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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Osten-Westen. Dialog der Kulturen. Ideen und kulturelle Identität."
RessourcentypCall for Papers
TitelOsten-Westen. Dialog der Kulturen. Ideen und kulturelle Identität.
BeschreibungDas Institut für Neophilologie lädt zur 9. Internationalen Konferenz ein

Osten-Westen
Dialog der Sprachen und Kulturen
(Slupsk, 18.-19. September 2013)

Der Leitgedanke der Tagung, die mit ihren Ergebnissen seit Jahren die kulturellere Vereinigung des Ostens und Westens herbeiführt, ist die Fortsetzung der Problematik voriger Slupsker Konferenzen. Der vorgeschlagene Umfang und Vielschichtigkeit der Probleme widerspiegelt das Hauptanliegen, das grundsätzliche Aspekte der aufgenommenen Untersuchungen kennzeichnet, die sich um folgende Forschungsbereiche gruppieren lassen:
1. russische, englische und deutschsprachige Literatur und Kultur
2. die russische, englische und deutsche Sprache (Sprachwissenschaft, Didaktik, Übersetzungswissenschaft).
Die oben genannte Forschungsperspektive ermöglicht einen Dialog unterschiedlicher Forschungsgebiete sowie Reflexion über die Zukunftsentwicklungen einzelner Disziplinen.
Wir hoffen, dass das Thema unserer Konferenz sich erneut einem regen Interesse der Wissenschaftler erfreuen wird.

Wir haben vor, die Konferenzbeiträge in einer begutachteten Monographie zu veröffentlichen.

Im Rahmen des Germanisten-Forums werden zwei Sektionen vorgeschlagen:

1. Ideen und kulturelle Identität

Dem Begriff der Identität wird in letzter Zeit der des Hybriden entgegengesetzt. Es bleibt aber nach wie vor die Frage, inwieweit Identität als Begriff sowohl für literaturwissenschaftliche wie auch historische Analysen vonnöten ist. Schließlich muss im Augenblick der Gefahr nach der Identität gesucht werden. Heute glauben wir, in einer gefahrlosen Zeit zu leben, und dass man daher die Frage nach der Identität, insbesondere der nationalen, von sich weisen könne oder müsse. Identität ist auch deswegen ein problematischer Begriff, weil die Menschen immer stärker ihren partikularen Interessen nachgehen, die an keine Institutionen gebunden sind. Sie verteidigen diese Interessen, indem sie sich nach Personen umsehen, die ähnliche Bestrebungen an den Tag legen. Mit ihnen können sie so etwas wie eine Gruppenidentität entwickeln.
Die vorgeschlagenen Referate sollten sich in diesem Themenkreis bewegen, damit es auch zu einer prinzipiellen Debatte kommt.

2. Mehrsprachigkeit und (kulturelle) Identität
Es gibt einen engen Zusammenhang zwischen Sprache und Identität. Durch die Sprachwahl und Sprachgebrauch wird das Bedürfnis nach Heimat, nach Zugehörigkeit zu einer bestimmten nationalen, ethnischen und kulturellen Gruppe ausgedrückt, darin äußern sich die Hauptfunktionen der Sprache – Kommunikation und Präsentation. „Ein wichtigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht“, so Ernst Moritz Arndt.
Wie steht es mit der Identität der Zwei- und Mehrsprachigen?
Identifizieren sie sich mit zwei bzw. mehreren ethnischen Gruppen und Kulturen?
Gibt es bi- bzw. multikulturelle Sprecher?
Ist die Identität etwas Statisches oder ein Prozess?
Wie findet man zu einer neuen Identität? Sprache und Neubildung der Identität.
Beeinflusst das Erlernen einer Fremdsprache die Identität der Lerner?
Sprachmischung (code-switching und code-mixing), vollständige sprachliche Assimilation und Identität.

Diese und derartige Fragen und Themen beabsichtigen wir im Rahmen der sprachwissenschaftlichen Sektion zu besprechen.


Konferenzsprache – Deutsch
Beitragsform – Referat (bis zu 20 Minuten)


Die Konferenzgebühr beträgt 380 Pln. Im Preis sind folgende Leistungen enthalten:
- Organisatorische Kosten und Veröffentlichung der Konferenzbeizträge
- Mittagessen am 18. und 19. September 2013
- Festliches Abendessen am 18. September 2013
- Ausflug „Auf dem Bernsteinweg…“

Abstracts, Anmeldeformulare, Konferenzgebühren sowie Angaben für das Ausstellen der Rechnungen erbitten wir bis zum 15. Juni 2013.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortSlupsk/Polen
Bewerbungsschluss15.06.2013
Anmeldeschluss15.06.2013
Beginn18.09.2013
Ende19.09.2013
PersonName: Joanna Flinik 
Funktion: Leiterin des Lehrstuhls Germanistik Akademia Pomorska Slupsk 
E-Mail: jflinik@poczta.onet.pl 
KontaktdatenName/Institution: Akademia Pomorska Institut für Neuphilologie 
Strasse/Postfach: ul. Slowianska 8 
Postleitzahl: 76-200 
Stadt: Slupsk 
Telefon: +48 601 94 303 6 
E-Mail: jflinik@poczta.onet.pl 
Internetadresse: neofilologia@apsl.edu.pl 
LandPolen
SchlüsselbegriffeLinguistik; Sprachdidaktik (Schuldidaktik, Erwachsenenbildung, Konzepte sprachlicher Bildung); Sprache in den Medien / Medienwissenschaft (Sprache in Massenmedien, Internet und Hypertext, Medienentwicklung); Sprache und Gesellschaft (Diskursanalyse, Ethnographie, Sprachkritik, Sprachplanung, Sprachpolitik); Spracherwerb / Psycholinguistik (sprachliches Wissen); Sprachgeschichte (Sprachwandel, Idg., Germ., Ahd., Mhd., Frühnhd.); Sprachphilosophie / Kommunikationstheorie (Sprachtheorie, Sprachbegriffe); Literaturwissenschaft; Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft); Literatur- u. Kulturgeschichte; Literaturdidaktik; Motiv- u. Stoffgeschichte
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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