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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "ICLA 2016: Interferenzen. Dimensionen und Phänomene der Überlagerung in Literatur und Theorie"
RessourcentypCall for Papers
TitelICLA 2016: Interferenzen. Dimensionen und Phänomene der Überlagerung in Literatur und Theorie
BeschreibungVergleichende Literaturwissenschaft | Universität Innsbruck
CfP für den 21. Weltkongress der International Comparative Literature Association
Einsendefrist für Abstracts: 31. August 2015 unter https://icla2016.univie.ac.at/de/gruppenveranstaltungen/

17284 - INTERFERENZEN: Dimensionen und Phänomene der Überlagerung
in Literatur und Theorie

Prof. Dr. Sebastian Donat, Martin Fritz, Monika Raič, Prof. Dr. Martin Sexl,

In der Physik versteht man unter Interferenz Phänomene, die bei Überlagerung zweier Wellenzügen entstehen. Abhängig von Faktoren wie Stärke und Position der Impulsgeber entwickeln sich im betrachteten Feld Verstärkungen (konstruktiv) oder Auslöschungen (destruktiv). Das Ergebnis sind Musterbildungen, die von Symmetrie bis zum (scheinbar) chaotischen Rauschen reichen.
Der Begriff der Interferenz soll literaturwissenschaftlich fruchtbar gemacht werden. Phänomene im Umfeld von Vermischung, Kreuzung und Hybridität werden damit neu perspektiviert. Dabei richtet sich der Blick auf I. Werke, Gattungen, Kulturen und Sprachen sowie auf II. ‚die vielen Theorien der Literatur‘.

I Interferenzen in/zwischen Werken, Gattungen, Sprachen, Kulturen

Der Themenbereich I beleuchtet intra- und intertextuelle Wechselwirkungen. Dabei soll Interferenz historisch und systematisch produktiv gemacht werden für die Beschreibung von Prozessen sowie von literarischen und kulturellen Konstellationen.
Mögliche Untersuchungsaspekte
- Beschaffenheit der ‚Impulsquellen‘ u. des Mediums (z.B. optisch/akustisch)
- Verstärkung u. Auslöschung
- Statik u. Dynamik (z.B. ‚stehende Wellen‘)
- Oberfläche u. Tiefenstruktur der Wechselwirkungen (phänotypisch/genotypisch)
Gegenstandsbereiche von Interferenzphänomenen
- Mehrsprachigkeit
- Multiperspektivik u. Vielstimmigkeit
- Gattungsmischung (z.B. graphic novel, polymetrische Dichtung)
- Literarische Übersetzung
- Intertextualität u. Intermedialität
- Komik als Interferenz von Serien (Bergson)

II Interferenzen in und zwischen Theorien

Die Verortung von Literatur- und Kulturtheorien in einem Spannungsfeld von nationalen, kulturellen, sprachlichen, politischen, sozioökonomischen, historischen und biographischen Kontexten, von Phänomenen und Praktiken sowie von anderen (konkurrierenden, flankierenden) Theorien lässt Interferenzen zwischen Theorie und Kontext, zwischen Theorie und Phänomen, zwischen Theorie und Praxis bzw. zwischen Theorie und Theorie entstehen.
Mögliche Gegenstandsbereiche und leitende Begriffe
- Interferenzen von Theorien u. ihrem (institutionellen) Umfeld
- Interferenzen von Theorien, ihren Kategorien (class, race, gender, culture etc.), ihren Metaphern u. ihrem Stil (Wissenschafts-/Alltagssprache)
- Interferenzen von Theorien u. ihrer Rezeption
- Interferenzen von Theorien u. ihrer (literarischen, literaturwissenschaftlichen) Praxis
- Interferenzen von Theorien u. Theorien
- Interferenzen von Theorien u. ihrer Übersetzung

http://www.uibk.ac.at/sprachen-literaturen/vergl/news/2015/expose-workshop-icla-interferenzen-final.pdf

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWien
Bewerbungsschluss31.08.2015
Beginn21.07.2016
Ende27.07.2016
KontaktdatenName/Institution: Vergleichende Literaturwissenschaft / Institut für Sprachen und Literaturen / Universität Innsbruck 
Strasse/Postfach: Innrain 52 
Postleitzahl: 6020 
Stadt: Innsbruck 
Internetadresse: http://www.uibk.ac.at/sprachen-literaturen/vergl/ 
LandÖsterreich
BenutzerführungDeutsch
Ediert von  H-Germanistik
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