VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEK GERMANISTIK Germanistik im Netz Logo

Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "„lieben, was es nicht gibt“. Literatur, Pop und Politik bei Ronald M. Schernikau"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
Titel„lieben, was es nicht gibt“. Literatur, Pop und Politik bei Ronald M. Schernikau
Beschreibung„lieben, was es nicht gibt“
Literatur, Pop und Politik bei Ronald M. Schernikau
Öffentliche Tagung mit Abendveranstaltungen, 19. und 20. März 2015

Ronald M. Schernikau (1960-1991) veröffentlichte sein Debüt „Kleinstadtnovelle“ noch vor dem Abitur. Da hatte er schon Erlebnisse für mehr als einen Roman gesammelt: In der DDR geboren, von der Mutter in den Westen geschmuggelt, zu einem Vater, der längst eine neue Familie hatte. Schwul zu sein war eine weitere Facette dieses Andersseins. Nach einem Studium am Literaturinstitut in Leipzig ließ er sich 1989 in die DDR rückeinbürgern. An seinem letzten Buch, der „Legende“, schrieb er acht Jahre lang, bis zu seinem Tod. Im Herbst startet eine neue Werkausgabe im Verbrecher Verlag – Anlass genug zur Neubefragung dieses Autors.

Projektleitung: Helmut Peitsch, Helen Thein

Eine Veranstaltung des Literaturforums im Brecht-Haus in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam

Veranstaltungsort:
Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestraße 125
10115 Berlin-Mittte
www.lfbrecht.de
facebook.com/lfbrechthaus

Eintritt frei,
mit Ausnahme der beiden Abendveranstaltungen zu je 5 €, erm. 3 €
Achtung: abweichender Veranstaltungsort der Abendveranstaltung am 19.03.

Mit freundlicher Unterstützung durch schernikau.net und den Verbrecher Verlag
Medienpartner: junge welt


---

DONNERSTAG, 19. MÄRZ 2015

TAGUNGSPROGRAMM

9:30 Uhr Eröffnung

9:45-11:15 Uhr
Dietmar Dath „Schernikaus Poetik“

Stefan Ripplinger „wahrheit trägt nicht“. Ronald M. Schernikaus Journalismus

Moderation: Andreas Degen

11:45-13:15 Uhr
Georg Fülberth „Der „Uhrmacherblick“ auf die DDR“

Ursula Püschel „Ronald M. Schernikau und die DDR“

Moderation: Margrid Bircken

15:00-16:30 Uhr
Sven Glawion „Grenzüberschreitungen. Narrative Konstruktionen von Raum, Geschlecht und Sexualität im Dienst der Utopie. Lesarten zu Ronald M. Schernikau“

Laura Schütz „das grauenhafte, wenn man weiß es kommt, ist komisch.“ Satire, Groteske, Humor(-kritik) – Spielarten des Komischen bei Ronald M. Schernikau

Moderation: Birgit Dahlke

17:00-18:30 Uhr
John von Düffel „Vier Schernikaus auf der Bühne“

Christian Jäger „Bolschewik-Schick - linke und anti-anti-kommunistische Posen und Positionen im Pop der frühen 80er Jahre“

Moderation: Lars Eckstein


---

DONNERSTAG, 19. MÄRZ, 20:00 Uhr
Wie verhält sich eine Königin im Dreck?
Schernikau – Text/Musik Collage
Mit Jens Friebe und Anna K. Becker
Veranstaltungsort: Kantine der Sophiensaele
Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte
Eintritt 5 € |3 €

„Wie verhält sich eine Königin im Dreck?“, fragt sich Roland M. Schernikau in seinem Hauptwerk „Legende”. Jens Friebes Lied „Königin im Dreck“ ist eine Liebeserklärung an den schwulen, kommunistischen, ärgerlich früh verstorbenen Dichter. Für den Konzert- und Leseabend im Rahmen der Schernikau-Konferenz 2015 verbindet Friebe diesen und weitere eigene Songs mit von Anna K. Becker gelesenen Textpassagen aus der „Legende“.


---

FREITAG, 20. MÄRZ 2015

TAGUNGSPROGRAMM

9:30-11:00 Uhr
Christine Künzel „[D]ie Tatsache, daß Du mich als ‚geniale Dichterin‘ bezeichnest, finde ich unpassend“: Ronald M. Schernikau und Gisela Elsner

Martin Brandt „Ich habe bei mir für Sie gebürgt.“ Zum Briefwechsel zwischen Peter Hacks und Ronald M. Schernikau

Moderation: Detlef Kannapin

11:30-13:00 Uhr
Thomas Wagner „Warum die Bibel? Schernikaus „Legende““

Helmut Peitsch „daß schlechte kleine zeiten bloß dokumente hervorbringen, keine literatur“: Schernikau und der Dokumentarismus

Moderation: Jan Kostka

15:00-17:15 Uhr
Marlies Janz „Schernikaus früher Umgang mit Verlagen“

Thomas Keck „Schernikaus Nachlass“

Jörg Sundermeier „Schernikau verlegen“

Moderation: Christoph Kapp

17:30-18:15 Uhr
Erika Runge kommentiert ihre RIAS-Sendung „lieben, was es nicht gibt. Ein Gespräch mit Ronald M. Schernikau“ (12.9.1991)

Moderation: Ulrike Schneider


---

FREITAG, 20. MÄRZ, 20:00 Uhr
Lesung aus: Ronald M. Schernikau „Legende“
Es liest: Thomas Neumann
Veranstaltungsort: Literaturforum im Brecht-Haus
Eintritt: 5 € | 3 €

Schernikaus großes Werk, gelesen und auf diese Weise neu interpretiert von Thomas Neumann. Die Auswahl fokussiert auf die „Götter“-Handlung, es geht um Politik und Utopie.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://lfbrecht.de/events/kategorie/schwerpunkte/?schwerpunkte=Scherni...
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Beginn19.03.2015
Ende20.03.2015
PersonName: Hippe, Christian Dr. 
Funktion: Projektbetreuer Literaturforum im Brecht-Haus 
E-Mail: hippe@lfbrecht.de 
Name: Peitsch, Helmut Prof. Dr. 
Funktion: Projektleitung, Konzeption 
E-Mail: peitsch@uni-potsdam.de 
Name: Helen Thein 
Funktion: Projektleitung, Konzeption 
E-Mail: thein@zzf-pdm.de 
KontaktdatenName/Institution: Literaturforum im Brecht-Haus (in Kooperation mit dem Institut für Germanistik der Universität Potsdam) 
Strasse/Postfach: Chausseestraße 125 
Postleitzahl: 10115 
Stadt: Berlin 
Telefon: 030-2822003 
Fax: 030-2823417 
E-Mail: info@lfbrecht.de 
Internetadresse: www.lfbrecht.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur nach 1945
Zusätzliches SuchwortPop, Gender, linke Literatur
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.16.00 Literarisches Leben > 03.16.02 Schriftsteller; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.10.00 Bundesrepublik Deutschland bis 1990 > 18.10.05 Literarisches Leben; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.14.00 Zu einzelnen Autoren
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/45255

© Virtuelle Fachbibliothek Germanistik | Letzte Änderung 12.03.2015 | Impressum | Intern