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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "25. Germanistentag 2016 - Panel "Einfaches Erzählen""
RessourcentypCall for Papers
Titel25. Germanistentag 2016 - Panel "Einfaches Erzählen"
BeschreibungCFP für das Panel "Einfaches Erzählen" auf dem 25. Germanistentag, 25.-28. September 2016, Bayreuth

Panelleitung: Dr. David-Christopher Assmann (Frankfurt a.M.) und Dr. Christoph Kleinschmidt (Frankfurt a.M.)

Mit der Analyse und Interpretation narrativer Texte ist gewöhnlich der Anspruch verbunden, ihre thematische Vielschichtigkeit und komplexe Verfasstheit herauszustellen. Untersucht werden bevorzugt unzuverlässige Erzähler, verschachtelte Erzählebenen, verflochtene zeitliche Gefüge oder Irritationen zwischen textuellen und paratextuellen Elementen. Einfaches Erzählen stellt demgegenüber häufig nicht nur einen blinden Fleck im Blickfeld literaturwissenschaftlicher Forschung dar, sondern wird oftmals explizit ausgeklammert: Einfache narrative Strukturen stehen unter einem Trivialitätsverdacht (P. Brenner) und lohnen deshalb nicht, so die geläufige Unterstellung, einer genaueren Untersuchung. Das Panel setzt an dieser Stelle an und fragt sowohl unter systematischen als auch historischen Gesichtspunkten nach Verfahren einfachen Erzählens in der deutschsprachigen Literatur. Anhand konkreter Fallstudien und mit Blick auf narratologische Konzepte soll diskutiert werden, was überhaupt unter ,einfachem Erzählen‘ zu verstehen ist und woran sich das Einfache einfacher narrativer Strukturen messen könnte. Unsere Annahme ist mithin, dass ein derartiges Erzählen in literaturwissenschaftlicher Perspektive eben gerade eines nicht ist: einfach zu bestimmen.

Die Vorträge können u.a. folgende Fragen behandeln:
– Auf welchen Textverfahren beruht einfaches Erzählen? Wie erzeugen narrative Texte Effekte des Einfachen?
– Worin unterscheiden sich syntaktische, semantische und motivische Aspekte des einfachen Erzählens?
– In welchem Verhältnis steht einfaches Erzählen zu ,einfachen Formen‘ (A. Jolles)?
– In welchem Verhältnis steht einfaches zu komplexem Erzählen? Ist Komplexität überhaupt der Gegenbegriff zu Einfachheit?
– Wie ist das Verhältnis von einfachem Erzählen und Verständlichkeit zu bestimmen? Sind einfache narrative Texturen unmittelbar verständlich? Worin zeigt sich dies ggf.?
– In welchem Verhältnis stehen narrative Selbstreflexion und einfaches Erzählen?
– Gibt es literaturgeschichtliche Traditionslinien des einfachen Erzählens?
– Besteht eine Affinität zwischen Mitteln einfachen Erzählens und moralisch-didaktischen Absichten?
– Auf welche Bewertungsmaßstäbe gehen Banalitätsurteile gegenüber einfachem Erzählen zurück?

Bitte senden Sie Ihre Abstracts im Umfang von einer halben Seite und kurze bio-bibliographische Angaben bis zum 15.8.2015 an:

David-Christopher Assmann (dc.assmann@em.uni-frankfurt.de)
Christoph Kleinschmidt (C.Kleinschmidt@em.uni-frankfurt.de)
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBayreuth
Bewerbungsschluss15.08.2015
PersonName: Christoph Kleinschmidt 
Funktion: Panelleitung 
E-Mail: C.Kleinschmidt@em.uni-frankfurt.de 
Name: David-Christopher Assmann 
Funktion: Panelleitung 
E-Mail: dc.assmann@em.uni-frankfurt.de 
KontaktdatenName/Institution: Goethe-Universität Frankfurt am Main 
Strasse/Postfach: Norbert-Wollheim-Platz 1, Postfach IG 17 
Postleitzahl: 60629 
Stadt: Frankfurt am Main 
Telefon: 069/798-32692 
Fax: 069/798-32695 
E-Mail: C.Kleinschmidt@em.uni-frankfurt.de 
Internetadresse: https://www.uni-frankfurt.de/42362284/kleinschmidt 
Name/Institution: 25. Deutscher Germanistentag 
Stadt: Bayreuth 
Internetadresse: http://www.germanistentag2016.de/ 
LandDeutschland
Ediert von  H-Germanistik
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