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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "IVG-Sektion 61: Deutsche Dialekte und Regionalsprachen"
RessourcentypCall for Papers
TitelIVG-Sektion 61: Deutsche Dialekte und Regionalsprachen
BeschreibungCall for Papers

Tagung: XII. Internationaler Germanistenkongreß; 30.7. bis 7.8.2010, Warschau

Sektion 61: Deutsche Dialekte und Regionalsprachen.

Veranstalter: Internationale Vereinigung für Germanistik

Sektionsleitung: Prof. Dr. Ewa Żebrowska, Olsztyn/Allenstein, Polen
Ko-Leitung: Prof. Dr. Elvira Glaser, Zürich, Schweiz

61. Deutsche Dialekte und Regionalsprachen

Leitung: Żebrowska, Ewa (Olsztyn/Allenstein, Polen; ezebrowska@hotmail.com)

Ko-Leitung: Glaser, Elvira (Zürich, Schweiz)

Die Dialektologie kann auf mehr als Hundert Jahre Forschungstradition zurückblicken, in der zunächst v.a. die alten Ortsdialekte in Lautung und Wortschatz dokumentiert und analysiert wurden. Das geschah unter anderem in Hinblick auf ein vermeintliches baldiges Aussterben der Dialekte. Tatsächlich sind die Dialekte in ein System sprachlichen Wandels und sprachlicher Variation eingebunden, das uns heute als ein dauerhafter dynamischer Prozess erscheint, der allerdings weiterhin regional unterschiedlich ausgeprägt ist. Ein Dialekt ist aber in jedem Sprachwissen, in jeder Sprachkompetenz immer nur ein Teil eines umfangreichen Varietätenspektrums. Auf diesem Hintergrund stellen sich der dialektologischen Forschung viele neue Fragen. Neben der räumlichen Dimension, die nicht mehr nur als natürlicher Raum, sondern ebenso als sozialer Raum, in dem sich menschliche Kommunikation entfaltet, zu sehen ist, sind soziosituative Merkmale der Verwendungssituation und der Verwendergruppen zu beachten. Unter soziolinguistischem und pragmatischem Aspekt kann der Dialekt horizontal als regional begrenzte Varietät und vertikal als Substandard einer übergeordneten Standardsprache betrachtet werden. Das Forschungsinteresse ist aber ebenso sehr auf die Beschreibung der neuen Formen regionalen Sprechens gerichtet, wie sie das Gegenwartsdeutsche kennzeichnen. Hier stellen sich Fragen danach, welche dialektalen Merkmale in die Regionalsprachen eingehen und welche nicht, und welche Regionalismen möglicherweise bei dem Zusammentreffen von Hochsprache und Dialekt neu entstehen. Neues Interesse richtet sich auch auf die Grammatik, insbesondere die Syntax der Dialekte und Regionalsprachen, oder man geht der Frage nach, ob es spezifische Merkmale oder gar eine spezifische Grammatik von Substandardvarietäten gibt.


Wir bitten um Themenvorschläge mit einem Arbeitstitel und einer knappen Erläuterung (ca. 500 Zeichen) bis zum 30. November 2008 an:

ezebrowska@hotmail.com
eglaser@ds.uzh.ch

Die Vorschläge sind unter Verwendung des auf der Homepage der IVG gespeicherten Formblattes "Anmeldung von Vorträgen" zugleich an einen der Sektionsleiter und an das Sekretariat der IVG zu richten:

http://www.ivg.uw.edu.pl/Anmeldung.doc

Bei der Auswahl der Referenten werden aktive Mitglieder der IVG bevorzugt behandelt.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWarschau
Bewerbungsschluss30.11.2008
Beginn30.07.2010
Ende07.08.2010
PersonName: Żebrowska, Ewa [Prof. Dr. ] 
Funktion: Veranstalterin 
E-Mail: ezebrowska@hotmail.com 
LandPolen
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeDialektologie
Klassifikation02.00.00 Deutsche Sprachwissenschaft (in Auswahl) > 02.11.00 Deutsche Mundarten
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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