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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "IVG-Sektion 34: Einheit in der Vielfalt? Der Europadiskurs der SchriftstellerInnen seit der Klassik"
RessourcentypCall for Papers
TitelIVG-Sektion 34: Einheit in der Vielfalt? Der Europadiskurs der SchriftstellerInnen seit der Klassik
BeschreibungCall for papers

XII. Internationaler Germanistenkongress Warschau, 30. Juli--7. August 2010

Sektion 34. Einheit in der Vielfalt? Der Europadiskurs der SchriftstellerInnen seit der Klassik

Leitung: Lützeler, Paul Michael (St. Louis, USA; jahrbuch@artsci.wustl.edu)

Ko-Leitung: Jabłkowska, Joanna (Łódź, Polen); Hanenberg, Peter (Lissabon, Portugal)

Seit Klassik und Romantik hat fast jeder Autor von Rang in der deutschsprachigen Literatur über europäische Identität oder europäische Einheit bzw. die Spezifizität der Kulturgrundlagen des europäischen Kontinents sowie über Europa als Friedensprojekt nachgedacht. Die großen europäischen Kriege (vor allem die Napoleonischen Feldzüge und die beiden Weltkriege) gaben Anlass, über die Gemeinsamkeiten europäischer Interessen, über das Gleichgewicht in Europa und über Konstellationen nachzudenken, die den künftigen Frieden in Europa sichern könnten, sollte der Kontinent nicht in der Selbstzerstörung enden. Ein Blick in die Geschichte des Europa-Diskurses zeigt, dass das europäische Projekt vor allem ein kulturelles ist, ein Aspekt, der bei der wirtschaftlich-politischen Integration der EU allzu oft außen vor bleibt. Die IVG-Sektion würde sich mit der Komplexität des Europa-Diskurses seit Klassik und Romantik beschäftigen, und das besondere Augenmerk würde der Frage gelten, wie es um die "Einheit in der Vielfalt" der europäischen Kultur steht. Gerade die Multikulturdiskussion über Europa, wie sie vor allem - aber keineswegs nur - von den türkisch-deutschen AutorInnen in Gang gebracht worden ist, stellt das alte Paradigma in Frage. Zudem kann man den deutschen Europa-Diskurs nicht isoliert betrachten. Anregungen zu einem multikulturellen Europa-Diskurs kommen auch von SchriftstellerInnen aus vielen anderen europäischen Ländern. Zudem leben wir im Zeitalter der Globalisierung, und die TeilnehmerInnen am IVG-Kongress kommen aus der ganzen Welt. Insofern ist auch die Sicht der GermanistInnen von anderen Kontinenten auf den Europa-Diskurs der deutschsprachigen SchriftstellerInnen von Interesse. Die Forschung zum Europa-Diskurs der AutorInnen steckt noch in ihren Anfängen, und so können gerade von der IVG-Sektion entscheidende Anregungen für die weitere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema ausgehen.

Deadline 30.11.2008. Vorschläge sind unter Verwendung des Anmeldebogens www.ivg.uw.edu.pl/Anmeldung.doc zugleich an jahrbuch@artsci.wustl.edu
und das Sekretariat der IVG ivg@uw.edu.pl zu richten. Weitere
Informationen unter www.ivg.uw.edu.pl.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWarschau
Bewerbungsschluss30.11.2008
Beginn30.07.2010
Ende07.08.2010
PersonName: Lützeler, Paul Michael [Prof. Dr.] 
Funktion: Veranstalter 
E-Mail: jahrbuch@artsci.wustl.edu 
LandPolen
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeHistorische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte)
Klassifikation04.00.00 Allgemeine Literaturgeschichte > 04.04.00 Weltliteratur
Ediert von  H-Germanistik
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