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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Vorstellungen und Darstellungen von Sterben, Tod und Weiterleben vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart "
RessourcentypVortragsreihen
TitelVorstellungen und Darstellungen von Sterben, Tod und Weiterleben vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
BeschreibungRingvorlesung: Vorstellungen und Darstellungen von Sterben, Tod und Weiterleben vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Universität Potsdam, Dienstag 16.00 bis 18.00 Uhr, Campus Am Neuen Palais, (Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam) Raum: 1.09.1.14

organisiert von PD Dr. Andreas Degen, Dr. Ulrike Schneider, Dr. Ulrike Wels

Wie zu keiner anderen Zeit in der europäischen Geschichte hat das 18. Jahrhundert zu einer grundsätzlichen epistemologischen, anthropologischen und kulturell-habituellen Transformation der Einstellungen gegenüber Sterben und Tod geführt, was sich nicht zuletzt in entsprechenden ästhetischen Darstellungen manifestiert. Von dieser Zäsur ausgehend beschäftigen sich die Vorträge der interdisziplinären Ringvorlesung exemplarisch mit Vorstellungen und Darstellungen von Sterben, Tod und Weiterleben seit dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Was meinte es einst, was meint es heute von Sterben und Tod zu sprechen, in medizinischer, religiöser, sozialer oder philosophischer Hinsicht? Welche Ängste, Erwartungen, Sinngebungen lassen sich aus literarischen und anderen Darstellungsformen über dieses Ultimatum jedes Lebens erkennen? Welche Antworten gab es einst, welche gibt es heute auf die Frage, was nach dem Tod kommt und wie es für die Lebenden weitergehen kann? Damit möchte die Ringvorlesung nicht zuletzt anschließen an das verstärkte öffentliche Interesse an diesen Themen in Zusammenhang der Dokumentation tödlicher Krankheiten und der kontroversen Diskussion um Transplantationsmedizin und Sterbehilfe.

Die gemeinsam von Andreas Degen, Ulrike Schneider und Ulrike Wels durchgeführte Ringvorlesung an der Philosophischen Fakultät startet für die teilnehmenden Studierenden bereits in der ersten Vorlesungswoche, die öffentlichen Vorträge beginnen dann zur selben Uhrzeit mit der dritten Semesterwoche.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Institut für Germanistik der Universität Potsdam
Institut für Jüdische Studien der Universität Potsdam

Gefördert durch die wissenschaftliche Nachwuchsförderung der Philosophischen Fakultät


Vorträge (ab dritter Semesterwoche)

28. April: Prof. Dr. Jutta Müller-Tamm (Berlin): Statistik der Seelen. Demographie und Seelenwanderung im langen 18. Jahrhundert

5. Mai: Dr. Elke Lösel (Potsdam): Funeralschriften. Sterbe- und Erinnerungskultur

12. Mai: Dr. Stefan Borchers (Berlin): „Die beste Vorbereitung des Menschen zu seinem Ende.“ Lebensbilanz und Todesbereitung in der Leichenpredigt

19. Mai: Prof. Dr. Johann Ev. Hafner (Potsdam): Barocke Himmel. Kosmologische, pastorale und theologische Hintergründe

26. Mai: Rabbiner Drs Edward van Voolen (Potsdam): Tod und Trauer im jüdischen Leben

2. Juni: Dr. Ulrike Wels (Potsdam): Der „Tempel des Todes“ (1690) des Christian Gryphius und seine europäischen Vorbilder

9. Juni: Prof. Dr. Iwan-Michelangelo D’Aprile (Potsdam): Der Tod und die Erfindung einer preußischen Nation

16. Juni: Prof. Dr. Christoph Schulte (Potsdam): Die Freiheit zum Tode. Zur Entmoralisierung des Suizid seit dem 18. Jahrhundert

23. Juni: PD Dr. Andreas Bähr (Berlin): „Aus Furcht zu sterben ist er gar gestorben.“ Zur Furcht vor dem Tod im 18. Jahrhundert

30. Juni: Prof. Dr. Helmut Peitsch (Potsdam): „Im Angesicht des Todes. Geschrieben zwischen Verhaftung und Hinrichtung.“ Die Veröffentlichung letzter Briefe in der Nachkriegszeit

7. Juli: PD Dr. Marie-Luise Raters (Potsdam): Darf man als Pragmatistin an ein Leben nach dem Tod glauben? Nahtod-Erfahrungen und andere Argumente

14. Juli: PD Dr. Andreas Degen (Potsdam): Selbstberichte todkranker Menschen


Kontakt und Informationen
E-Mail: adegen@uni-potsdam.de
Web: www.uni-potsdam.de/germanistik/

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortPotsdam
Beginn28.04.2015
Ende14.07.2015
PersonName: Ulrike Wels 
Funktion: Organisation 
E-Mail: uwels@uni-potsdam.de 
KontaktdatenName/Institution: Dr. Ulrike Wels, Institut für Germanistik, Uni Potsdam 
Strasse/Postfach: Am Neuen Palais 10 
Postleitzahl: 14469  
Stadt: Potsdam 
Telefon: 0176 48330074 
E-Mail: uwels@uni-potsdam.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeHistorische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte)
Ediert von  H-Germanistik
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