VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEK GERMANISTIK Germanistik im Netz Logo

Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Genealogien der Natur und des Geistes"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelGenealogien der Natur und des Geistes
BeschreibungGenealogien der Natur und des Geistes
Jahrestagung des Zentrums für Klassikforschung

Weimar, 27. bis 29. März 2014
Veranstaltungsort: Goethe- und Schiller-Archiv, Vortragssaal, Hans-Wahl-Straße 4, 99425 Weimar


Die Jahrestagung des Zentrums für Klassikforschung richtet den Blick auf einen zentralen Problemkomplex der modernen Wissenschafts- und Kulturgeschichte: das genealogische Denken, das sich während der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts zunächst in den Naturwissenschaften formiert und von hier aus rasch auf die Philosophie, die Literatur sowie die Historiographie übergreift.
Die erste Tagungssektion widmet sich den Bedingungen und Folgen des Entwicklungsgedankens in der Theorie naturwissenschaftlicher Forschung seit der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Zentrum steht hier der Übergang von einer klassifikatorischen zu einer historisch-genealogischen Konzeptualisierung der Natur. Die zweite Sektion der Tagung reflektiert das Thema vor allem aus philosophiegeschichtlicher Perspektive und fragt zum einen nach genealogischen
Modellen in der Theorie des Geistes, zum anderen nach Beziehungen zwischen genealogischen Denkfiguren in Naturbeschreibung, Subjektphilosophie und Kunsttheorie. Die dritte Sektion beleuchtet abschließend den Entwicklungsgedanken in der Geschichtsschreibung sowie in literarischen Bildungsgeschichten um 1800. Ein besonderes Augenmerk gilt hier der Frage, auf welchen Ebenen die Literatur genealogische Modelle sowohl aus der
zeitgenössischen Naturforschung als auch aus der Philosophie und Historiographie aufgreift.

Tagungsleitung:
Franziska Bomski (Klassik Stiftung Weimar) und Jürgen Stolzenberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)

Donnerstag, 27. März 2014

15.00 Uhr
Jürgen Stolzenberg (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Begrüßung und Einführung

Sektion 1 – Von der Naturgeschichte zur Geschichte der Natur

15.30 Uhr
Wolfgang Lefèvre (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)
Das »Ende der Naturgeschichte« neu verhandelt. Historisch-genealogische oder epigenetische Neukonzeption der Natur?

16.30 Uhr
Kaffeepause

17.00 Uhr
Uwe Hoßfeld (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Von Linnés ›Scala naturae‹ zu Darwins Evolutionstheorien. Meilensteine biologischen Entwicklungsdenkens im 18. und 19. Jahrhundert

Abendvortrag
20.00 Uhr
Hans-Joachim Hinrichsen (Universität Zürich)
Die ›klassische‹ Sonatenform als musikalisches Entwicklungsprinzip. Zur erstaunlichen Karriere eines Theoriekonzepts

im Anschluss Sektempfang


Freitag, 28. März 2014

Sektion 2 – Genealogische Modelle in der Theorie des Geistes

09.00 Uhr
Roderich Barth (Justus-Liebig-Universität Gießen)
Herders Projekt einer »Geschichte des menschlichen Verstandes«. Profil und Entstehungszusammenhang

10.00 Uhr
Holger Gutschmidt (Georg-August Universität Göttingen)
Bildung des Menschen und Bildung des Geistes bei Hegel


11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Markus Dauß (Goethe-Universität Frankfurt am Main)
Die französische Architekturtheorie zwischen Genealogie und Typologie

12.30 Uhr
Mittagspause

14.30 Uhr
Mitgliederversammlung des Zentrums für Klassikforschung

Freitag, 28. März 2014

Exempla classica

17.00 Uhr | Seminarraum im Goethe- und Schiller-Archiv
Thomas Bach (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Zur Genealogisierung der Natur um 1800. Buffon – Blumenberg – Kant – Girtanner

17.00 Uhr | Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Sonderlesesaal
Paul Ziche (Universiteit Utrecht)
Meta-Historia Literaria. Strukturmodelle zur Wissenschaftseinteilung in einleitenden Historia-Texten

18.15 Uhr | Seminarraum im Goethe- und Schiller-Archiv
Michele Vangi (Villa Vigoni, Loveno di Menaggio )
Naturgeschichtliche Modelle versus genealogische Konzepte. Goethes Projekt einer zweiten Italienreise

18.15 Uhr | Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Sonderlesesaal
Elisabeth Décultot (Centre National de la Recherche Scientifique, Berlin)
Genealogien der Kunstgeschichtsschreibung. Antiquarische Gelehrsamkeit, Kunstgeschichte und Naturgeschichte im 18. Jahrhundert


Samstag, 29. März 2014

Sektion 3 – Der Entwicklungsgedanke in Literatur und Historiographie

09.00 Uhr
Daniel Fulda (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Geschichte = Natur + Geist. Goethe, Ranke und die Formierung des historischen Entwicklungsgedankens

10.00 Uhr
Lars-Thade Ulrichs (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)
Vollständiges Bewusstsein. Der Bildungsroman und die genetische Subjektivitätsphilosophie um 1800

11.00 Uhr
Kaffeepause

11.30 Uhr
Franziska Bomski (Klassik Stiftung Weimar)
System in Bewegung. Bilder der Bildung bei Novalis

12.30 Uhr
Ausklang der Tagung


Informationen
Klassik Stiftung Weimar
Referat Forschung und Bildung
Burgplatz 4
99423 Weimar

Telefon: +49(0)3643/545561
forschung.bildung@klassik-stiftung.de
http://www.klassik-stiftung.de/forschung/zentrum-fuer-klassikforschung/jahrestagungen/

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWeimar
Beginn27.03.2014
Ende29.03.2014
PersonName: Franziska Bomski 
E-Mail: forschung.bildung@klassik-stiftung.de 
KontaktdatenName/Institution: Klassik Stiftung Weimar, Referat Forschung und Bildung 
Strasse/Postfach: Burgplatz 4 
Postleitzahl: 99423  
Stadt: Weimar 
Telefon: +49(0)3643/545561 
E-Mail: forschung.bildung@klassik-stiftung.de 
Internetadresse: http://www.klassik-stiftung.de/forschung/zentrum-fuer-klassikforschung/jahrestagungen/ 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1770 - 1830; Literatur 1830 - 1880
Klassifikation13.00.00 Goethezeit
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/38128

© Virtuelle Fachbibliothek Germanistik | Letzte Änderung 20.03.2014 | Impressum | Intern