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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Intermedialität als Herausforderung für die Literaturwissenschaft. Medienkombinationen, Medientransfer und intermediale Bezüge vom Ende des 20. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts"
RessourcentypCall for Papers
TitelIntermedialität als Herausforderung für die Literaturwissenschaft. Medienkombinationen, Medientransfer und intermediale Bezüge vom Ende des 20. bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts
BeschreibungStudia Germanica Posnaniensia

Intermedialität ist ein Schlagwort, das spätestens seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts in aller Munde ist. Der Terminus will einem umfassenden Phänomen der Grenzüberschreitungen und medialen Interferenzen Rechnung tragen, das gewiss nicht neu ist, aber um die letzte Jahrhundertwende zunehmend an Bedeutung gewinnt und die immer offensichtlicher werdende multimediale Prägung der Realitätserfahrung widerspiegelt und reflektiert. Angesichts der intermedial operierenden künstlerischen Praktiken scheint eine Abschottung der Literaturwissenschaft von den anderen Künsten obsolet geworden. Eine Auseinandersetzung mit intermedialen Interferenzen und Hybridformen ist aus einer zeitgemäßen Literaturwissenschaft nicht mehr wegzudenken.

Das Feld der intermedialen Relationen lässt sich in drei Ausprägungen untergliedern:
- die Medienkombination, also multimediale Koppelungen von Text und Bild (Emblematik, Collage), Text und Ton (Hörspiel) sowie Text, Bild und Ton (Theater, Film, Oper, hypermediale Arrangements),
- der Medientransfer, also die performative Umsetzung eines Textes (Literaturverfilmungen, Adaptionen),
- intermediale Bezüge, bei denen nur ein Medium in seiner Materialität präsent ist und auf ein anderes Mediensystem Bezug genommen wird (Malerei mit Worten, Ekphrasis, „filmische Schreibweisen“).
Erbeten sind Beiträge, die untersuchen,
- in welcher Form im Rahmen dieser Erscheinungsformen von Intermedialität Bedeutung konstituiert wird,
- wie intermediale Konfigurationen das „Dazwischen“ der Mediensysteme überbrücken oder ausspielen
- welche Probleme intermedial organisierte Gebilde für Rezeption und Übersetzung aufwerfen.

Als Herausgeberinnen des 35. Bandes der von nun an halbjährlich erscheinenden Studia Germanica Posnaniensia laden wir Sie herzlich ein, die Nummer mit einem Beitrag zum Thema Intermedialität als Herausforderung für die Literaturwissenschaft mitzugestalten. Die fertigen Texte sollten in deutscher Sprache verfasst sein. Wir bitten um Zusendung eines Abstracts im Umfang von max. 1 500 Zeichen bis spätestens 30.06.2014 an die Adresse: bsommer@amu.edu.pl oder kesicka@amu.edu.pl.

Die Herausgeberinnen werden bis zum 10.07.2014 über die Annahme entscheiden und die Beiträgerinnen und Beiträger per E-Mail über die Entscheidung informieren. Auf die fertigen Texte, deren Umfang (samt Bibliographie) 15 Seiten nicht überschreiten soll, warten wir bis zum 31. Oktober 2014. Hinweise zur Gestaltung einer Druckvorlage finden Sie unter hier. Zu allen Beiträgen werden von externen Gutachtern anonym Gutachten verfertigt, die die Grundlage für die redaktionelle Entscheidung über die endgültige Annahme des Beitrags bilden.

dr hab. Beate Sommerfeld
dr Karolina Kęsicka

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss30.06.2014
PersonName: Sommerfeld, Beate, dr hab. 
Funktion: Ansprechpartnerin 
E-Mail: bsommer@amu.edu.pl 
KontaktdatenName/Institution: Institut für Germanische Philologie, Adam-Mickiewicz-Universität Poznań 
Strasse/Postfach: al. Niepodległości 4 
Postleitzahl: 61-874 
Stadt: Poznań 
Telefon: +48618293540 
Fax: +48618536937 
LandPolen
BenutzerführungPolnisch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Literatur nach 1945; Medien- u. Kommunikationstheorie
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft; 01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft > 01.03.00 Germanistik; 03.00.00 Literaturwissenschaft; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.03 Dichtung und Kunst; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.08.00 Poetik > 03.08.04 Dichtung und Musik; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.15.00 Literatur und Medien; 19.00.00 1990 bis zur Gegenwart
Ediert von  H-Germanistik
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