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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "„Sinn egal. Körper zwecklos“. Postdramatik – Reflexion & Revision"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
Titel„Sinn egal. Körper zwecklos“. Postdramatik – Reflexion & Revision
Beschreibung14.-18. Mai 2014
Interdisziplinäres Symposium
„Sinn egal. Körper zwecklos“
Postdramatik – Reflexion & Revision


veranstaltet von der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek
Texte – Kontexte – Rezeption
in Kooperation mit dem
Elfriede Jelinek-Forschungszentrum,
den Wiener Festwochen und der Kunsthalle Wien
Kunsthalle Wien im Museumsquartier
Kasino am Schwarzenbergplatz (Burgtheater)




PROGRAMM
MITTWOCH, 14.5.2014, 18 Uhr
Kunsthalle Wien (Untergeschoß), Museumsquartier,
1070, Museumsplatz 1
Intro
Begrüßung: Susanne Weigelin-Schwiedrzik, Vizerektorin Universität Wien
Patrick Primavesi:
Theater Text
Kathrin Röggla (per Video):
„Wir sprechen uns noch“
Text auf verlorenem Posten zwischen Ichmaschine und Teammonitoring
Gespräch: „Postdramatik“ als Label?
Mit Carl Hegemann, Caroline Peters, Patrick Primavesi, Stefan Tigges
DONNERSTAG, 15.5.2014, 18 Uhr
Kunsthalle Wien (Untergeschoß), Museumsquartier,
1070, Museumsplatz 1
(Post-)Dramatik
Dialog: Evelyn Deutsch-Schreiner – Alexandra Millner:
Wann ist ein Text Theatertext?
Über Flächen, Rhizome und die Grenzen wissenschaftlicher
Beschreibungskategorien
Stefan Tigges:
(Post-)dramatische Formenvielfalt
Ausformungen, Durchdringungen und Abgrenzungen
Gespräch: Das Performative (nicht)schreiben
Mit Andreas Beck und Ewald Palmetshofer
Lesung aus Theatertexten von Ewald Palmetshofer: Katja Jung liest aus
„Körpergewicht 17 %“, Thiemo Strutzenberger aus „wohnen. unter glas“
– mit freundlicher Unterstützung des Schauspielhauses Wien –
FREITAG, 16.5.2014
Kunsthalle Wien (Untergeschoß), Museumsquartier,
1070, Museumsplatz 1
15.30 Uhr
Intertextualität & Intermedialität
Heiner Goebbels:
Auf dem Weg zu einem Drama der Wahrnehmung
Zur Übersetzung nichtdramatischer Literatur in die Elemente der Bühne
Dialog: Birgit Lodes – Monika Meister:
Variationen des Stillstehens
Musikalische und performative Strukturen in Elfriede Jelineks „Winterreise“

17.30 Uhr
Eurydike sagt
Christiane von Poelnitz liest aus Elfriede Jelineks
„Schatten (Eurydike sagt)“
– mit freundlicher Unterstützung der Wiener Festwochen –
Intro und Kommentar: Pia Janke und Elfriede Jelinek (Stimme)
Halle E, Museumsquartier, 1070, Museumsplatz 1
19.30 Uhr
Wiener Festwochen:
Christoph Willibald Gluck: „Orfeo ed Euridice“
Inszenierung: Romeo Castellucci; Musikalische Leitung: Jérémie Rhorer
SAMSTAG, 17.5.2014
Kunsthalle Wien (Untergeschoß), Museumsquartier,
1070, Museumsplatz 1
10 Uhr
Internationale Perspektiven
Dialog: Emmanuel Béhague – Karen Jürs-Munby:
Postdramatische AutorInnen im internationalen Vergleich
Kurzvorträge: Inge Arteel, Artur Pełka:
Elfriede Jelineks Theatertexte international: Möglichkeiten und
Probleme des Sprach- und Kulturtransfers
Chiaki Soma (per Video):
Jelinek after Fukushima in Japan – around 4 performances of „Kein
Licht.“ produced by Festival/Tokyo
Diskussion: Postdramatik – Ein deutschsprachiges Phänomen?
Mit Inge Arteel, Norbert Bachleitner, Emmanuel Béhague, Karen Jürs-
Munby, Artur Pełka
15 Uhr
Theatralität
Dialog: Claudia Bosse – Ulrike Haß:
Das Auftauchen von Raum, der ich schon bin
Narration, Realität, Fiktion. Katharina Pewny im virtuellen Dialog mit
Helgard Haug (Rimini Protokoll) über Textgenese im Gegenwartstheater
Anne Fleig:
Texttheatralität – Zum Verhältnis von Text und Aufführung
Gespräch: „Sie nerven, die Texte!“
Mit Artur Pełka, Nicolas Stemann (per Live-Schaltung), Rita Thiele

SONNTAG, 18.5.2014
Kasino am Schwarzenbergplatz (Burgtheater),
1010, Schwarzenbergplatz 1
11 Uhr
„Die Schauspieler SIND das Sprechen“
Elfriede Jelineks Theatertexte & SchauspielerInnen
Mit Pia Janke, Teresa Kovacs, Rudolf Melichar, Petra Morzé,
Libgart Schwarz
– mit freundlicher Unterstützung des Burgtheaters –
Kunsthalle Wien (Untergeschoß), Museumsquartier,
1070, Museumsplatz 1
16 Uhr
Kontexte und Bedingungen
Diedrich Diederichsen:
Wann ist endlich Schluss?
Weitgehend unerfüllte Hoffnungen auf das Ende des Dramas
in Film und Fernsehen
Petra Maria Kraxner:
keine preise keine weitere bewerbung bei österreich sucht den
superdramatiker keine tricks und tipps zur abkürzung der wege
keine genies und keine opfer bitte ton treffen / klang und aus
(Gesang: Marita Lechleitner)
Gespräch: Neue Theatertexte: Institutionen und Instanzen
Mit Andreas Beck, Julia Danielczyk, Amely Joana Haag, Ute Nyssen




Die Forschungsplattform Elfriede Jelinek
Texte – Kontexte – Rezeption
vernetzt WissenschaftlerInnen von drei Fakultäten und sieben Instituten
der Universität Wien und baut in Kooperation mit dem Elfriede Jelinek-
Forschungszentrum (www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com) einen
interdisziplinären Forschungsschwerpunkt zu Elfriede Jelinek, Österreichs
einziger Literaturnobelpreisträgerin, auf.
Anliegen ist es, die interdisziplinäre Forschung zu Jelineks Werken,
Kontexten und Rezeption in Zusammenarbeit mit internationalen
WissenschaftlerInnen, Kunstinstitutionen und KünstlerInnen voranzutreiben.
Von Jelineks Werken ausgehend werden auf der Grundlage der Arbeiten
des Elfriede Jelinek-Forschungszentrums fächerübergreifende Forschungsdiskussionen
zu wichtigen ästhetischen Fragen und virulenten
Themen unserer Zeit ermöglicht, die mit Hilfe neuer Medien, in Form
von Tagungen und Publikationen auch in die Öffentlichkeit wirken.
Kontakt
Forschungsplattform Elfriede Jelinek
Texte – Kontexte – Rezeption
Universität Wien
Universitätsring 1
1010 Wien
T: +43 1 4277 25501
jelinek.germanistik@univie.ac.at
http://fpjelinek.univie.ac.at/

„Sinn egal. Körper zwecklos“
Postdramatik – Reflexion & Revision
Ausgehend von Elfriede Jelineks Theatertexten widmet sich das Symposium
einer grundlegenden Befragung des Begriffs und Themenfeldes
„Postdramatik“.
Internationale WissenschaftlerInnen, AutorInnen und Theaterleute diskutieren
auf Basis der Forschungsdebatte zur Aktualität bzw. Überholtheit
von „Postdramatik“ – als Begriff und als dramatische Form – neue
Ansätze für die Beschreibung von zeitgenössischen Theatertexten, die
Bedeutung von Texten für und in Aufführungen sowie die institutionellen
Bedingungen für neue Texte am Theater. Auch intermediale Aspekte
und interkulturelle Perspektiven werden einbezogen.
Dem Symposium, das als Motto den Titel eines Theateressays von Jelinek
hat, sind von Oktober 2013 bis März 2014 fünf international vernetzte
Arbeitsgruppen vorausgegangen, die sich aus Mitgliedern der
Forschungsplattform Elfriede Jelinek und internationalen ExpertInnen
zusammensetzten. Diese Arbeitsgruppen erörterten aktuelle und für
die Zukunft relevante Forschungsfragen zur „Postdramatik“. Die Ergebnisse
dieser Arbeitsgruppen sind unter http://fpjelinek.univie.ac.at/
forschungsarbeiten/projekt-postdramatik/ veröffentlicht und bilden die
Grundlage des Symposiums.
Konzeption und Organisation: Pia Janke, Teresa Kovacs
Internationale Partner des Projekts
• Institut für Theaterwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland
• Theaterwissenschaft München, Ludwig-Maximilians-Universität München,
Deutschland
• Etudes Germaniques, Faculté des langues et cultures étrangères, Université
de Strasbourg, Frankreich
• Lancaster Institute for the Contemporary Arts, Lancaster University,
Großbritannien
• Katedra Literatury i Kultury Niemiec, Austrii i Szwajcarii Wydział Filologiczny
Uniwersytetu Łódzkiego, Polen
• Forschungsprojekt „Texttheatralität. Ein integrativer Ansatz anhand
von Narratologie und Performance Studies“, Universiteit Gent, Vrije
Universiteit Brussel, Belgien
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWien
Beginn14.05.2014
Ende18.05.2014
LandÖsterreich
BenutzerführungDeutsch
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/38822

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