelalters bzw. der Frühen Neuzeit auf, beziehen ihre Relevanz und Komplexität mithin aus Strukturen langer Dauer. Bemerkenswerterweise ist das Individualitätskonzept einerseits derart prägend und virulent, daß es selbst verfassungs- und rechtsgeschichtlich unserer Gegenwartskultur zutiefst eingeschrieben ist, andererseits stellt es eine Größe dar, die immer wieder der Vergewisserung und Konkretisierung bedarf. Das zentrale Medium der kulturellen Verständigung und Konsolidierung des Individualitätskonzepts war und ist die Literatur, und entsprechend soll den vielfältigen Verflechtungen von Individuali
tät und Fiktion nachgegangen werden.

Ziele für diese IVG-Sektion sind u.a.:
- Internationalisierung der germanistischen Individualitätsforschung;
- komparatistische Perspektive auf die historische Genese des Konzepts seit dem Mittelalter;
- die wiederholte „Entdeckung des Individuums“: 12., 16. und 18. Jahrhundert;
- autonomes Ich-Konzept vs. moderne Neurobiologie;
- Individualitätskonzepte als Formen nationaler Selbstverständigungsprozesse;
- Formen des literarischen Ich- und Weltentwurfs in diachroner und komparatistischer Perspektive etc.;
- Individualität vom Mittelalter zur Neuzeit: Brüche und Kontinuitäten

Der Einsendeschluß für Themenvorschläge zum IVG-Kongreß wurde auf den 30.11.2008 verlängert. Wir bitten um weitere, insbesondere mediävistische Themenvorschläge, die Sie unter Verwendung des Anmeldebogens (www.ivg.uw.edu.pl/Anmeldung.doc) richten an:

Dirk Kemper: mail@dirk-kemper.de,
Fritz Breithaupt: fbreitha@indiana.edu,
Stefan Keppler: keppler@germanistik.fu-berlin.de


Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWarschau
Bewerbungsschluss30.11.2008
Beginn30.07.2009
Ende07.08.2009
PersonName: Dirk Kemper, Fritz Breithaupt, Stefan Keppler 
Funktion: Kontakt 
E-Mail: mail@dirk-kemper.de, fbreitha@indiana.edu, keppler@germanistik.fu-berlin.de 
LandPolen
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeHistorische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte)
Klassifikation05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.11.00 Stoffe. Motive. Themen
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/5176

© Virtuelle Fachbibliothek Germanistik | Letzte Änderung 23.02.2009 | Impressum | Intern