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Ergebnisanzeige "Der deutsche Nachkriegsfilm im DaF-Unterricht: Identitätskrisen, Wiederaufbau und erste Demokratisierungsprozesse"
RessourcentypCall for Papers
TitelDer deutsche Nachkriegsfilm im DaF-Unterricht: Identitätskrisen, Wiederaufbau und erste Demokratisierungsprozesse
BeschreibungArtikel für das GFL-Journal (http://www.gfl-journal.de/) Internet-Ausgabe Dezember 2013:

'Der deutsche Nachkriegsfilm im DaF-Unterricht: Identitätskrisen, Wiederaufbau und erste Demokratisierungsprozesse'

Das deutsche Nachkriegskino und insbesondere der Trümmerfilm (1946-1951) reflektieren sowohl Identitätskrisen bezüglich der nationalsozialistischen Vergangenheit und des Zweiten Weltkriegs, als auch erste Prozesse des Wiederaufbaus und der Demokratisierung. Diese Filme nähern sich diesen Themen durch eine Vielzahl von visuellen und narrativen Ansätzen, wodurch sie schwer unter einer Kategorie gefasst werden können. Trümmerfilmregisseure waren zumeist Deutsche, die während des Nationalsozialismus in Deutschland geblieben waren und in der ideologisch stark belasteten Filmproduktion dieser Zeit gearbeitet hatten (z.B. Wolfgang Staudte, Helmut Käutner und andere). Einige spätere Trümmerfilmregisseure fallen in die Kategorie der zurückkehrenden Hollywood-Emigranten, wie Fritz Kortner oder Peter Lorre. Andere Trümmerfilme wurden in der sowjetischen Besatzungszone unter den Vorzeichen des aufkommenden sozialistischen Regimes der späteren DDR gedreht (z.B. von Peter Pewas und Erich Engel). Einige wenige Trümmerfilme reflektieren die Erfahrungen von Verfolgten des nationalsozialistischen Regimes in Konzentrationslagern und anderswo (z.B. Artur Brauner). Inwiefern können diese Filme als Reflexionen über einen belasteten Nachkriegsneubeginn im DaF-Unterricht nutzbar gemacht werden? Theoretische Überlegungen zu narrativen und visuellen Strategien im deutschen Trümmerfilm bezüglich der Vergangenheitsproblematik, des Wiederaufbaus des Landes und der nationalen Identität sind ebenfalls erwünscht wie auch Unterrichtsvorschläge und Erfahrungen mit diesem Thema.

Bitte senden Sie Abstracts (ca. 250-300 Wörter) und kurze biographische Angaben für Artikel (entweder auf Deutsch oder Englisch) bis zum 31. März 2013 an Dr. Martina Moeller (lektorat.rabat.daad@gmail.com). Die fertigen Artikel (10 bis 15 Seiten) sollen bis zum 28. Juli 2013 eingereicht werden.


Special issue for GFL journal (http://www.gfl-journal.de/) internet edition December 2013:

'German Post-War Cinema and Teaching of German as a Foreign Language: Images of Identities in Crisis, Reconstruction and Processes of Democratization'

German Post-War Cinema and in particular the early German Rubble films (Trümmerfilme, 1946-1951) embody experiences of identities in crisis and first processes of reconstruction as well as democratization under the shadow of the National Socialist past. These films represent a great variety of approaches in terms of visual and narrative patterns and are difficult to classify under one common label. Rubble film directors were mainly Germans who had stayed in Germany during National Socialism and were strongly marked by the film production of the Nazi period (Wolfgang Staudte, Helmut Käutner and others). Some later rubble film directors were returning Hollywood emigrants such as Fritz Kortner or Peter Lorre. Other Rubble films were made in the eastern occupation zone under the auspices of the up-coming East German socialist regime (e.g. Peter Pewas and Erich Engel). And, last but not least, very few of these films represent the experiences of those who were persecuted by the National Socialist regime in concentration camps and elsewhere (e.g. Artur Brauner). In how far can these images of a difficult new beginning be used in teaching German as a foreign language? Theoretical considerations on narrative and visual strategies in German Rubble films concerning the past and the reconstruction of the country and national identity as well as teaching proposals and experiences with this subject are welcome.

Please submit proposals of 250-300 words plus a short bio, in German or English, until March 31, 2013 to guest editor Dr. Martina Moeller (lektorat.rabat.daad@gmail.com). Full articles (10 to 15 pages) will be due on July 28, 2013.
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss31.03.2013
PersonName: Dr. Martina Moeller 
Funktion: DAAD-Lektorin 
E-Mail: lektorat.rabat.daad@gmail.com 
KontaktdatenName/Institution: Université Mohammad V, Faculté des Lettres & Sciences Humaines, Département d'Allemand 
Strasse/Postfach: 3 Av. Ibn Batouta CP 1040  
Stadt: Rabat, Maroc 
E-Mail: lektorat.rabat.daad@gmail.com 
LandMarokko
BenutzerführungDeutsch
Klassifikation01.00.00 Allgemeine deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft
Ediert von  H-Germanistik
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URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/31442

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