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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Aus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa. Workshop"
RessourcentypVerschiedenes (Workshops, Sommerschulen u.a.)
TitelAus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa. Workshop
BeschreibungFor thee English version please see below.


Aus den Giftschränken des Kommunismus. Methodische Fragen zum Umgang mit den Überwachungsakten in Südost- und Mitteleuropa
Workshop

Ort: Berlin
Datum: 28.–30. April 2015
Bewerbungsschluss: 28.02.2015
Veranstalter: Institut für deutsche Literatur/Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas e. V. (IKGS) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Europäisches Netzwerk Er-innerung und Solidarität (European Network Remembrance and Solida-rity, ENRS) in Zusammenarbeit mit der Behörde des Bundesbeauftrag-ten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU), dem Literaturhaus Berlin, dem Nationale Rat für das Studium der Archive der Securitate (Rumä-nien; Consiliul Național pentru Studierea Arhivelor Securității/CNSAS) sowie dem Institut für das nationale Gedächtnis (Slowakei; Ústav pa-mäti národa/UPN).
Organisation: Michaela Nowotnick (Berlin), Florian Kührer-Wielach (München)

Ziel der Konferenz ist es, eine kritische Zwischenbilanz über die auf Basis von Geheimdien-stakten der kommunistischen Regime Südost- und Mitteleuropas durchgeführte Forschung zu Minderheitenfragen zu ziehen und neue Fragen zu ihrem epistemologischen Potential aufzu-werfen. Im Mittelpunkt stehen einerseits die Diskussion methodischer Ansätze und anderer-seits die damit eng verbundene Frage nach den ethischen Problemen, die die Auswertung und Publikation von Geheimdienstberichten mit sich bringt. Die Behandlung und das Handeln von Angehörigen verschiedener Minderheitengruppen und ihr Verhältnis zur jeweiligen ‚Mehrheit‘ sowie zum Staat ermöglichen, neue Forschungsperspektiven zu entwickeln.

Mit einem eng auf das Konferenzthema abgestimmten Rahmenprogramm werden zudem ge-sellschaftspolitische und wissenschaftsrelevante Diskurse zusammengeführt. Teil des Pro-gramms ist eine Veranstaltung für Nachwuchswissenschaftler und fortgeschrittene Studieren-de mit Forschungsinteresse auf diesem Gebiet, die im Anschluss an die Konferenz in den Räumlichkeiten der Behörde der BStU stattfindet. Neben einer Führung durch das Stasiunter-lagen-Archiv werden Workshops in kleineren Gruppen durchgeführt, in denen die Teilneh-menden auch unter Anleitung von erfahrenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Projekte präsentieren und zur Diskussion stellen können.

Interessierte werden gebeten, bis zum 28. Februar 2015 ein Konzeptpapier, in dem das For-schungsfeld skizziert ist (200–250 Wörter), sowie einen kurzen Lebenslauf, ggf. mit Publika-tionsliste, an Michaela Nowotnick (michaela.nowotnick@hu-berlin.de) oder Florian Kührer-Wielach (kuehrer@ikgs.de) zu senden.

Der Zuschuss für die Teilnehmenden beinhaltet – vorbehaltlich der Bewilligung der Mittel – Unterkunft und Verpflegung für den Veranstaltungszeitraum und setzt die Anwesenheit und aktive Beteiligung an der gesamten Veranstaltung voraus. Die Erstattung der Reisekosten kann auf Antrag nach Maßgabe der bewilligten Mittel anteilig gewährt werden.

Passive Deutschkenntnisse sind unbedingt erforderlich. Diskussionsbeiträge und die Präsenta-tion des eigenen Themas können auf Englisch erfolgen.




Call for Applications:

From the poison cabinets of communism. Methodological questions
on working with surveillance files in South-eastern and Central Europe
Workshop

Where: Berlin
When: 28–30 April 2015
Deadline: 28 February 2015
Organizers: Institute for German Literature/Humboldt University of Berlin, Institute for German Culture and History in South East Europe (IKGS) associat-ed with the Ludwig Maximilian University of Munich, European Net-work Remembrance and Solidarity (ENRS) in cooperation with the Agency of the Federal Commissioner for the Stasi Records (BStU), Literaturhaus Berlin, the National Council for the Study of the Securitate Archives (CNSAS, Romania) and the Nation’s Memory Institute (UPN, Slovakia)
Organisation: Michaela Nowotnick (Berlin), Florian Kührer-Wielach (Munich)

The conference aims to critically take stock of the research into questions on minorities based on secret service documents of the communist regime in South-eastern and Central Europe. It also seeks to pose new questions concerning their epistemological potential.

The conference focuses on the discussion of methodological approaches, but also examines the closely related question of ethical problems that goes hand in hand with the analysis and publication of secret service reports. The treatment and the behaviour of members of different minority groups and their relationship to a given “majority” as well as to the state open up a variety of new research perspectives.
Additionally, the conference programme is closely tailored to its topic in order to enable the combination of socio-political discourses and discourses relevant to scholarship. The pro-gramme also entails an event for young researchers as well as for advanced students with re-search interests in this area. This event will take place after the conference and will be hosted by the BStU (the authority of the federal commissioner for documents of the state security service of the former GDR). Along with a guided tour of the “Stasiunterlagen-Archiv”, we offer workshops in small groups in which participants can present their projects for discussion under the guidance of experienced researchers.

Applicants should submit a draft paper providing an idea of the field of research (200–500 words) as well as a curriculum vitae, with a list of publications (if relevant). Please send sub-missions to Michaela Nowotnick (michaela.nowotnick@hu-berlin.de) or Florian Kührer-Wielach (kuehrer@ikgs.de) by 28 February 2015.

Subject to the approval by the budgeting institutions, participants will receive expenses cover-ing accommodation and meals during the events. Provision of expenses assumes attendance and active participation in all the events. Limited funds are available for travel expenses and can be applied for upon submission.

Passive German skills are a minimum requirement for participation. Contributions to discus-sion and presentation of one’s own topic are welcome in English.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Bewerbungsschluss28.02.2015
Beginn28.04.2015
Ende30.04.2015
PersonName: Nowotnick, Michaela; Kührer-Wielach, Florian 
Funktion: Organisatoren 
E-Mail: michaela.nowotnick@hu-berlin.de; kührer@ikgs.de 
KontaktdatenName/Institution: Institut für deutsche Literatur an der HU Berlin; IKGS an der LMU München 
Strasse/Postfach: Unter den Linden 6; Halskestraße 15 
Postleitzahl: 10117; 81379  
Stadt: Berlin; München 
Internetadresse: https://www.literatur.hu-berlin.de/; http://www.ikgs.de/ 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur nach 1945; Literatur- u. Kulturgeschichte
Zusätzliches SuchwortOsteuropa; Sozialismus; Überwachungsakten; Südosteuropa; Zeitgeschichte; Ost-/Mitteleuropa; Südeuropa
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.07.00 Germanistik im Ausland; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.04.00 Methodik; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.16.00 Literarisches Leben > 03.16.05 Literaturarchive. Museen. Forschungsinstitute. Gesellschaften. Sammlungen. Stiftungen; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.07.00 Deutschsprachige Literatur des Auslandes; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.03.00 Geistes- und Kulturgeschichte; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.09.00 Stoffe. Motive. Themen; 18.00.00 20. Jahrhundert (1945-1989) > 18.11.00 DDR
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