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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Zwischen Lehrerbildung und Elfenbeinturm. Die Germanistik als Patient. Sammelband für studentische Beiträge."
RessourcentypCall for Papers
TitelZwischen Lehrerbildung und Elfenbeinturm. Die Germanistik als Patient. Sammelband für studentische Beiträge.
BeschreibungZwischen Lehrerbildung und Elfenbeinturm. Die Germanistik als Patient.
Sammelband für studentische Beiträge.

Call for Papers
Über einen Mangel an Studierenden kann sich die universitäre Germanistik kaum beklagen. Die meisten von ihnen studieren das Fach aber nicht um der Wissenschaft willen: Die Germanistik bildet überwiegend Lehrer aus. Es ist deswegen kaum verwunderlich, dass innerhalb der Disziplin in den letzten Monaten und Jahren oft die Frage nach ihrer Rolle in der Lehrerbildung, nach Verbesserungen dieses Ausbildungsweges gestellt wurde. Die angehenden Lehrer dürf(t)en mit der fachwissenschaftlichen Ausbildung auch recht unzufrieden sein: Wieso muss ein Lehrer Seminare einer hochgradig spezialisierten Wissenschaft besuchen, bei denen er sich auf den ersten Blick – und oft genug auch auf den zweiten – weder relevantes Wissen noch relevante Kompetenzen aneignen kann?

Der Sammelband will diese Frage noch weiter zuspitzen: Wenn die Germanistik ein Fach der Lehrerbildung ist und oft genug weder Inhalte noch Kompetenzen vermittelt, die Lehrer benötigen – worin besteht dann noch die Relevanz der Germanistik als wissenschaftlicher Disziplin? Anders gesagt: Wer braucht die Germanistik – als Wissenschaft von der deutschen Sprache und Literatur, als Nationalphilologie und ,kulturstiftendes Element‘? Ganz dezidiert soll es um Stellenwert und Funktion der germanistischen Forschung gehen in einer Zeit, in der der außeruniversitäre Sinn und Zweck dieser Geisteswissenschaft durchaus hinterfragt werden darf (und muss).

Um Antworten darauf zu finden, möchte der Sammelband Studierende zu Wort kommen lassen, also die Gruppe im Wissenschaftszirkus, die zwar erste Einblicke in den Betrieb genommen hat, von diesem aber noch relativ unbeeinflusst ist. Die Annahme ist, dass in höheren Fachsemestern hinreichende Kenntnisse über das Fach gewonnen worden sind, um eine fundierte Meinung dazu entwickeln zu können, während zugleich die Ansätze und Denkweisen noch unverbraucht und nicht ,gelähmt‘ sind.

Gesucht werden also pointierte Beiträge (10'000-15'000 Zeichen), die sich differenziert aber auch polemisch mit der Frage nach Sinn und Zweck der Germanistik auseinandersetzen. Aufgefordert sind alle Studierenden der Sprach- und Literaturwissenschaften sowie der Lehramtsstudiengänge; wenn gewünscht, können die Beiträge anonymisiert erscheinen. Wir möchten alle Interessierten bitten, uns bis zum 26. Mai ein Abstract ihres Beitrags sowie einige Informationen zu ihrer Person (vor allem Studiengang und Fachsemester) zu schicken; die Beiträge selbst können dann bis zum 28. Juli bei uns eingereicht werden.

Wir bitten alle Dozenten, ihre Studierenden auf unser Projekt aufmerksam zu machen.

Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit zur Verfügung:
Johannes Schmidt: johannes.u.schmidt@gmx.de
Nils Gelker: nils.gelker@googlemail.com


Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss26.05.2013
Ediert von  H-Germanistik
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