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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Ein (un)berechenbares Handwerk. Literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelEin (un)berechenbares Handwerk. Literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850
BeschreibungFreie Universität Berlin, 5.-7. Dez. 2013:

EIN (UN)BERECHENBARES HANDWERK.
Literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850

Tagung des Teilprojekts C7 »Inspiration und Subversivität. Künstlerische Kreation als ästhetisch-religiöse Erfahrung« des DFG- Sonderforschungsbereiches 626 »Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste« in Zusammenarbeit mit der »Jungen Akademie« der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Naturforscher Leopoldina

Die Tagung verhandelt die Bedingungsverhältnisse und Wechselwirkungen, in denen sich literarische Kreativität und ästhetische Regulierung zwischen 1770 und 1850 aufeinander beziehen. Sie ist dabei sowohl den grundlegenden epistemologischen Problemstellungen als auch den expliziten oder impliziten Strategien ästhetischer Regulierung gewidmet: Wie wird das Natur-Kultur-Verhältnis in den einzelnen Epochen/Perioden beurteilt, und was folgt hieraus für die Frage nach der Grenze ästhetischer Freiheit? Welche künstlerischen Verfahrensarten respektive Ein- bzw. Abgrenzungsmechanismen werden von den Dichtern jenseits normativer Gattungspoetologie angegeben und/oder angewendet, um ihre literarische Kreativität in die Materialität eines Kunstwerkes zu übertragen? Wie entwickelt sich der Handwerksdiskurs gegen Ende bzw. nach der sog. Kunstperiode, wenn Genie- und Kreativitätspostulat zunehmend fragwürdig werden, ohne dass sich gleichzeitig neue allgemeinverbindliche Konventionen etablieren?

Konzeption & Organisation:
Dr. des. Marie-Christin Wilm (Sfb 626, TP C7) und PD Dr. Wolf Gerhard Schmidt (JA)

Programm:

Donnerstag (5.12.)

14:30 Uhr – Begrüßung

15:00 Uhr – Eröffnungsvortrag
Wolf G. Schmidt (Bayreuth): Kunst und Naturordnung. Zur Kulturalisation musikalisch-kosmischer Gesetze im Barock – mit einem Ausblick auf die nachfolgenden Epochen

16:00 Uhr – SEKTION 1: GENIEÄSTHETISCHE EIN- UND ANSPRÜCHE
Ulrike Leuschner (Darmstadt): Johann Heinrich Mercks Mischung der Gattungen

17:00 Uhr
Marianne Willems (München): »Schädlicher als Beyspiele sind dem Genius Principien«. Überlegungen zur Soziogenese des Autonomiekonzepts der Kunst und seinen Paradoxien.

18:00 Uhr – Snacks

18:30 Uhr – Abendvortrag
Arbogast Schmitt (Marburg/Berlin)
»Gott hat alles nach Maß, Zahl und Gewicht geordnet«. Warum die Theorie des Schönen in der Genieästhetik (endgültig) zur Erkenntnistheorie wird.

Freitag (6.12.)

09:30 Uhr – SEKTION 1 (Fortsetzung)
Roberta Ascarelli (Arezzo, Italien): Der Anspruch, ein neuer David zu sein: die Praxis der Psalmenübersetzungen und die Entregelung der Poesie. Der Fall Thomas von Schoenfeld.

10:30 Uhr
Julia Freytag (Hamburg): Poetologische Reflexion der Autorschaft in J. M. R. Lenz’ dramatischer Skizze ›Pandämonium Germanikum‹ (1775)
11:30 Uhr – Kaffeepause

12:00 Uhr – SEKTION 2: KLASSISCHE SETZUNGEN
Marie-Christin Wilm(Berlin): Anleitungen zur Herstellung von Freiheit. Ästhetische Programmatik und poetisches Handwerk bei Lenz und Schiller

13:00 Uhr – Mittagspause

15:00 Uhr
Hans R. Brittnacher (Berlin): Die Austreibung des Populären. Schillers Bürger-Kritik

16:00 Uhr
Michael Bies (Hannover): Wider das Fabrikenwesen: Kunst und Handwerk bei Goethe

17:00 Uhr – Kaffeepause

17:30 Uhr
Lars Korten (Münster): Die Logik des Affekts? Genie und Metrik (1770-1800)

Samstag (7.12.)

09:30 Uhr – SEKTION 3: UMBESETZUNGEN
Bernd Hamacher (Hamburg): Genie und Kreativität nach dem ›Ende der Kunst‹: Hegel, Schelling und die Folgen

10:30 Uhr
Günter Oesterle (Gießen): Gesellige und intermediale Schreibwerkstatt oder romantische Praxis der Umschrift

11:30 Uhr – Kaffeepause

12:00 Uhr
Olaf Briese (Berlin): Poetenseminar. Der junge Theodor Fontane und die Literatenvereinigung ›Der Tunnel über der Spree‹

13:00 Uhr
Martin Kagel (Georgia, USA): Intoleranzen: Erinnerung und Intervention in George Taboris Lessing-Rezeption

Flyer: http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/relwiss/news/Ein-_un_berechenbares-Handwerk.html

Tagungsort:
Institut für Religionswissenschaft
Hörsaal 203
Freie Universität Berlin
Goßlerstr. 2-4
14195 Berlin (Dahlem)

Nähere Informationen: m.wilm@fu-berlin.de

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei – Sie sind herzlich eingeladen!
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.geschkult.fu-berlin.de/e/relwiss/news/Ein-_un_berechenbares...
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Beginn05.12.2013
Ende07.12.2013
PersonName: Marie-Christin Wilm 
Funktion: wissenschaftliche Mitarbeiterin, Tagungskonzeption und -Organisation 
E-Mail: mariechristin.wilm@gmail.com 
KontaktdatenName/Institution: Marie-Christin Wilm 
Strasse/Postfach: Birkenstr. 12 
Postleitzahl: 10559 
Stadt: Berlin 
E-Mail: mariechristin.wilm@gmail.com 
Internetadresse: Mecklenburgische Str. 
LandDeutschland
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