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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Die Materialität von Schriftlichkeit"
RessourcentypVortragsreihen
TitelDie Materialität von Schriftlichkeit
BeschreibungDIE MATERIALITÄT VON SCHRIFTLICHKEIT - BIBLIOTHEK UND FORSCHUNG IM DIALOG

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, 
Haus Unter den Linden.

Der jüngere materialitätsorienteirte Fokus in den Philologien geht einher mit der wissenschaftspolitischen Förderung von archivischen, musealen und bibliothekarischen Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen. Vor diesem Hintergrund laden der Arbeitskreis Materialität der Literatur, eine Initiative von Angehörigen der Berliner Universitäten, sowie die Staatsbibliothek zu Berlin ein zum Dialog: In einer mehrteiligen thematischen Vortragsreihe sollen theoriegeleitete Forschungsperspektiven auf schrifttragende Artefakte mit aus der Praxis entwickelten Fragestellungen konfrontiert werden, um im sparten- und disziplinenübergreifenden Austausch das Sensorium der Geistes- und Kulturwissenschaften für die Sprache(n) der Objekte weiter zu schärfen.

Der Arbeitskreis Materialität der Literatur situiert sich an den Schnittpunkten von Literaturwissenschaft einerseits und Buchwissenschaft, Analytischer Bibliographie, Typographiegeschichte, Materialitätsstudien und Artefaktanalyse andererseits. Die theoretische und systematische Beschäftigung mit den materiellen und medialen Grundlagen von Literatur soll dezidiert einer Erweiterung literaturwissenschaftlicher Möglichkeiten dienen: Im Zentrum stehen dabei sowohl die Theorie der textuellen Materialität und Dinghaftigkeit als auch die historische Beschäftigung mit den Trägermaterialien und Technologien, Schreibgeräten und Schreibstoffen, Formaten und Formen materieller Texte.

 
VERANSTALTUNGSTERMINE


28. Oktober 2014, 18.15 Uhr

Dr. Carlos Spoerhase, HU Berlin: Empfindsame Lyrik im Medium des modernen Manuskriptbuchs: Am Beispiel des „Silbernen Buchs“ von Caroline Flachsland und Johann Gottfried Herder.

4. November 2014, 18.15 Uhr

Dr. Thomas Rahn, FU Berlin: Von neuen Tafeln. Zur Typographie als Interpretament bei Friedrich Nietzsche.

2. Dezember 2014, 18.15 Uhr


Dr. Oliver Duntze, Dr. Falk Eisermann, SBB-PK: Typennetzwerke im 15. Jahrhundert (mit Datenbankpräsentation Typenrepertorium der Wiegendrucke).

6. Januar 2015, 18.15 Uhr


Bernhard Veitenheimer, M.A., Berlin: Synästhetik des Bedeutens. Zur Semantik der Typographie bei Johann Georg Hamann.

3. Februar 2015, 18.15 Uhr


Prof. Dr. Everardus Overgaauw, SBB-PK: Neue Entwicklungen in der Erforschung der Materialität von mittelalterlichen Handschriften.

3. März 2015, 18.15 Uhr 

Hendrik Liersch, Corvinus Presse Berlin: Text und Satz. Zur Typographie der Corvinus-Presse.

5. Mai 2015, 18.15 Uhr

Dr. Nikolaus Weichselbaumer, FAU Erlangen-Nürnberg: Georg Jacob Decker und die klassizistische Typographie in Berlin um 1800.

2. Juni 2015, 18.15 Uhr


Tobias Amslinger, M.A., HU Berlin: Hans Magnus Enzensberger als Buchgestalter.

 
VERANSTALTUNGSORT

Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, 
Haus Unter den Linden.

Eingang: Dorotheenstraße 27
10117 Berlin (Mitte).

Treffpunkt: Eingangsbereich (Rotunde.


ANMELDUNG

Um eine Online-Anmeldung wird gebeten:


KONTAKT

Dr. Carlos Spoerhase
 (HU Berlin)
E-Mail: carlos.spoerhase@hu-berlin.de
Web: http://staatsbibliothek-berlin.de/materialitaet/

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Beginn28.10.2014
Ende02.06.2015
PersonName: Carlos Spoerhase
 
Funktion: Mitveranstalter 
E-Mail: carlos.spoerhase@hu-berlin.de 
KontaktdatenName/Institution: Institut für deutsche Literatur / HU Berlin 
Strasse/Postfach: Unter den Linden 6 
Postleitzahl: 10099 
Stadt: Berlin 
E-Mail: carlos.spoerhase@hu-berlin.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeBuchwissenschaft (Bibliotheks-, Verlagsgeschichte); Leserforschung; Medien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.); Medien- u. Kommunikationstheorie
Ediert von  H-Germanistik
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