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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "„Rereading“ Kafka"
RessourcentypCall for Papers
Titel„Rereading“ Kafka
BeschreibungDie Kafka-Zeitschrift Kafk@online: Call for Papers

„Rereading“ Kafka

Die Kunst Kafkas soll laut Albert Camus darin bestehen, den Leser zum Wieder-Lesen zu zwingen. Wenn wir einen Kafka-Text zum ersten Mal lesen, bleiben Fragen offen, die ein erneutes Lesen nötig machen.

Dieses Verhältnis zwischen Lektüre und Re-Lektüre war, bis zum Erscheinen des Essay-Bandes mit dem Titel „Rereading“ von Matei Calinescu im Jahre 1993 , ein kaum beachtetes Thema. Calinescus Buch hat den Verdienst fundamentale Fragestellungen über den Akt des Lesens eruiert zu haben und entfaltet aus der
Perspektive des „Rereading“ Konzepte wie das der Lust am Lesen, der Interpretation, der Involvierung des Lesers mit dessen Eindrücken und Meinungen
über den Text.

Die Unterscheidung zwischen zwei Operationen, die von Matei Calinescu vorgeschlagen werden, einer linearen, neugierigen, End-orientierten Lesebewegung und einer hin-und-her, vorwärts-rückwärts, umfassend kreisförmigen, also wiederholten und zugleich interpretierenden Lesebewegung, umschreibt ein ertragreiches Paradigma des Lesens, welches auch als wissenschaftlicher Überbau der Kafka-Zeitschrift fungiert.

Die Kafka-Zeitschrift möchte zur Debatte anregen. Das Verhältnis zwischen der Lektüre und der Re-Lektüre der Texte Kafkas soll in ein neues Licht gerückt werden. Mögliche Annäherungspunkte bieten sich durch die Analyse des Borges’schen Postulats der literarischen Vorläufer; durch die genaue Untersuchung des Begriffs der „Heimsuchung“ oder „Verfolgung“ eines Textes durch einen anderen Text; durch die Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Lesen und Schreiben; „Rereading“ und Interpretation; Spiel und Arbeit; faktischer und fiktionaler Wahrheit; nicht zuletzt durch die Erortung intertextueller Aspekte mit Bezug auf Kafkas Werk.

Besonderes Augenmerk soll hierbei auf eine interkulturellen Ausrichtung der Beiträge gelegt werden.

Unten finden Sie weitere Informationen über Stil- und Textformatkonventionen. Dieselben Informationen finden Sie auf unserer Homepage. Wir möchten alle Interessenten zur Einsendung von Texten an die Adresse redaktion@kafka-zeitschrift.de bis zum 15. Dezember 2008 ermutigen. Wir möchten Sie darum bitten, uns Ihren Text in deutscher oder englischer Sprache, ein Abstract von max. 2000 Wörtern, sowie eine kurze Beschreibung Ihrer Person zu schicken.



Grundsätzliches

Da die Kafka-Online-Redaktion die Formatierung der Artikel selbst übernimmt, bitten wir die Autoren, so wenig Formatierung wie möglich zu nutzen, also: auf die automatische Silbentrennung, Blocksatz u.ä. zu verzichten. Verwenden Sie, wenn möglich, Times New Roman. Die Schriftgröße des Haupttextes sollte 12 Punkt, die eingerückten Zitate 10 Punkt betragen. Die Artikel sollten folgende Reihenfolge einhalten:

Erste Zeile: Autor (kursiv)
Zweite Zeile: Titel (fett)
Haupttext mit fortlaufender Fußnotennummerierung; eventuelle Kapitelüberschriften fett
Literaturverzeichnis

Bitte senden Sie zusätzlich eine Kurzbiographie und ein kurzes Abstract in englischer Sprache (bei deutschsprachigen Texten); beides nicht mehr als eine halbe Seite

Zitierregeln. Grundsätzliche Vorgaben

Anfang und Ende eines Zitates sind mit „Anführungszeichen“ gekennzeichnet.

Auslassungen macht man durch rechteckige Klammern und drei Auslassungspunkte deutlich: [...]

Wörtliche Rede in Zitaten und Zitate im Zitat werden durch ‚einfache Anführungszeichen’ gekennzeichnet

Eigene Einschübe, Auslassungen, Hervorhebungen oder Veränderungen werden durch [eckige Klammern] markiert

Verszeilen und Strophen sind originalgetreu zu zitieren oder die Zeilenwechsel durch Virgel "/" bzw. das Ende der Strophe durch doppelte Virgel "//" zu kennzeichnen.

Fehler im Zitat können durch (sic!) markiert, müssen aber wiedergegeben werden

Ab etwa vier Zeilen ist das Zitat mit Einrückung abzusetzen

Fußnoten sind im Dokument fortlaufend zu nummerieren

Beierstmaligem Zitieren wird der Titel in der Fußnote vollständig angeführt, danach: Familienname, Kurztitel, Seitenzahl.

Wiederholte Nennung derselben Quelle ohne dass zwischendurch eine andere
Quelle genannt wird: Angabe in verkürzter Form durch ebd. oder a.a.O (=
am angeführten Ort)

Sekundärzitate sind zu vermeiden


Literaturverzeichnis

Bücher (Monographien, Lehrbücher):
Ein Autor: Zuname, Vorname (Erscheinungsjahr): Titel und ggf. auch Untertitel. ggf. Auflage. Erscheinungsort: Verlag.

Mehrere Autoren/Autorinnen: Zuname, Vorname/ Zuname, Vorname/ Zuname,
Vorname (Erscheinungsjahr):Titel und ggf. auch Untertitel. Angabe der Auflage (außer bei Erstauflage). Erscheinungsort: Verlag.

Aufsätze in Sammelbänden: Name, Vorname des Artikelautors/der Autorin/ der Autoren/Autorinnen (Erscheinungsjahr): Titel/Untertitel des Aufsatzes. In: Titel. Untertitel. Hg. v. Vorname Zuname. Ort: Verlag. Erste und letzte Seitenzahl des Artikels.

Aufsätze in einschlägigen Fachjournalen und Zeitschriften:
Name, Vorname des Artikelautors/der Autorin/ der Autoren/Autorinnen (Jahr): Titel. Untertitel des Aufsatzes. In: Titel der Zeitschrift, Jahrgang, Nummer des Heftes, erste und letzte Seitenzahl des Aufsatzes.

Wissenschaftliche Artikel und Dokumente aus dem Internet:
Name, Vorname: Titel. Untertitel (Erscheinungsdatum). Adresse der Seite [Tag des Zugriffes].

„Rereading“ Kafka

Kafka´s whole art, in Albert Camus´ definition, consists of compelling the reader to reread. When we read a Kafka-Text for the first time, questions arise and, at the same time, possible answers are contained within the text, as suggestions. We are required to reread the story from a new angle, an angle from which these explanations may appear better justified.

The relationship between reading and rereading was, until the publication of the fascinating book “Rereading” by Matei Calinescu in the year 1993 , a subject still insufficiently explored. Calinescu´s book has the unquestionable merit to have elicited fundamental questions on the act of reading and to be the first to focus on the implications of rereading for critical understanding.
Thus concepts such as the pleasure of reading, interpretation, involvement of
the reader’s impressions and opinions about the text are reviewed and renewed.

The distinction between two mental operations, as proposed by Matei Calinescu, one which is the linear, curious, end-oriented movement of reading and another, which is the to-and-fro, back-and-forth, broadly circular, reflective interpretive movement of reading, circumscribes a fertile paradigm, which is intended to work as the scientific and critical setup of the Kafka-Zeitschrift.

The Kafka-Zeitschrift is kindly inviting to an exciting literary debate: the relationship between reading and rereading Kafka requires new investigations. Possible ways to approach his work are the reconsideration of Borges´ postulate
of the literary precursors; examination of the relation between reading and writing; rereading and interpretation; play and work; the thorough analysis of Calinescu´s theory of textual “haunting” and, in a further sense, of inter-textuality, with focus on Franz Kafka´s literary work.

Our magazine is designed to place a special emphasis on inter-cultural exchange and dialogue. For style and formatting details please refer to the MLA guidelines. Please send your text in German or English, an abstract of max. 2000 words as well as a short description of your person, to our address redaktion@kafka-zeitschrift.de by 15th of December 2008 .

Mit freundlichen Grüßen,

Adela Schönborn.

Geschäftsführerin
Deutsche
Kafka-Gesellschaft e.V.
schoenborn@kafka-gesellschaft.de
www.kafka-gesellschaft.de

Redaktionsleitung
Der Kafka-Zeitschrift Kafk@online
E-Mail:redaktion@kafka-zeitschrift.de
http://www.kafka-zeitschrift.de


Kafk@nline ist eine Zeitschrift, die der Person Franz Kafka und
seinem Werk, der literarischen, kulturellen und sozialen Prägung
seiner Schaffenszeitund seinem Einfluss auf die
gegenwärtigen und folgenden Generationen von Schriftstellern und Denkern in
Deutschland und in der ganzen Welt gewidmet ist. Kafk@nline ist eine Zeitschrift für Literatur, die zu
der Lösung der Fragestellungen in den aktuellen Debatten der Literaturszene
ihren Beitrag leistet. Der
Schwerpunkt liegt in der interkulturellen Ausrichtung der wissenschaftlichen
Arbeit und der Anregung und Abbildung der internationalen Literatur-Forschung.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss15.12.2008
KontaktdatenName/Institution: Schönborn, Adela 
Strasse/Postfach: Ansprechpartnerin 
Postleitzahl: redaktion@kafka-zeitschrift.de 
Internetadresse: www.kafka-gesellschaft.de  
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1880 - 1945
Klassifikation17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.06.00 Prag
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