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Ergebnisanzeige ""Emotionen", Symposium "Aspekte der Medizinphilosophie" 2014"
RessourcentypCall for Papers
Titel"Emotionen", Symposium "Aspekte der Medizinphilosophie" 2014
BeschreibungSehr geehrte Damen und Herren,

unser Call For Papers für die folgende Veranstaltung wurde bis zum 20.6.2014 verlaengert:

Symposium „Aspekte der Medizinphilosophie“ 2014 - Thema: „Emotionen“
Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Campus Süd (ehemals Universität Karlsruhe), Karlsruhe
04.-05. Oktober 2014, Beginn: jeweils 9:00 Uhr

Zum Thema des Symposiums 2014:
„Emotionen“ sind für die Medizinphilosophie in zweierlei Hinsicht von Interesse. Innerhalb der Philosophie haben Emotionen in den letzten Jahren eine deutliche Aufwertung erfahren. So stand die Philosophie dem emotionalen Urteil im besten Fall skeptisch gegenüber. Emotionalitaet und Rationalitaet erschienen als unversoehnliche Gegensaetze. Dieser Gegensatz wird jedoch nun mehr in Zweifel gezogen, wenn beispielsweise gefragt wird, ob Rationalitaet ohne Emotionen uueberhaupt denkbar ist – oder ob wir nicht zumindest annehmen muuessen, dass Emotionen ihre eigene Form von Rationalitaet oder Objektivitaet haben. Es mag ja z. B. uueberaus rational sein, in bestimmten Situationen Angst zu haben. Derartige Ueberlegungen bleiben auch für die Medizin nicht ohne Konsequenzen, wenn wir unseren Blick beispielsweise auf die Arzt-Patienten-Beziehung lenken. Soll ein Arzt/eine Aerztin immer „objektiv“ sein? Umgekehrt: Wie kann Aerzt(inn)en oder Vertreter(innen) von anderen Heil- und Pflegeberufen der Umgang mit emotional belastenden Situationen erleichtert werden? Schliesslich sind „Emotionen“ bzw. „emotionale Stoerungen“ Gegenstand der Psychiatrie und Psychotherapie.
Vor diesem Hintergrund – und anlaesslich des emotionalen Ereignisses des 25-jaehrigen Bestehens der Veranstaltungsreihe – laden wir dazu ein, über „Emotionen“ Disziplinen uuebergreifend zu reflektieren.

Mögliche Themenbereiche sind:

Medizin:
Emotionen in der Arzt-Patienten-Beziehung
Emotionalitaet im aerztlichen Urteil
Umgang mit emotional belastenden Ereignissen (z.B. Stockholm-Syndrom)
Emotionen als Gegenstand der Therapie
Trauma und Traumaforschung

Kultur:
Ideen-/Begriffsgeschichte der „Emotion“
Emotionen und Gender (z. B. sind Emotionen weiblich?)
Emotionales Erleben als Teil und Ziel der Mediennutzung (Komoedien, Horror); Kommerzielle/Kommerzorientierte Manipulation von Emotionen
Emotionalitaet als Anzeichen von Authentizitaet
Ausdrucksweisen von Emotionalitaet in Gestik, Mimik; Film; Bild; Theater
Historische Wandlungen der Bewertungen von Emotionen und Emotionalitaet
Empathie
Mediale Umsetzung von Emotionen, i. e. Kodifizierung und Funktionalisierung von Gefuehlen in Literatur und Film

Philosophie:
Emotionen und Rationalitäaet
Emotionen als Qualia
Abgrenzung / Beziehung zu verwandten Begriffen (z. B. Affekt, Gefuuehl, Stimmung)

Diese Themenvorschlaege dienen nur als Anregung. Bitte beachten Sie aber, dass Ihr Beitrag einen klaren Bezug zu medizinischen und therapeutischen Themen aufweisen sollte.

Allgemein:
Die „Medizinphilosophie“-Symposien dienen der interdisziplinaeren Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen, insbesondere der Medizin, Medizingeschichte, der Psychologie, der Psychoanalyse und der im weitesten Sinne geistes- und sozialwissenschaftlichen Faecher, vor allem der Philosophie und der Kulturwissenschaften. Die Themen der Symposien werden so gewaehlt, dass sie allen Fachrichtungen einen kreativen und freien Zugang gewähren. Gesucht sind Beitraege, die das Spektrum der jeweiligen Themen interdisziplinaer kreativ ausschoepfen, wobei von uns eine Mischung aus klassischen und progressiven Themen angesteuert wird. Bewerbungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern sind ausdruecklich erwuenscht.

Vortragseinreichung:
Die Vortraege sollten auf Deutsch oder auf Englisch gehalten werden. Dauer: 20 Minuten. Ihre Bewerbung für einen Beitrag sollte enthalten:
Name, Titel des Beitrags, Kurzzusammenfassung des geplanten Beitrags (max. 500 Worte), Kurzbiographie und Kontaktdaten: E-Mail, Telefon, Adresse
Senden Sie die Unterlagen per Email bis zum 20.06.2014 an:

callforpapers@medizin-philosophie.de

Publikation:
Die Beitraege der Veranstaltungsreihe werden nach Review der ausgearbeiteten Fassung in der gleichnamigen Buchreihe veroeffentlicht. Zusätzliche Vorschlaege von Nicht-Referent(inn)en sind ausdruecklich erwuenscht.

Weitere Informationen:
Weitere Informationen erhalten Sie auf unserer Webseite www.medizin-philosophie.de, bei Fragen wenden Sie sich an die unten genannte Kontaktadresse.

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Redaktion Medizinphilosophie
c/o Dr. Christian Hoffstadt

Baumeisterstr. 50
76137 Karlsruhe
Tel. 0721/3546923

info@medizin-philosophie.de
www.medizin-philosophie.de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressewww.medizin-philosophie.de
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortKarlsruhe
Bewerbungsschluss20.06.2014
Beginn04.10.2014
Ende05.10.2014
PersonName: Dr. Christian Hoffstadt 
Funktion: Redaktionsleiter 
E-Mail: hoffstadt@medizin-philosophie.de 
KontaktdatenName/Institution: Redaktion "Aspekte der Medizinphilosophie" 
Strasse/Postfach: c/o Dr. Christian Hoffstadt, Baumeisterstr. 50 
Postleitzahl: 76137 
Stadt: Karlsruhe 
Telefon: 07213546923 
E-Mail: christian.hoffstadt@web.de 
Internetadresse: www.medizin-philosophie.de 
LandDeutschland
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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