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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Der deutschsprachige Essay und Essayismus von der Romantik bis zur (Post-)Moderne"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelDer deutschsprachige Essay und Essayismus von der Romantik bis zur (Post-)Moderne
Beschreibung
ul. Wita Stwosza 55
80-952 Gdańsk Oliwa
Polen




Der Lehrstuhl für Literatur- und Kulturwissenschaft
am Institut für germanistische Philologie der Universität
Gdańsk lädt zu einer
internationalen, wissenschaftlichen Konferenz
ein.



DER DEUTSCHSPRACHIGE ESSAY
UND ESSAYISMUS
VON DER ROMANTIK BIS ZUR (POST-) MODERNE


Gdańsk
Juni 2014 (genaues Datum folgt bald)





In der deutschsprachigen Forschungsliteratur zum Essay hat sich seit den 90er Jahren ein signifikanter Richtungswechsel vollzogen, der den Fokus von der Frage nach der Gattungsbestimmung des Essays – der noch die essaytheoretischen Arbeiten der späten 50er und 60er Jahre (Rohner, Haas, Berger, Bachmann) nachgegangen sind – auf den Essayismus als den grundlegenden (post-)modernen Reflexionsmodus verlegt (Müller-Funk, Schärf). Durch die Forschungsverschiebung wurde der Essay zu einer möglichen, doch nicht notwendigen Variante des Essayismus, der weitgehend unspezifisch charakterisiert wird – als „Ausdrucksmoment einer produktiv-essentiellen Grundproblematik in der Neuzeit seit dem 16. Jahrhundert“ (Schärf), als Kennzeichnung „eines radikal kontextuellen Denkens“ (Müller-Funk) oder als „das Experimentierfeld des sich selbst perspektivisch erforschenden Subjekts (Schärf). Dies führt auch zu einer radikalen Unbestimmtheit (oder einem völligen Schwund) des Essays als Textform. Daraus resultiert ein relevantes Forschungsproblem, dass „kaum noch jemand die exklusiven Eigenschaften des Essays als einer Gattung betont, weil prinzipiell bereits alles in einem kruden Sinne essayistisch geworden ist“ (Schärf), was allerdings zugleich eine derartige Grenzerweiterung des Forschungsfeldes impliziert, dass man fragen kann, inwieweit der Essay als Textform noch als Gegenstand der literatur- und kulturwissenschaftlichen Hermeneutik gelten könnte. Daraus ergeben sich weitere Fragen nach der grundsätzlichen strukturellen (nicht gattungstypologischen) Relevanz des Essays als einer kritischen und ästhetisch-subversiven Grenzform, nach seiner Potenz, dem historischen Prozess der Modernisierung und der Steigerung des Kontingenzbewusstseins (Zufall, systemisches Denken, Relativierung oder Funktionalisierung) im 20. Jahrhundert Rechnung zu tragen und ihn ästhetisch-epistemologisch zu transformieren. Nicht zuletzt sollte die essayistische Schreibweise thematisiert werden, der der Übergang von der Schriftkultur zur Informations- und Bildkultur zugrunde liegt (wie etwa bei V. Flusser). Diese und andere Problemstellungen und Forschungspositionen sollen bei der Konferenz erörtert werden.



Anmeldung

Der Voranmeldung für die Konferenz soll ein Abstract in deutscher und englischer Sprache beigefügt werden (max. Länge des Abstracts: halbe normalisierte Seite DIN A4). Die Voranmeldung (mit Themenvorschlag) soll spätestens bis zum 01.04.2014 eingereicht werden. Die Information über die Aufnahme des Themenvorschlags in das Konferenzprogramm wird Ihnen bis zum 15.04.2014 zugeschickt.

Ihre Voranmeldung (mit Themenvorschlag) ist an folgende E-Mail-Adresse zu schicken: filsl@univ.gda.pl (Prof. Dr. Sławomir Leśniak, Organisator der Konferenz)


Konferenzgebühr

Die Konferenzgebühr beträgt 60 EUR (oder 250 PLN). Damit soll ein Teil der Verpflegungs- und Übernachtungskosten finanziert werden. Die Beiträge erscheinen in Form einer rezensierten Monografie in Studia Germanica Gedanensia (max. Länge des Beitrags: ein Verlagsbogen – circa 40000 Zeichen) (max. Zeit für den Vortrag auf der Konferenz: 25 Minuten, circa 6-7 normalisierte Seiten DIN A4).

Die Konferenzgebühr ist bis zum 01.05.2014 auf folgende Kontoverbindung zu zahlen:

Uniwersytet Gdański
Bank PEKAO S.A. IV O/Gdańsk
59124012711111001043682415
Vor- und Nachname
Subkontonummer: KF 40-13

SWIFT: PKO PPL PW
IBAN: PL



KONTAKT

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an den Organisator der Konferenz, Prof. Dr. Sławomir Leśniak (E-Mail: filsl@univ.gda.pl)


Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortGdańsk/Danzig
Bewerbungsschluss01.04.2014
Anmeldeschluss01.04.2014
Beginn13.06.2014
Ende15.06.2014
PersonName: Leśniak 
Funktion: Professor 
E-Mail: filsl@univ.gda.pl 
KontaktdatenName/Institution: Das germanistische Institut der Universität Gdańsk (Polen)  
Strasse/Postfach: ul. Wita Stwosza 55 
Postleitzahl: 80-952 
Stadt: Gdańsk 
Telefon: 0048 58 5232160 
Fax: 0048 58 5232160 
E-Mail: sekger@univ.gda.pl 
Internetadresse: University of Gdańsk, Institute of German Philology  
LandPolen
SchlüsselbegriffeLiteratur- u. Kulturgeschichte
Zusätzliches SuchwortSławomir Leśniak, Essay
Klassifikation05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.09.00 Gattungen und Formen > 05.09.05 Weitere Formen
Ediert von  H-Germanistik
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URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/33641

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