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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelDas Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
BeschreibungInternationaler Workshop: Denkplatz Bremen 2014: „Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ (16.-17. Juni 2014)

Bremen, Gästehaus der Universität, Auf dem Teerhof 58

Veranstalter: Institut für Postkoloniale und Transkulturelle Studien (Inputs) der Universität Bremen (Fachbereich 10)

Organisation:
Prof. Dr. Axel Dunker (adunker@uni-bremen.de)
Prof. Dr. Christof Hamann (christof.hamann@uni-koeln.de)
Prof. Dr. Michael Hofmann (mhofmann@uni-paderborn.de)

Kurzbeschreibung:
Der international renommierte Germanist, Reimar Lüst-Preisträger und Leiter des Deutsch-Afrikanischen Wissenschaftszentrums an der Universität Yaoundé I/Kamerun Prof. Dr. David Simo hat im Sommersemester 2014 eine Gastprofessur am „Denkplatz Bremen“ des Instituts für Postkoloniale und Transkulturelle Studien der Universität Bremen (INPUTS) inne. Auf einem von der DFG geförderten Workshop zum Thema „Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur“ wollen wir versuchen, die schon vorhandenen Forschungen zu postkolonialen Perspektiven deutschsprachiger Literatur und Kultur mit den zur Zeit viel diskutierten Konzepten der kulturwissenschaftlichen Gedächtnisforschung zu verbinden. Es soll dabei um die Frage gehen, welche Konzepte von Gedächtnis notwendig sind, um koloniale Erfahrungen von Unterdrückung, Repression und Schuld im Sinne einer Reflexion post- und neokolonialer Konstellationen aufzuarbeiten. Neben den allgemein rezipierten Konzepten von Jan und Aleida Assmann erscheint dabei die Gedächtnis-Konzeption Walter Benjamins von Bedeutung, die dieser in seinen Thesen Über den Begriff der Geschichte vorgelegt hat – und allgemeiner ist zu erforschen, welche postmodernen und poststrukturalistischen Konzepte einem postkolonialen Gedächtnis zu entsprechen vermögen. Gerade für den deutschen Kulturraum wird dabei auch die Frage zu stellen sein, in welchem Verhältnis das Gedächtnis des Kolonialismus und das Gedächtnis der Shoah stehen.

Programm:

Montag, 16. Juni

9:00 Uhr David Simo (Yaoundé): Das Gedächtnis des Kolonialismus aus afrikanischer Perspektive

9:45 Uhr Nicolas Pethes (Köln): Walter Benjamins Erinnerungskonzept und das Gedächtnis des Kolonialismus

11:00 Uhr Monika Albrecht (Vechta): Kulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung und deutscher Kolonialismus: Probleme und Perspektiven

11:45 Uhr Julian Osthues (Luxembourg): Das Palimpsest als postkoloniale Gedächtnismetapher

14:00 Uhr Laura Beck (Bremen): Zwischen Löschung, Überschreibung und Niederschrift. Fremdkulturelles Gedächtnis in der postkolonialen Literatur

14:45 Uhr Jean Bertrand Miguoué: (Yaoundé): Hans Christoph Buchs Roman Kain und Abel in Afrika und das Gedächtnis des Kolonialismus

16:00 Uhr John Zilcosky (Toronto): Das koloniale Unheimliche bei Hermann Hesse: Robert Aghion (1913)

16:45 Uhr Iulia-Karin Patrut (Trier): Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutsch-jüdischen Literatur


Dienstag, 17. Juni

9.00 Uhr Christof Hamann / Magdalena Kissling (Köln): Workshop „Zeichen kolonialer Gewalt. W. G. Sebalds melancholisch-allegorisches Erinnerungsprogramm in Die Ringe des Saturn“

11:00 Uhr Michael Hofmann (Paderborn): Das Gedächtnis des Kolonialismus und das Gedächtnis des Nationalsozialismus

11:45 Uhr Axel Dunker (Bremen): Das Sprechen der Subalternen, der Kolonialismus und der Nationalsozialismus in Michael Krügers Roman Himmelfarb

14:30 Uhr Daniela Gretz (Köln): Formen der Überlagerung von Gedächtnis des Kolonialismus und Gedächtnis des Nationalsozialismus in der Gegenwartsliteratur

15:15 Uhr Anil Bhatti (New Delhi) / David Simo (Yaoundé): Schlussdiskussion: Das Gedächtnis des Kolonialismus in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur


Kontakt:
Laura Beck
E-mail: Laura.beck@uni-bremen.de
Web: http://www.fb10.uni-bremen.de/inputs/tagungen.aspx

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBremen
Beginn16.06.2014
Ende17.06.2014
PersonName: Laura Beck 
Funktion: Doktorandin FB 10 Universität Bremen 
E-Mail: Laura.beck@uni-bremen.de 
KontaktdatenName/Institution: Laura Beck, Germanistik, Fachbereich 10, Universität Bremen 
Strasse/Postfach: Bibliothekstraße 1 
Stadt: Bremen 
Telefon: 0421- 21868253 
E-Mail: Laura.beck@uni-bremen.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft); Literatur nach 1945
Zusätzliches SuchwortGedächtnistheorien; Postkoloniale Literaturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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