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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "„Was wir Weg nennen, ist Zögern“ - Franz Kafka – deutsch – tschechisch – jüdisch"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
Titel„Was wir Weg nennen, ist Zögern“ - Franz Kafka – deutsch – tschechisch – jüdisch
BeschreibungImDialog - Ev. Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau
Ev. Akademie Frankfurt

„Was wir Weg nennen, ist Zögern“
Franz Kafka – deutsch – tschechisch – jüdisch

Freitag, 9. Mai 2014 bis Sonntag, 11. Mai 2014
Martin-Niemöller-Haus, Tagungshotel Arnoldshain

"Ich denke mir, dem würde der Schlüssel zu Kafka in die Hände fallen, der der jüdischen Theologie ihre komi­schen Seiten abgewönne.«
[Aus: Walter Benjamin, Gershom Scholem,
Briefwech­sel 1933-1940, Frankfurt a.M. 1985, S. 293. ]

Am 3. Juni 2014 jährt sich zum 90. Mal der Todestag von Franz Kafka. Kurz vor seinem 41. Geburtstag ist er an Tuberkulose gestor­ben. Hinterlassen hat er der Nachwelt Ro­manfragmente und Erzählungen, die über­wiegend erst nach seinem Tod von seinem Freund Max Brod veröffentlicht wurden, da­neben außerge­wöhnliche Tagebücher und Briefe. Seine Werke sind in die Weltliteratur eingegangen und haben eine beson­dere Stellung in der Dichtung des 20. Jahrhun­derts.

Kafkas Figuren kämpfen oft gegen die gro­teske Logik eines Beamtenapparates, der ei­genen, undurchdringli­chen Gesetzen folgt und als ungreifbare Bedrohung auf jeden wirkt, der mit ihm in Berührung kommt. In den Sprachgebrauch ist diese Erfahrung als „kafkaesk“ eingegangen. Andere Dimensio­nen von Kafkas Werk, etwa sein Humor, wur­den dadurch allerdings über­schattet.

Der im damaligen österreichisch-ungari­schen Prag ge­borene jüdische Dichter lebte in der Spannung zwi­schen dem deutschen Kulturbereich, der tschechisch­-böhmischen Herkunft und seinen jüdischen Wurzeln. Die­se Spannung prägte seine Biographie, aber auch seine Dichtung.

Die Tagung wird sich mit den jüdischen Be­zügen der Werke Kafkas beschäftigen, aber auch — anhand kon­kreter Beispiele — mit weniger bekannten, überra­schenden Eigen­heiten seines Werks. Aufgegriffen wird auch die aktuelle Diskussion darüber, wem Kafka heu­te „gehört“.

ImDialog – Ev. Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau
Pfarrerin Gabriele Zander, Vorsitzende
Pfarrer i.R. Dr. h.c. Ulrich Schwemer

Freitag, 9. Mai 2014
18.30 Uhr
Beginn der Tagung mit dem Abendessen

19.30 Uhr
Begrüßung und Einführung durch die Veranstalter/innen

19.45 Uhr
Kafkas Frauen und sein Judentum. - Ein biografischer Einstieg
Dr. Reiner Stach


Samstag, 10. Mai 2014

8.15 Uhr
Frühstück

9.00 Uhr
Morgenandacht

9.30 Uhr
Kafka im Kontext jüdischen Schreibens
Dr. Ekkehard Haring

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Arbeit an Texten von Franz Kafka
mit Dr. Ekkehard Haring

12.30 Uhr
Mittagessen

14.30 Uhr
Kaffee

15.00 Uhr
Menschliches Leben als kurioser Prozess - bei Kafka und im Judentum
Prof. Dr. Karl-Erich Grözinger

16.15 Uhr
Pause

16.30 Uhr
Leben zwischen den beiden Paradiesesbäumen – bei Kafka und im Chassidismus
Arbeit an Texten von Franz Kafka mit Prof. Dr. Karl-Erich Grözinger

18.00 Uhr
Abendessen

19.30
„Kafkas Spiele“ - Eine kleine kommentierte Kreuzfahrt durch Kafkas Nachlass
Dr. Reiner Stach und Rezitator


Sonntag, 11. Mai 2014

8.15 Uhr
Frühstück

9.00 Uhr
Morgenandacht

9.30 Uhr
Wem gehört Kafka? Über den Streit um Kafkas Nachlass
Dr. Reiner Stach

10.45 Uhr
Kaffeepause

11.00 Uhr
Franz Kafka – deutsch – tschechisch – jüdisch
Podiumsdiskussion mit den Referenten

12.00 Uhr
Feedback

12.30 Uhr
Mittagessen und Ende der Tagung


Anmeldung:
Ev. Akademie Frankfurt
Ulrike Obut
Eschersheimer Landstr. 567,60431 Frankfurt/Main
Tel: 069-174152616
obut@evangelische-akademie.de

oder:

ImDialog - Bildungsangebote
Kiliansweg 1
64720 Michelstadt
Tel.: 06061-967705
e-Mail: uschwemer@imdialog.org
Web: www.imdialog.org

Tagungsort:
Martin-Niemöller-Haus
Am Eichwaldsfeld 3
61389 Schmitten
06084-9440
office@martin-niemoeller-haus.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortSchmitten
Anmeldeschluss08.05.2014
Beginn09.05.2014
Ende11.05.2014
PersonName: Schwemer, Ulrich, Dr.h.c. 
Funktion: Veranstalter 
E-Mail: ulrich.schwemer@gmx.de 
KontaktdatenName/Institution: ImDialog - Ev. Arbeitskreis für das christlich-jüdische Gespräch in Hessen und Nassau 
Strasse/Postfach: Kiliansweg 1 
Postleitzahl: 64720 
Stadt: Michelstadt 
Telefon: 06061-967705 
E-Mail: ulrich.schwemer@gmx.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1880 - 1945
Klassifikation16.00.00 Jahrhundertwende (1880-1914) > 16.15.00 Zu einzelnen Autoren; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.18.00 Zu einzelnen Autoren
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