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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Lebenswelten und Erfahrungsräume des Adels im östlichen Preußen "
RessourcentypCall for Papers
TitelLebenswelten und Erfahrungsräume des Adels im östlichen Preußen
BeschreibungLebenswelten und Erfahrungsräume des Adels im östlichen Preußen
Internationale Tagung

Veranstalter: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Berlin), Polnische Akademie der Wissenschaften (Warschau), Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg).

Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin

Die moderne Forschung zur Adelsgeschichte hat vielfältige neue Wege zum Verständnis der Entstehungs- und Transformationsgeschichte gesellschaftlicher und kultureller Räume eröffnet. Interdisziplinär, vergleichend und transnational angelegt, beleuchtet diese Forschung, wie durch soziales Handeln und durch kulturelle Erfahrungen „Lebenswelten“ geschaffen und verändert wurden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Beziehungs- und Verflechtungsgeschichte nicht nur zwischen Regionen und Nationen, sondern auch zwischen sozialen Gruppen oder kulturellen Milieus. So wird es möglich, auch Regional- oder Landesgeschichte als transnationale Geschichte zu analysieren und neu zu deuten.

Im Rahmen der geplanten Konferenz "Lebenswelten des Adels im östlichen Preußen" wird es denn auch um etwas anderes als Landesgeschichte im herkömmlichen Sinn gehen. Die Beiträge sollen nicht nur Aspekte der regionalen Geschichte des Adels beider Preußen (bis 1772 Königliches und Herzogliches Preußen, bis 1945 Ost- und Westpreußen, nach 1945 Pomorze) behandeln. Vielmehr soll im regionalen Raum untersucht werden, wie Adelslandschaften entstanden und sich veränderten – etwa auch durch deutsche, polnische, litauische oder andere Akkulturationen sowie vor dem Hintergrund der politischen und kulturellen Beziehungsgeschichte zwischen Preußen und seinen Nachbarregionen. Über die Landesgrenzen hinaus ist also der Blick für vergleichende und beziehungsgeschichtliche Fragestellungen offen. Kultur- und Politikbezüge auf dem ganzen Kontinent sollen kenntlich gemacht und anhand der grenzüberschreitenden Kommunikationsstrukturen des preußischen Adels exemplarisch untersucht werden. Dabei sollen - entsprechend der Gliederung der Tagung in Sektionen - Verflechtungen sowohl mit den Territorien und Staaten in Süd- und Westeuropa als auch im Norden und Osten des Kontinents präsentiert werden. Dabei soll beobachtet werden, inwiefern gerade die Adelsgeschichte des historischen östlichen Preußen mit ihren spezifischen Implikationen für die Beantwortung von Fragen an das heutige Europa relevant ist.

Die Tagung möchte Wissenschaftler/innen aus allen unmittelbar von der Geschichte des östlichen Preußens berührten Ländern sowie aus Westeuropa und dem angelsächsischen Raum zusammenführen. Sie nimmt das Thema "Adel im östlichen Preußen" erstmals umfassend und in transnationaler, interdisziplinärer sowie zeitlich und regional übergreifender Weise in den Blick. Die Tagung ist in folgende Sektionen aufgeteilt:

- Erfahrungen des Politischen
- Erfahrungen des Militärischen
- Erfahrungen des Konfessionellen
- Adel und ländliche Gesellschaft
- Repräsentationen von Adel und Adligkeit in Kunst und Literatur

Tagungssprachen sind Deutsch, Polnisch und Englisch, die Redezeit beträgt 20 Minuten. Bitte senden Sie uns bis zum 15. November 2013 ein Exposé Ihres (unveröffentlichten) Beitrags (max. eine DIN A4-Seite, max. 2.400 Zeichen) sowie kurze Angaben zu Ihrem beruflichen Werdegang und Ihrer derzeitigen Tätigkeit. Eine Publikation der Tagungsbeiträge ist geplant. Senden Sie Ihre Vorschläge bitte zugleich an alle folgend genannten E-Mailadressen:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Herrn Prof. Dr. Wolfgang Neugebauer, E-Mail: wolfgang.neugebauer@hu-berlin.de

Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, Herrn Bartosz Dziewanowski-Stefanczyk,
E-Mail: dziewanowski@panberlin.de

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Frau PD Dr. Beate Störtkuhl, E-Mail: beate.stoertkuhl@bkge.uni-oldenburg.de

Die Durchführung der Tagung steht unter dem Vorbehalt der Finanzierung.


Kontakt:
Dr. Jens Stüben, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa
Johann-Justus-Weg 147a
26127 Oldenburg
Tel.: 0441 9619515
E-mail: jens.stueben@bkge.uni-oldenburg.de
Web: www.bkge.de

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Bewerbungsschluss15.11.2013
Beginn08.09.2014
Ende09.09.2014
PersonName: Dr. Jens Stüben 
Funktion: Wissenschaftlicher Mitarbeiter 
E-Mail: jens.stueben@bkge.uni-oldenburg.de 
KontaktdatenName/Institution: Dr. Jens Stüben, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa 
Strasse/Postfach: Johann-Justus-Weg 147a 
Postleitzahl: 26127 
Stadt: Oldenburg 
Telefon: 0441 9619515 
Fax: 0441 9619533 
E-Mail: jens.stueben@bkge.uni-oldenburg.de 
Internetadresse: www.bkge.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur- u. Kulturgeschichte; Literatursoziologie; Motiv- u. Stoffgeschichte
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.14.00 Literatursoziologie; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte
Ediert von  H-Germanistik
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