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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Chamisso-Literatur „Eine Nomadisierung der Moderne“? Interdisziplinäre Perspektiven der Interkulturalitätsforschung "
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelChamisso-Literatur „Eine Nomadisierung der Moderne“? Interdisziplinäre Perspektiven der Interkulturalitätsforschung
BeschreibungChamisso-Literatur – „eine Nomadisierung der Moderne“?

Seit Initiierung des Adelbert-von-Chamisso-Preises seitens der Robert Bosch Stiftung in Zusammenwirkung mit dem Institut für Deutsch als Fremdsprache der LMU München im Jahr 1985 wurden mehr als achtzig Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Jährlich kommen weitere hinzu. Darunter befinden sich heute auch international namhaft gewordene Autorinnen und Autoren, von denen einige als bedeutendste Repräsentanten der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gelten. Yoko Tawada, Feridun Zai-moglu, Rafik Schami, Ilma Rakusa, Ilija Trojanow, SAID, Emine Sevgi Özdamar, Terézia Mora und andere sind hier zu nennen.

Die zentrale Fragestellung der ersten Tagung des Internationalen Forschungszentrums Chamisso-Literatur (IFC) an der LMU München lautet daher: Inwiefern öffnet die Erforschung literarischer Interkulturalität in der Chamisso-Gegenwartsliteratur (oder der „Nomadisierung der Moderne“, wie der Preisträger Ilija Trojanow schreibt) neue Wege für die Untersuchung von Literatur, die Auseinandersetzung mit ihrer Rolle in Gesellschaft, universitärer Lehre und schulischem Unterricht?

26. Juni 2014 (HG, A 120)
15.00 - 15.30 Uhr Begrüßung und Vorstellung der Teilnehmer: Jörg Roche, Gesine Lenore Schiewer

Panel 1: Wissenschaftliche Dimensionen literarischer Interkulturalität (I)
15.30 - 17.30 Uhr Moderation: Klaus Hübner

Poetologischer Vortrag: Feridun Zaimoglu (Kiel) „Kulturkampf“

Immacolata Amodeo (Loveno di Menaggio/Italien): Literatur und die "Gäste des Lebens". Dimensionen einer Literaturwissenschaft des 21. Jahrhunderts

Renata Cornejo (Usti nad Labem/Tschechien): Charakteristische Merkmale der Chamisso-Literatur in sprachlich-formaler und thematisch-inhaltlicher Hinsicht am Beispiel von AutorInnen aus der ehemaligen Tschechoslowakei

Eröffnung des Internationalen Forschungszentrums Chamisso-Literatur
(HG, B 201)

18.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Jörg Roche, geschäftsführender Direktor des IFC

Grußworte:

Florian Mehltretter, Dekan der Fakultät für Sprach– und Literaturwissenschaften der LMU

Harald Weinrich, Initiator des Adelbert-von-Chamisso-Preises, Ehrenvorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des IFC

Frank W. Albers, Robert Bosch Stiftung

Plenarvortrag: Gesine Lenore Schiewer
Eine „Reise um die Welt“ im Format der Chamisso-Literatur. Perspektiven für Literaturwissenschaft, Didaktik und Gesellschaft

Lesung: Feridun Zaimoglu, Adelbert-von-Chamisso-Preisträger 2005
Umtrunk mit dem Jazzduo „Colaine“ im Stu-Café

27. Juni 2014 (HG, A 119)
Panel 2: Wissenschaftliche Dimensionen literarischer Interkulturalität (II)
09.00 - 13.00 Uhr Moderation: René Kegelmann

Jürgen Joachimsthaler (Marburg): Zum Ort der „Chamisso-Literatur" im deutschen literarischen Feld
Ortrud Gutjahr (Hamburg): Was heißt literarische Interkulturalität? Das Beispiel Emine Sevgi Özdamar: Werk und Wirkung
Marisa Siguan (Barcelona/Spanien): José F.A. Oliver: Das andalusische Schwarzwalddorf als Möglichkeit

Panel 3: Didaktische Dimensionen literarischer Interkulturalität
15.00 - 18.00 Uhr Moderation: Jörg Roche

Nazli Hodaie (München): „Was für interkulturell gehalten wurde, war bereits transkulturell!“ – Die textimmanente Transkulturalität im Werk von Chamisso-Autoren

Monika Riedel (Dortmund): Chamisso-Literatur in der Lehrerausbildung DaF/DaZ. Grundlagen, Kon-texte und didaktische Optionen

Hebatallah Fathy (Kairo/Ägypten): Der vertraute Blick von außen. Abbas Khider und die arabische Welt

28. Juni 2014 (HG, DZ 005)
Panel 4: Gesellschaftliche Dimensionen literarischer Interkulturalität
09.00 - 13.00 Uhr Moderation: Thomas Borgard

Michael Hofmann (Paderborn): Islam und (Post-) Moderne. Literatur- und kulturwissenschaftliche Aspekte der Arbeiten von Zafer Şenocak

Myriam Geiser (Grenoble/Frankreich): „Die Deut-schen entspannen sich in fremden Milieus bemerkenswert schnell“ – Interkulturalität als narrative Strategie am Beispiel von Feridun
Zaimoglus „Zwölf Gramm Glück“

Dieter Lamping (Mainz): Autoren und Texte der Weltliteratur. Eine Theorie literarischer Internationalität

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.chamisso.daf.lmu.de
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortLMU München
Beginn26.06.2014
Ende28.06.2014
PersonName: Tobias Schickhaus 
Funktion: Projektassistenz 
E-Mail: chamisso@daf.lmu.de 
KontaktdatenName/Institution: Internationales Forschungszentrum Chamisso-Literatur (IFC) 
Strasse/Postfach: Ludwigstraße 27/1.Etage 
Postleitzahl: 80539 
Stadt: München 
Telefon: +49 (0) 89 / 2180 - 2116 
Fax: +49 (0) 89 / 2180 - 3999 
E-Mail: chamisso@daf.lmu.de  
Internetadresse: www.chamisso.daf.lmu.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeDeutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache; Geschichte der Germanistik; Literaturdidaktik; Literatursoziologie; Literaturtheorie: Themen
Zusätzliches SuchwortInterkulturalität
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