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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Kontakte/Konflikte/Kontroversen. Literarisch-künstlerische Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich während des Ersten Weltkriegs"
RessourcentypCall for Papers
TitelKontakte/Konflikte/Kontroversen. Literarisch-künstlerische Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich während des Ersten Weltkriegs
BeschreibungKontakte/Konflikte/Kontroversen
Literarisch-künstlerische Beziehungen zwischen Österreich und Frankreich während des Ersten Weltkriegs

Hg. von Jacques Lajarrige und Helga Mitterbauer
Reihe „Forum: Österreich“, Berlin: Frank & Timme

Der Erste Weltkrieg war nicht nur eine militärische Auseinandersetzung, sondern wurde ebenso auf dem intellektuellen beziehungsweise dem literarischer Feld ausgetragen. Bei Stefan Zweig ist nachzulesen, wie die Intellektuellen, die Dichter, die Schriftsteller, die Journalisten „die Haßtrommel [...] schlugen [...], bis jedem Unbefangenen die Ohren gellten [...] Gehor-sam dienten sie fast alle in Deutschland, in Frankreich, in Italien, in Rußland, in Belgien der ‚Kriegspropaganda’ und damit dem Massenwahn und Massenhaß des Krieges, statt ihn zu bekämpfen.“ (Die Welt von gestern, 270)

Das Buchprojekt "Kontakte/Konflikte/Kontroversen" hinterfragt diese verallgemeinernde Darstellung und untersucht die Beziehungen, die zwischen österreichischen und französischen Intellektuellen und Schriftstellern während und trotz des Ersten Weltkrieges bestanden. Bekanntermaßen hatte sich die Wiener Moderne am Vorbild Paris entwickelt und es herrschte ein reger Austausch zwischen den beiden Metropolen. Dieser Band interessiert sich insbesondere für AutorInnen, die sich von der allgemeinen Kriegsbegeisterung nicht mitreißen ließen (wie z.B. Arthur Schnitzler). Welche Positionen nahmen AutorInnen und KünstlerInnen wie Rainer Maria Rilke oder der Kabarettist Marc Henry ein, die Jahre lang im anderen Land gelebt hatten und nun von ihrem Umfeld abgeschnitten waren? Wie verhielt es sich mit der Rezeption bestimmter literarischer und kultureller Strömungen (Psychoanalyse, Friedensbewegung etc.)? Gibt es Bevölkerungsgruppen, die – obwohl sie Staatsangehörige des Feindeslandes waren – nicht als Feinde betrachtet wurden (Juden)? Welche literarischen AutorInnen und Texte wurden im jeweils anderen Land rezipiert? Wie änderten sich die Haltungen im Laufe des Krieges? Welche Autoren und Intellektuelle vermitteln zwischen den Fronten (Romain Rolland – Stefan Zweig, Berta Zuckerkandl – Clemenceau, Anouilh etc.)? Wie reagieren die Kulturzeitschriften, die vor dem Krieg den Informationsaustausch maßgeblich getragen haben?

Bitte, schicken Sie Ihre Beitragsvorschläge in der Länge von 15-20 Zeilen mit kurzen bio-bibliographischen Angaben bis 15. Jänner 2015 an helga.mitterbauer@ualberta.ca und j.lajarrige@wanadoo.fr. Deadline für die Abgabe der Manuskripte wird der 31. Juli 2015 sein.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss15.01.2015
PersonName: Helga Mitterbauer 
Funktion: Professor 
E-Mail: helga.mitterbauer@ualberta.ca 
KontaktdatenName/Institution: University of Alberta 
Strasse/Postfach: 200 Arts, University of Alberta  
Postleitzahl: Canada T6G 2E6 
Stadt: Edmonton AB  
E-Mail: helga.mitterbauer@ualberta.ca 
LandÖsterreich
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1880 - 1945
Zusätzliches SuchwortÖsterreich, Frankreich, 1. Weltkrieg
Klassifikation16.00.00 Jahrhundertwende (1880-1914); 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945)
Ediert von  H-Germanistik
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