VIRTUELLE FACHBIBLIOTHEK GERMANISTIK Germanistik im Netz Logo

Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige ""Hexen bis aufs Blut gequält". Zu einem Klassiker des Exploitationkinos"
RessourcentypCall for Papers
Titel"Hexen bis aufs Blut gequält". Zu einem Klassiker des Exploitationkinos
Beschreibung"Hexen bis aufs Blut gequält". Zu einem Klassiker des Exploitationkinos

Internationales Symposium der Lungauer Kulturvereinigung in Kooperation mit der Österreichischen Hochschülerschaft sowie dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien

Nach langen Jahren, in denen er nur schwer erhältlich war, hat sich der einstige Skandalfilm "Hexen bis aufs Blut gequält" (1970) zu einem der
intensivst rezipierten Werke des deutschsprachigen Exploitationkinos entwickelt. Sein unwahrscheinlicher Werdegang vom berüchtigten
Publikumserfolg zum Kultobjekt, der v. a. cinephilem Engagement zu verdanken ist, wird nun auch auf wissenschaftlicher Ebene erschlossen. Zur Erforschung dieses randseitigen Kapitels europäischer Filmgeschichte soll das hier vorgestellte Symposium nachhaltig beitragen. Primäre Gegenstände des Interesses sind dabei natürlich Hexen bis aufs Blut gequält sowie die Fortsetzung "Hexen geschändet und zu Tode gequält" (1973). Gefragt sind film- bzw. kulturwissenschaftliche Analysen im weitesten Sinn.

Mögliche Themen, die in diesem Zusammenhang zu erörtern wären, betreffen zunächst den filmtextuellen Bereich: Handelt es sich beim Hexenfilm um ein spezifisches Genre? Welche ästhetischen und narrativen Strategien zeichnen die hexploitation aus? Welchen Standort nehmen diese Werke im Diskurs des Kultfilms oder des cinema of transgression ein? Weiters ist es ein besonderes Anliegen des Symposiums, kontextuelle Aspekte, die gerade bei der Beschäftigung mit Genrekino von größter Wichtigkeit sind, zu erschließen. Interessant wären in diesem Zusammenhang die Recherche und Untersuchung werkgenetischer Unterlagen; die komplexe Entstehungs- und Produktionsgeschichte von "Hexen bis aufs Blut gequält" verspricht diesbezüglich reichhaltige Materialien. Ebenso reizvoll scheint die Darlegung des – in seinen Verwerfungen für den Exploitationfilm wohl typischen – Rezeptionsverlaufs zu sein: von der ersten Kinoauswertung mit ihren obskur anmutenden Werbemaßnahmen über die mannigfaltigen, zensierten Fassungen des Heimkinomarkts bis zu den aktuellen Manifestationen des
Fankults. Sämtliche Beiträge mit Schwerpunkten im Bereich Publikumsforschung und Filmwirtschaft sind besonders willkommen. Diese
Ausführungen stellen selbstverständlich nur Vorschläge und nicht die erschöpfende Eingrenzung relevanter Fokussierungen dar.

Tagungsort: Schloss Kuenburg, Saal 1, Kirchengasse 8, 5580 Tamsweg

Termin: 3./4. April 2014

Bewerbungsschluss: mit der Bitte um Übermittlung eines kurzen Exposés (Titel, Kernthese, Materialbasis) bis zum 15. November 2013 für einen
nicht mehr als 20-minütigen Vortrag in deutscher oder englischer Sprache, über die Annahme wird bis Ende November entschieden.

Kontakt: Andreas Ehrenreich, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien, andreas.ehrenreich@univie.ac.at
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortTamsweg
Bewerbungsschluss15.11.2013
Beginn03.04.2014
Ende04.04.2014
PersonName: Andreas Ehrenreich 
E-Mail: andreas.ehrenreich@univie.ac.at 
KontaktdatenName/Institution: Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien 
Strasse/Postfach: Hofburg, Batthyanystiege 
Postleitzahl: 1010 
Stadt: Wien 
E-Mail: andreas.ehrenreich@univie.ac.at 
LandÖsterreich
SchlüsselbegriffeLiteraturwissenschaft; Medien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.); Motiv- u. Stoffgeschichte
Klassifikation00.00.00 ohne thematische Zuordnung
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/33389

© Virtuelle Fachbibliothek Germanistik | Letzte Änderung 16.07.2013 | Impressum | Intern