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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "SNF-Projekt "Zur Genealogie des Schreibens. Die Literaturgeschichte der Schreibszene von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" (Universität Basel)"
RessourcentypWeitere Forschungsvorhaben
TitelSNF-Projekt "Zur Genealogie des Schreibens. Die Literaturgeschichte der Schreibszene von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" (Universität Basel)
Beschreibung"Die Kulturtechnik des Schreibens ist eine komplexe Tätigkeit, die verschiedene Elemente voraussetzt. Die Literaturwissenschaft hat sich bislang weitgehend darauf beschränkt, die Geschichte des Schreibens aus der Perspektive seiner Semantik und, damit verbunden, der Rhetorik und Poetik zu behandeln. Schreiben aber setzt sich neben der Sprache und dem pragmatischen oder performativen Wissen, wie mit ihr umgegangen werden kann oder soll (das ist die Sprachlichkeit des Schreibens), unabdingbar aus zwei weiteren Elementen zusammen: Um die in der Sprache formulierten Gedanken festhalten zu können oder als Handlungselemente wirksam werden zu lassen, braucht man Schreibwerkzeuge, also eine Technologie (das ist die Instrumentalität des Schreibens), deren Benützung spezifische Gesten, das heißt ein Training voraussetzt (das ist die Körperlichkeit des Schreibens). Diese drei sich beim Schreiben gegenseitig bedingenden Elemente - Körperlichkeit, Instrumentalität und Sprachlichkeit - bilden gemeinsam eine Szene, auf der sich alle drei als Quelle möglicher Widerstände darstellen können, die im Schreiben überwunden werden müssen. Diese 'Schreibszene' stellt die Frage nach ihrem Rahmen, ihren Rollenverteilungen und -zuschreibungen und ihrer Regie. Das seit dem 1. Oktober 2001 vom Schweizerischen Nationalfonds geförderte Projekt 'Zur Genealogie des Schreibens. Die Literaturgeschichte der Schreibszene von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart' untersucht in Einzelstudien die Literaturgeschichte der 'Schreibszene' von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Mit den Forschungsarbeiten, deren Ansatzpunkt in einem umfassenden Begriff des Schreibens liegt, versucht das Projekt in eine bislang erst wenig beachtete Dimension des Denkraums Literatur vorzustoßen: Deren Experimentier- und Entdeckungsfreudigkeit besteht nicht zuletzt darin, sich an den Voraussetzungen des eigenen Schreibens aufzuhalten, diese zu thematisieren, zu reflektieren und zu problematisieren. Diese Voraussetzungen ändern sich, abhängig vom medientechnikhistorischen Stand der Dinge, durch die Erfindung des Buchdrucks (Vervielfältigung des Geschriebenen), der Schreibmaschine (Mechanisierung des Schreibens) und des Computers (Digitalisierung des Schreibens) jeweils mit weitreichenden Konsequenzen."
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.schreibszenen.net/
PersonName: Stingelin, Martin [Prof. Dr.] 
Funktion: Projektleiter 
E-Mail: Martin.Stingelin@unibas.ch  
Name: Giuriato, Davide [Dr.] 
Funktion: Mitarbeiter 
E-Mail: Davide.Giuriato@unibas.ch 
Name: Zanetti, Sandro [Dr.] 
Funktion: Mitarbeiter 
E-Mail: s.zanetti@gmx.net 
KontaktdatenName/Institution: SNF-Projekt "Zur Genealogie des Schreibens. Die Literaturgeschichte der Schreibszene von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" am Deutschen Seminar der Universität Basel 
Strasse/Postfach: Engelhof, Nadelberg 4 
Postleitzahl: 4051  
Stadt: Basel 
Telefon: +41 (0)61 267-0895 / -0896 
Fax: +41 (0)61 267-3440  
E-Mail: webmaster@schreibszenen.net 
LandSchweiz
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeMedien- u. Kommunikationsgeschichte (Hand-, Druckschrift, Film, Rundfunk, Computerspiel usw.); Medien- u. Kommunikationstheorie
Klassifikation03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.15.00 Literatur und Medien; 03.00.00 Literaturwissenschaft > 03.16.00 Literarisches Leben > 03.16.05 Literaturarchive. Museen. Forschungsinstitute. Gesellschaften. Sammlungen. Stiftungen; 05.00.00 Deutsche Literaturgeschichte > 05.11.00 Stoffe. Motive. Themen
Ediert von  UB-Frankfurt
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