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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "25. Germanistentag 2016 - Panel "Erzählen in medialen ‚Zwischenräumen‘ – Kleine Formen transmedialen Erzählens in Forschung und Deutschunterricht""
RessourcentypCall for Papers
Titel25. Germanistentag 2016 - Panel "Erzählen in medialen ‚Zwischenräumen‘ – Kleine Formen transmedialen Erzählens in Forschung und Deutschunterricht"
BeschreibungErzählen in medialen ‚Zwischenräumen‘ – Kleine Formen transmedialen Erzählens in Forschung und Deutschunterricht
Panel auf dem 25. Deutschen Germanistentag, 25. bis 28. September 2016 in Bayreuth (im Themenschwerpunkt 6: Erzählen in unterschiedlichen Medien)

Leitung:
Jun.-Prof. Dr. Jan Standke (Universität Magdeburg)
Prof. Dr. Jörn Brüggemann (Universität Oldenburg)

Erzählen in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ereignet sich verstärkt im Medienverbund. Um das textuelle literarische Erzählen herum haben sich in diesem Zusammenhang verschiedene mediale Formate entwickelt, die miteinander ein verzweigtes inter- und transmediales Geflecht bilden. Ein vergleichsweise junges Phänomen neben den klassischen intermedialen Adaptionen bilden in diesem Zusammenhang ‚kleine Formen‘ medialer Narration wie z.B. der Buchtrailer, die das öffentliche Bild von Literatur beeinflussen. Es handelt es sich beim Buchtrailer um Varianten des Kurzfilms – zumeist im Umfang von ca. 50s bis ca. 4 Min. –, die vor allem auf Buchhandels-Plattformen abrufbar sind und intermedial auf einen literarischen Text Bezug nehmen. Entsprechend ihrer strukturellen Nähe zum Werbespot bzw. Film- und Fernsehtrailer erfüllen Buchtrailer im kommerziellen Kontext zunächst die Funktion, das Leserinteresse zu wecken und Kaufentscheidungen anzubahnen. Mittlerweile hat sich das Format das Buchtrailers jedoch deutlich ausdifferenziert (z.B. erzählend-filmisch, sachlich-dokumentarisch, Slideshow, Lesetrailer) und als ästhetisches Medium von der Funktion des Werbemittels emanzipiert.
Das Panel möchte sich solchen neueren kleinen Formaten widmen, die gegenwartsliterarisches Erzählen aufgreifen, mit unterschiedlichen Zielsetzungen und Wirkungsabsichten transmedial ausgestalten und zur Ausweitung des Literaturbegriffs beitragen. Folgende Fragen können im Rahmen theoretischer Beiträge, exemplarischer Analysen oder unterrichtsbezogener Überlegungen und Modelle behandelt werden:

- Welche ‚kleinen‘ Formen transmedialen Erzählens haben sich im Literaturbetrieb der letzten Jahre in digitalen und anderen Kontexten entwickelt?
- Welche Funktionen erfüllen Medien wie z.B. der Buchtrailer im literarischen und kulturellen Feld der Gegenwart? Welche funktionalen Hybridisierungseffekte lassen sich beobachten? Welche Ästhetisierungsprozesse lassen sich in Produktion und Rezeption beschreiben?
- Welche Vorstellungen von einem legitimen Umgang mit Literatur und legitimen Gratifikationserwartungen werden (unterschwellig) transportiert? Inwiefern beeinflussen sie das öffentliche Bild von (schöner) Literatur?
- Welche Ansätze aus Narratologie, Literatur- und Medienwissenschaft sowie Fachdidaktik sind geeignet, um transmediales Erzählen zu analysieren?
- Welches didaktische Potential bieten der Buchtrailer und andere ‚kleine Medien‘ für das literarische Lernen im Deutschunterricht?

Abstracts im Umfang von max. 1 Seite und kurze Angaben zur Person werden bis zum 15.8.2015 erbeten an: jan.standke@ovgu.de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBayreuth
Bewerbungsschluss15.08.2015
PersonName: Standke, Jan (Jun.-Prof. Dr.) 
E-Mail: jan.standke@ovgu.de 
KontaktdatenName/Institution: 25. Deutscher Germanistentag 
Stadt: Bayreuth 
Internetadresse: http://www.germanistentag2016.de/ 
Ediert von  H-Germanistik
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