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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "„Berührungseffekte / Übergangsphänomene“"
RessourcentypCall for Papers
Titel„Berührungseffekte / Übergangsphänomene“
Beschreibung„Berührungseffekte / Übergangsphänomene“
Kraków, 5.-7. November 2015.

Unter dem Thema „Berührungseffekte / Übergangsphänomene“ lädt die germanistische Abteilung der Pädagogischen Universität in Kraków zu einer interdisziplinären Konferenz vom 5. bis 7. November 2015 ein.

Ausgehend von der Vorstellung, dass keine der Künste isoliert auftritt und die Erforschung der Künste nicht aneinander vorbeigehen, sondern sich gegenseitig vielfach zwischen den verschiedenen Künsten Berührungspunkte ergeben und die wissenschaftliche Arbeit sich allerseits befruchtet, sollen auf dieser Konferenz Wechselbeziehungen zwischen den Künsten und Disziplinen diskutiert werden, die Literatur und Sprachwissenschaft, Musik, Malerei sowie Fragestellungen der Übersetzung thematisieren.

In den geisteswissenschaftlichen Fächern besteht immer stärker das Interesse, die Grenzen der einzelnen Disziplinen auszuloten, um sie einerseits genauer zu bestimmen, um aber auch andererseits „Grenzüberschreitungen“ vorzunehmen. Dabei stellt sich jeweils heraus, dass es zwischen den verschiedenen Künsten und die sie erforschenden Disziplinen strukturelle, inhaltliche und motivische Ähnlichkeiten gibt, in denen sich die Künste berühren. Je nach Ausgangspunkt in den unterschiedlichen Sektoren können sich diese Ähnlichkeiten divergierend ausnehmen.

Die Konferenz zielt nicht auf ein abschließendes Forschungsanliegen, sondern sie will vielmehr Versuchen Raum geben, Denkmuster aufzubrechen, die eigenen Fragen in Richtung ungesicherter Bereiche oder Erkundigungen zu öffnen. Diese Grenzbeschreitungen oder Grenzüberschreitungen könnten sich z.B. um „Einpflanzungen“ oder Überführen von Formen einer Gattung in ein anderes Genre bemühen. Gleichwohl könnten auch die Thesen von Referaten dahingehend formuliert werden, wie sich Begriffe, in zwei unterschiedlichen künstlerischen Sektoren ausgebildet, sich dennoch berühren oder differenzieren, wie es u.a. bei dem Phänomen der Wiederholungen/Repetitionen der Fall ist, die in unterschiedlichen Künsten zu ganz verschiedenen Ausformungen aber zuweilen auch zu strukturellen oder intentionalen Übereinstimmungen gelangen. Weiterhin ließen sich Diskontinuitäten als Reorganisationen von Beziehungen zwischen syntaktischen Einheiten eines künstlerischen Werkes betrachten. Illustrative Bearbeitungen von Texten oder Gemälde/Skulpturen nach literarischen Texten geben Aufschluss über das Phänomen des Bildes oder der rituellen Einbindung von Bildern z.B. in religiöse Praktiken. Diese Fragestellungen sollen beispielhafte Anregungen für die erwarteten Referate geben. Bei Fragen dieser Art richtet sich die Aufmerksamkeit darauf, besonders Phänomene zu untersuchen, die verschiedene Disziplinen verbinden. Angesprochen werden können
literaturwissenschaftliche Themen unter Einbeziehung komparatistischer Aspekte der europäischen Literaturen,
historische Phänomene der Literatur im deutschsprachigen Raum,
sprachwissenschaftliche Phänomene (insbesondere der historischen Sprachwissenschaft, sowie Geschichte der Rhetorik),
translatorische sowie
kulturwissenschaftliche, musikwissenschaftliche und anthropologische Fragestellungen.

Als ein möglicher weiterer Aspekt für die Einreichung von Referatsthemen sei die Visualisierung von Texten angesprochen, diese Fragen erhält bei der Erstellung von Ausstellungen oder der Popularisierungen von Literatur Relevanz. Bei dieser Aufgabenstellung können gleichfalls Übergangsphänomene zwischen den Formen der Präsentation von Texten entstehen.

Die Konferenzsprache wird deutsch und englisch sein.

Eine Publikation der Beiträge in einem begutachteten Sammelband ist vorgesehen.
Für die Durchführung der Tagung und den Druck des Sammelbandes wird eine Tagungsgebühr erhoben. Reisekostenzuschüsse können bei der derzeitigen Finanzierungssituation der Tagung leider nicht vom Veranstalter übernommen werden. Bei der Organisation von Übernachtungen werden die Mitarbeiter der Pädagogischen Universität alle Teilnehmer mit Vorschlägen und Hilfe unterstützen.

Anmeldeschluss: 30. September 2015

Konferenzgebühr: 85 Euro/350 PLN

Kontaktpersonen: kolodziejczyk.beata@gmail.com; majpiotr@interia.pl

Wissenschaftliches und organisatorisches Komitee:

Prof. Dr. habil. Paul Martin Langner
Prof. Dr. habil. Isabel Röskau-Rydel
Prof. Dr. habil. Artur Kubacki
Dr. Beata Kołodziejczyk-Mróz
Dr. Piotr Majcher


Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortKraków, Polen
Bewerbungsschluss30.09.2015
Beginn05.11.2015
Ende07.11.2015
PersonName: Paul Martin Langner 
Funktion: Vorsitzender des wissenschaftlichen Komittes 
E-Mail: berlin-krakow@web.de 
KontaktdatenName/Institution: Uniwersytet Pedagogiczny im. KEN w Krakowie/Pädagogische Universität in Kraków  
Strasse/Postfach: ul. Podchorążych 2 
Postleitzahl: 30-084 Kraków 
Stadt: Kraków 
E-Mail: kolodziejczyk.beata@gmail.com; majpiotr@interia.pl 
LandPolen
SchlüsselbegriffeLinguistik; Sprachphilosophie / Kommunikationstheorie (Sprachtheorie, Sprachbegriffe); Literaturwissenschaft
Zusätzliches SuchwortMusik, Malerei
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.02 Dichtung und Sprache; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.03 Dichtung und Kunst; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.04 Dichtung und Musik
Ediert von  H-Germanistik
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