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Ergebnisanzeige "Zeitschrift für Germanistik, NF 24 (2014); Heft 3"
RessourcentypInhalte von Fachzeitschriften
TitelZeitschrift für Germanistik, NF 24 (2014); Heft 3
BeschreibungZeitschrift für Germanistik, NF 24 (2014); Heft 3


Zeitschrift für Germanistik

Herausgegeben am Institut für deutsche Literatur/Philosophische Fakultät II der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Zeitschrift für Germanistik (ZfGerm) versteht sich als ein Forum der internationalen Germanistik. Von namhaften Vertretern der deutschen Literaturwissenschaft herausgegeben, ist sie redaktionell mit dem Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin verbunden. Die ZfGerm diskutiert Probleme der Geschichte der deutschsprachigen Literatur und der Gegenwartsliteratur, geht neuen Theorieansätzen nach und beteiligt sich aktiv an den Diskussionen um die Perspektiven des Faches. Jede Ausgabe enthält Abhandlungen, Diskussions- und Forschungsbeiträge, ferner Neue Materialien, Miszellen und Dossiers sowie einen sehr ausführlichen Rezensionsteil. Die ZfGerm wird seit 1991 im Internationalen Verlag Peter Lang, Bern, herausgegeben.

Herausgeberkollegium

Prof. Erhard Schütz (Berlin) (Geschäftsführender Herausgeber)
Prof. Alexander Košenina
Prof. Steffen Martus
Prof. Ulrike Vedder
Gastherausgeber: PD Dr. Manuel Köppen




Schwerpunkt: Der Erste Weltkrieg im Spiegel von Literatur, Theater und Film

MANUEL KÖPPEN – Der Erste Weltkrieg im Spiegel von Literatur, Theater und Film. Vorwort

MATTHIAS SCHÖNING – Das Maschinengewehr und der ‚kulturelle Faktor‘. Die aktuelle Historiographie zum Ersten Weltkrieg

RALF KLAUSNITZER – „Weltgeschichte aus der Nähe“. Formate und Verfahren von Beobachtungen des Krieges, September 1914

MANUEL KÖPPEN – „Ihr blonden Helden, die ihr unten steht…“. Deutschland und seine U-Boote

ERHARD SCHÜTZ – Heimatfront. Der Krieg der alten, unbrauchbaren und zu jungen Männer. Romane von Georg Hermann, Siegfried Kracauer, Ernst Glaeser und Georg Fink

EVA KRIVANEC – Die Theaterstadt im Krieg. Berliner Bühnen 1914–1918

PHILPP STIASNY – „Überall das gleiche, wie bei uns“. Der deutsch-französische Doppelgänger in „Dr. Bessels Verwandlung“ (1927) und die Figur des Heimkehrers im Weimarer Kino

MASCHA MARLENE VOLLHARDT – „Es ist ein anständiger Beruf, Schwester zu sein“. Zur Figuration der Krankenschwester in der Erinnerungsliteratur des Ersten Weltkrieges



Diskussion

CORD-FRIEDRICH BERGHAHN – „Wir leben so tief im Krieg, daß uns das Bild des Friedens ganz unvorstellbar geworden ist“. Neue Literatur zu Ernst Jünger und zum Ersten Weltkrieg



Dossier

ALEXANDER KOŠENINA – „Aus dem Felde“: Zum 100. Todestag des Expressionisten Ernst Stadler (1883–1914)



Miszelle

HANNES KRAUSS – Hacks und wie er die Welt sah oder: Klassiker, privat



Konferenzberichte

Briefe um 1800. Zur Medialität von Generation (Tagung in Berlin v. 27.–29.11.2013) (Johanna Wybrands, Kerstin Roose)

Materialschlachten. Der Erste Weltkrieg und seine Darstellungsressourcen in Literatur, Publizistik und populären Medien 1899–1929 (Interdisziplinäre Tagung in Bonn v. 28.–30.11.2013) (Fanny Neumann, Peter Berger)

Poetik der Gattungsmischung (Tagung in Freiburg i. Br. v. 27.–29.3.2014) (Martina Kliem, Eva Maria Reichert)

Literatur – Verlag – Archiv (Tagung in Bern v. 14.–15.11.2013) (Irina Schubert)



Besprechungen

HORST LAUINGER (Hrsg.): Über den Feldern. Der Erste Weltkrieg in großen Erzählungen der Weltliteratur (Mark Georg-Dehrmann)

NICOLAS DETERING, MICHAEL FISCHER, AIBE-MARLENE GERDES (Hrsg.): Populäre Kriegslyrik im Ersten Weltkrieg (Christian Meierhofer)

IMMA KLEMM, JAN VOLKER RÖHNERT (Hrsg.): Wilhelm Klemm: Gesammelte Verse. Mit Vignetten und Tuschezeichnungen von der Hand des Autors; IMMA KLEMM (Hrsg.): Wilhelm Klemm: Tot ist die Kunst. Briefe und Verse aus dem Ersten Weltkrieg (Jan Behrs)

WOLFRAM GRODDECK, BARBARA VON REIBNITZ (Hrsg.): Robert Walser. Kritische Ausgabe sämtlicher Drucke und Manuskripte: HANS-JOACHIM HEERDE (Hrsg.): Bd. III.1: Drucke im Berliner Tageblatt; BARBARA VON REIBNITZ, MATTHIAS SPRÜNGLIN (Hrsg.): Bd. III.3: Drucke in der Neuen Zürcher Zeitung (Sabine Eickenrodt)

CHRISTIAN MEIERHOFER, MICHAEL SCHIKOWSKI, JENS WÖRNER (Hrsg.): Materialschlacht. Der Erste Weltkrieg im Sachbuch (Non Fiktion) (Jens Thiel)

HANS-GERD KOCH (Hrsg.): Franz Kafka: Kritische Ausgabe, Briefe 1918–1920 (Malte Kleinwort)

*

SABINE CHABR: Botenkommunikation und metonymisches Erzählen. Der „Parzival“ Wolframs von Eschenbach (Astrid Lembke)

KRISTIN EICHHORN: Die Kunst des moralischen Dichtens. Positionen der aufklärerischen Fabelpoetik im 18. Jahrhundert (Mareike Timm)

BÄRBEL RASCHKE (Hrsg.): Ulrich von Thun: Briefe aus Paris 1747–1750 (Michael Schmidt)

URSULA PIA JAUCH: Friedrichs Tafelrunde & Kants Tischgesellschaft. Ein Versuch über Preußen zwischen Eros, Philosophie und Propaganda (Alexander Košenina)

MICHAEL SCHLOTT (Hrsg.): Wege der Aufklärung in Deutschland. Die Forschungsgeschichte von Empfindsamkeit und Jakobinismus zwischen 1965 und 1990 in Experteninterviews (Dirk Werle)

ALEXANDER ROSENBAUM, JOHANNES RÖSSLER, HARALD TAUSCH (Hrsg.): Johann Heinrich Meyer. Kunst und Wissen im klassischen Weimar (Constanze Baum)

HANS-HARALD MÜLLER, MYRIAM ISABELL RICHTER (Hrsg.): Praktizierte Germanistik. Die Berichte des Seminars für deutsche Philologie der Universität Graz 1873–1918 (Maria Winkler)

DEBORAH VIETOR-ENGLÄNDER (Hrsg.): Alfred Kerr: Das war meine Zeit. Erstrittenes und Durchlebtes; NADINE ENGLHART (Hrsg.): Hermann Sinsheimer: Gelebt im Paradies. Gestalten und Geschichten; TINA KRELL (Hrsg.): A. E. Die frühen Feuilletons Arthur Eloessers von 1900–1913 (Erhard Schütz)

MADLEEN PODEWSKI: Komplexe Medienordnungen. Zur Rolle der Literatur in der Zeitschrift „Ost und West“ (1901–1923) (Anja Kreienbrink)

BJÖRN WEYAND: Poetik der Marke. Konsumkultur und literarische Verfahren 1900–2000 (Annemarie Opp)

CHRISTINA LEMBRECHT: Bücher für alle. Die UNESCO und die weltweite Förderung des Buches 1946–1982 (Anke Jaspers)

MALVA KEMNITZ: Ästhetik der leisen Töne. Die visuelle Vorstellungswelt westdeutscher Verlage in der Buchwerbung der 1950er Jahre (Sandra Oster)

CARSTEN GANSEL (Hrsg.): Christa Wolf. Im Strom der Erinnerung (Roland Berbig)

CHRISTIAN LUCKSCHEITER: Ortsschriften Peter Handkes (Halina Hackert)

HALINA HACKERT: Sich Heimat erschreiben. Zur Konstruktion von Heimat und Fremde in Einar Schleefs „Gertrud“ (Anna Häusler)

CLAUS-MICHAEL ORT (Hrsg.): Joachim Linder: Wissen über Kriminalität. Zur Medien- und Diskursgeschichte von Verbrechen und Strafjustiz vom 18. bis zum 21. Jahrhundert (Frank Wessels)

HANS-HEINO EWERS: Literaturanspruch und Unterhaltungsabsicht. Studien zur Entwicklung der Kinder- und Jugendliteratur im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert (Ada Bieber)

GUNTER MARTENS (Hrsg.): Editorische Begrifflichkeit. Überlegungen und Materialien zu einem „Wörterbuch der Editionsphilologie“ (Annika Rockenberger)



Informationen

Eingegangene Literatur





Vorankündigung:
NF 25 (2015), Heft 1 bringt u. a. folgende Beiträge:


Schwerpunkt: Am Beispiel des Esels. Alterität und Spiritualität in vormoderner Literatur

ANDREAS BÄSSLER (Stuttgart) – Gute Gründe, ein Esel zu werden. Zur humanistischen Rezeption des antiken Eselsromans

BERND ROLING (Berlin) – Burnell the Ass. Nigel von Longchamp und die Wissenschaftskritik seiner Zeit

HANS JÜRGEN SCHEUER (Berlin) – Eselexegesen. Spielräume religiöser Kommunikation im Schwankexempel des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

KRISTIN RHEINWALD (Stuttgart/Weingarten) – Das unerhörte Rätsel der Haut: Der geschundene Esel zwischen Immanenz und Transzendenz

BJÖRN REICH (Berlin) – Pegasinus. Giordano Brunos geflügelter Esel und die silenische Poetik des Komischen

UDO FRIEDRICH (Köln) – Am Beispiel des Esels: Die Paradigmatik des Esels im enzyklopädischen Schrifttum des Mittelalters und der frühen Neuzeit

Alexander Košenina (HANNOVER) – Aktenzeichen Eselschatten ungelöst. Vertrackter Rechtsfall in den literarischen Gerichtshöfen von Wieland, Kotzebue und Dürrenmatt

HUBERTUS FISCHER (Hannover) – Eselsästhetik – malerisch, satirisch Der Esel in der Theorie des Malerischen und seine Entstellung zur Kenntlichkeit

*

CORINA CADUFF (Zürich) – Autorenkollektive heute: GRAUKO (Graz), Bern ist überall (Schweiz), G13 (Berlin)



Diskussion

ASTRID LEMBKE – Literarische Verwandtschaft im Mittelalter. Literatur- und geschichtswissenschaftliche Perspektiven



Dossier

HANS-EDWIN FRIEDRICH – „Ja, der hat ja gar keine Chancen!“. Zur jüngsten Arno-Schmidt-Forschung. Arno Schmidt (1914–1979) zum 100. Geburtstag


Konferenzberichte, Besprechungen und Informationen

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
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