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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "ICLA 2016: The Rhetorics of the Anthropocene"
RessourcentypCall for Papers
TitelICLA 2016: The Rhetorics of the Anthropocene
BeschreibungCfP für den 21. Weltkongress der International Comparative Literature Association (ICLA) zum Thema "The Many Languages of Comparative Literature" (Wien, 21.–27. Juli 2016)

Sektion 17229 — The Rhetorics of the Anthropocene
Einsendefrist für Abstracts: 31. August 2015 unter https://icla2016.univie.ac.at/de/gruppenveranstaltungen/


17229 — THE RHETORICS OF THE ANTHROPOCENE
Prof. Dr. Gabriele Dürbeck (Universität Vechta, Deutschland)

Der Begriff des 'Anthropozäns' (Crutzen/Stoermer 2000) bezeichnet den tiefgreifenden menschlichen Einfluss auf biologische und geologische Prozesse der Erde und Erdatmosphäre und hat sich zu einem interdisziplinären Diskurs bis hinein in die Kultur­, Literatur­ und Kunstwissenschaften ausgeweitet. Der komparatistische, intermedial und international ausgerichtete Workshop soll die rhetorischen und narrativen Strategien einer 'Poetik' für das Anthropozän in literarischen Texten erkunden. Im Zentrum stehen drei Schwerpunkte:

(a) Eine Neulektüre und damit eine Neubewertung von Texten, die vor der Einführung des Begriffs 'Anthropozän' entstanden sind — etwa im Bereich der Science Fiction (z.B. am Topos der Postapokalypse) oder im Zuge der Umweltschutzbewegung (z.B. in der Natur­ und Ökolyrik von Gary Snyder oder Erich Fried).
(b) Das Anthropozän als Thema seit Etablierung des Begriffs in literarischen Texten (inkl. Film, Fernsehserie, Graphic Novel und Computerspiel) — entweder in Verbindung mit ökologischem Bewusstsein und Ethik (z.B. in der zweiten Staffel der TV­-Serie Damages, in der Kinder­ und Jugendbuchliteratur oder didaktischen Comics) oder mit der Repräsentation von Natur­ und Klimakatastrophen (z.B. in der 'post­-Katrina Literature').
(c) Die Perspektive des 'Posthumanen' und die Abkehr vom Anthropozentrismus in literarischen Texten, in denen etwa Wasser, Lebewesen und selbst unbelebte Agenzien zur narrativen oder handlungsbestimmenden Instanz werden (wie z.B. in Virginia Woolfs The Waves oder Frank Schätzings Der Schwarm).

Interessierte sind herzlich eingeladen, sich bis zum 31. August mit einem Abstract von max. 500 Wörtern über die offizielle Konferenz-Seite (https://icla2016.univie.ac.at/de/home/) zu bewerben. Vorgesehene Panelsprachen sind Deutsch und Englisch.
Bitte beachten Sie, dass für Anreise, Übernachtung und die Teilnahmegebühr am ICLA-Kongress keine Kosten erstattet werden können. Eine zeitnahe Publikation der Ergebnisse ist geplant.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttps://icla2016.univie.ac.at/de/gruppenveranstaltungen/
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWien
Bewerbungsschluss31.08.2015
Beginn21.07.2016
Ende27.07.2016
PersonName: Prof. Dr. Gabriele Dürbeck 
E-Mail: gabriele.duerbeck@uni-vechta.de 
KontaktdatenName/Institution: Universität Vechta, Department III, Germanistik 
Strasse/Postfach: Driverstraße 22-26 
Postleitzahl: 49377 
Stadt: Vechta 
Internetadresse: http://www.uni-vechta.de/germanistik/lehrende/duerbeck-gabriele/ 
LandÖsterreich
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Erzähltheorie; Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft); Literatur nach 1945; Literatur- u. Kulturgeschichte; Literaturtheorie: Themen
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.15.00 Literatur und Medien; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.11.00 Stoffe. Motive. Themen; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989); 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.03.00 Geistes- und Kulturgeschichte; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart > 19.03.00 Geistes- und Kulturgeschichte
Ediert von  H-Germanistik
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