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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Georg Forster in postkolonialer Perspektive (Georg-Forster-Kolloquium 2015)"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelGeorg Forster in postkolonialer Perspektive (Georg-Forster-Kolloquium 2015)
BeschreibungGeorg Forster in postkolonialer Perspektive (Georg-Forster-Kolloquium 2015)
Am Freitag, den 12. Juni im Senatssaal der Universität Kassel (Mönchebergstraße 3, 3. OG)

Postkoloniale Forschungsansätze, angetreten mit dem Anspruch, „antidisziplinäre Interventionen“ (Castro Varela/Dhawan) zu leisten, nehmen inzwischen in den meisten kulturwissenschaftlichen Fächern einen festen Platz ein. Auch die Forster-Forschung ist dadurch geprägt. Gegenüber Leitbegriffen wie Aufklärung, Kritik, Interkulturalität, Utopie und Revolution finden prä- und postkoloniale Prozesse verstärkt Beachtung. Darüber hinaus steht Georg Forster zusammen mit Alexander von Humboldt, der als Namensgeber des geplanten Humboldt-Forums heftiger Kritik ausgesetzt ist, im Zentrum von Debatten über den Umgang mit der europäisch-kolonialen Entdeckungsgeschichte, die weit über Museumsdiskurse hinausreichen.

Mit dem Georg-Forster-Kolloquium 2015 möchten wir an die erfolgreiche Tagung 2014 („Literarische Weltreisen“) anknüpfen und Georg Forster und sein Werk in postkoloniale Perspektive rücken. Dabei sollen unter Einbeziehung theoretischer Positionen und möglicherweise auch mit Blick auf benachbarte Phänomene und Autoren prä- und postkoloniale Prozesse analysiert und Perspektiven auf machtkritische Potentiale freigelegt werden. Nicht zuletzt werden wir die Frage diskutieren, welche Rolle Georg Forster und seine Schriften im Rahmen eines postkolonialen Lektürekanons spielen können.
9.30 Uhr

Helmut Peitsch, Lars Eckstein & Anja Schwarz (Potsdam)

Tupaias Karte bei Cook,

Johann Reinhold und Georg Forster

Kaffeepause

10.30 Uhr

Dieter Heintze (Bremen)

Dem Ethnologischen bei Forster nachspürend.

II: im Schlaglicht postkolonialistischer Diskurse

11.15 Uhr

Agatha Frischmuth (Berlin)

Gabe als Fiktion. Verhandlung von Machtverhältnissen

durch Geschenke in Reise um die Welt

12-13 Uhr Mittagspause

13 Uhr

Heiko Ullrich (Heidelberg)

Die niederländische Kolonialmacht in Georg Forsters

Reise um die Welt (1776/80) und Christian Ludwig

Willebrands Geschichte eines Hottentotten (1773)

13.45 Uhr

Christine Eickenboom (Bochum)

Friedrich Gerstäcker und das koloniale Projekt:

Seine Südseereise zwischen Mythos und Ernüchterung

Kaffeepause

14.45 Uhr

Frank Vorpahl (Berlin)

Von Forsters „Brodtbaum“ zu „Breadfruit Global“

15.30 Uhr

Karol Sauerland (Częstochowa)

Forsters Polenaufenthalt und dessen Einschätzungen

in der Forschung unter dem Gesichtspunkt der

postkolonialen Studien



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Anna-Carina Meywirth

Wiss. Mitarbeiterin (Prof. Dr. Stefan Greif)

Geschäftsführerin der Georg-Forster-Gesellschaft e.V.



Universität Kassel

FB 02 - Geistes- & Kulturwissenschaften

Insitut für Germanistik - NdL

Kurt-Wolters-Str. 5

34125 Kassel



Tel. +49561 804 7545

Raum: 3047



Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortKassel
Beginn12.06.2015
Ende12.06.2015
PersonName: Prof. Dr. Stefan Greif 
Funktion: Erster Vorsitzender der Georg-Forster-Gesellschaft 
E-Mail: greif@uni-kassel.de 
KontaktdatenName/Institution: Georg-Forster-Gesellschaft e.V. c/o Universität Kassel 
Strasse/Postfach: Kurt-Wolters-Str. 5 
Postleitzahl: 34125 
Stadt: Kassel 
Telefon: 05617545 
E-Mail: greif@uni-kassel.de 
Ediert von  H-Germanistik
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