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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Germanica Nr. 58 : Der Kriminalroman im deutschsprachigen Raum "
RessourcentypCall for Papers
TitelGermanica Nr. 58 : Der Kriminalroman im deutschsprachigen Raum
BeschreibungCFP zur Nummer 58 von Germanica

Elisabeth Kargl und Aurélie Le Née


Der Kriminalroman im deutschsprachigen Raum

In den letzten Jahren hat sich im deutschsprachigen Raum das Interesse für den Kriminalroman verstärkt. Die Ausgabe 58 von Germanica möchte sich nun dem Phänomen Kriminalroman im deutschsprachigen Raum widmen.
Es zeigt sich, dass die Sekundärliteratur die verlegerischen Erfolge dabei fast völlig ausspart (die Standardwerke von Peter Nusser oder Jochen Vogt zu diesem Thema wurden schon vor einigen Jahrzehnten veröffentlicht). Gerade deshalb scheint es interessant, sich die Frage nach dem Platz des Kriminalromans im literarischen Kanon zu stellen, indem auf historische und aktuelle Charakteristika des Genres eingegangen wird.
In diesem Zusammenhang könnten verschiedene Fragestellungen aufgeworfen werden:
Zunächst jene der Terminologie bzw. der Definition der Gattung (« Kriminalroman », « Krimis » « Polizeiroman », « Spionageroman-geschichte », usw.). Weiters könnte man sich die Frage nach der Entwicklung des Kriminalromans stellen – von klassischen literarischen Vorbildern (Schiller, E.T.A. Hoffmann, Fontane, Glauser, Dürrenmatt…) bis zu einem Neu-und Fortschreiben der kanonischen Texte.
Die fast unüberschaubare Fülle an Publikationen von Kriminalromanen wirft auch die Frage nach dem literarischen Feld auf (Verlagswesen, Übersetzungen….), v.a. in Bezug auf den Regio-Krimi, den man vielleicht sogar als neue Form der Heimatliteratur lesen könnte.
Zahlreiche Interpretationsmöglichkeiten aus literaturwissenschaftlicher oder linguistischer Perspektive bieten sich bei Krimis von Pascal Mercier, Andrea Maria Schenkel, Wolf Haas, Paulus Hochgatterer, Martin Suter, Peter Zeindler, Pieke Biermann … besonders an, ebenso eine Untersuchung sozialer Phänomene, so z.B. der Texte von Jakob Arjouni, die Krimi und Migrationsliteratur verbinden, wie auch die Justizkrimis von Ferdinand v. Schirach oder die historischen Krimis von Volker Kutscher und Bettina Balakà.
Weitere wären auch die Einflüsse der skandinavischen oder englischsprachigen Krimitexte in deutschsprachigen Texten zu untersuchen. Auch die Verfilmungen der Kriminalromane (z.B. die Brenner-Krimis von Wolf Haas, der auch am Drehbuch der Verfilmungen mitwirkte) stellen einen interessanten Untersuchungsgegenstand dar.

Bitte richten Sie Ihre Vorschläge (Titel und Kurzbeschreibung von ca. 10 Zeilen) auf Französisch oder Deutsch bis zum 30. April 2015 an :

Aurélie Le Née : aurelielenee@hotmail.com
Elisabeth Kargl : elisabeth.kargl@univ-nantes.fr
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.04.2015
KontaktdatenName/Institution: Germanica 
Stadt: Lille 
E-Mail: elisabeth.kargl@univ-nantes.fr; aurelielenee@hotmail.com 
Internetadresse: www.germanica.revues.org 
LandFrankreich
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur 1880 - 1945; Literatur nach 1945
Zusätzliches SuchwortKriminalroman, deutschsprachig, Verfilmung
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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