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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Ausschreibung der Stelle einer/eines Universitätsprofessorin /Universitätsprofessors für Interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung, Universität Innsbruck"
RessourcentypStellenangebote
TitelAusschreibung der Stelle einer/eines Universitätsprofessorin /Universitätsprofessors für Interkulturelle Kommunikations- und Risikoforschung, Universität Innsbruck
Beschreibung143. Ausschreibung der Stelle einer/eines Universitätsprofessorin
/Universitätsprofessors für Interkulturelle Kommunikations- und
Risikoforschung

Am Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie der Philosophisch-
Historischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck ist die Stelle einer/eines
UNIVERSITÄTSPROFESSORIN/UNIVERSITÄTSPROFESSORS
FÜR
INTERKULTURELLE KOMMUNIKATIONS- und RISIKOFORSCHUNG
gemäß § 99 Abs. 1 UG in Form eines auf drei Jahre befristeten privatrechtlichen Arbeitsverhältnisses mit der Universität zu besetzen.

AUFGABEN
Die Professur stellt eine „Schnittstelle“ innerhalb der Forschungsplattform „Cultural Encounters and Transfers (CEnT)“ dar. Ihre Aufgabe ist die Vernetzung der in CEnT vorhandenen vielfältigen
Fachkompetenzen und die Förderung der Kooperation zwischen den Mitgliedern von CEnT.
Die Verbindung von theoretischer Fundierung mit empirischer Analyse und konkreter Anwendung
soll dem Ziel dienen, Grundlagenforschung in angewandte Forschung zu überführen. Dabei sollen
auch historische und hermeneutisch-kulturwissenschaftliche Methoden zur Anwendung kommen.
Der inhaltliche Fokus der Professur liegt auf empirischen Analysen der verschiedenen Formen
interkultureller Kommunikation, wobei Fallstudien in regionalen Kontexten durchgeführt werden
sollen; dabei sind die in CEnT vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen aktiv zu bündeln.
Südtirol ist ein obligatorisches Forschungsfeld neben anderen.
Die Verbindung von lokalen bzw. regionalen empirisch fundierten Analysen mit der Folie einer „Dritt-Kultur“ soll dazu verhelfen, methodisch und empirisch abgesicherte Wege zum Erwerb
interkultureller Kompetenzen und zur Vermeidung bzw. Bewältigung von kulturellen Konflikten
aufzuzeigen.
Die Kooperation mit staatlichen bzw. öffentlich-rechtlichen und mit NGO-Institutionen wird dort
erwartet, wo sie für die Überführung der empirischen Analysen in konkrete Anwendung zielführend
ist.
In der Lehre wird auch das Angebot passender Module im Rahmen des Curriculums
„Islampädagogik“ erwartet.

ANSTELLUNGSERFORDERNISSE
a) Eine abgeschlossene inländische oder gleichwertige ausländische Hochschulbildung,
insbesondere in folgenden Fächern: Angewandte Sprachwissenschaft, Europäische
Ethnologie, Soziologie/Social Anthropology, Translationswissenschaft;
b) Einschlägige Lehrbefugnis (Habilitation) oder gleichzuhaltende Leistung;
c) Publikationen in renommierten (nach Möglichkeit referierten) Fachzeitschriften und
Verlagen;
d) Vertrautheit mit empirischen Methoden, sowie hermeneutischkulturwissenschaftlichen
und historischen Zugängen;
e) Fähigkeit zu angewandter Forschung in „interkultureller Konfliktlösung“;
f) Nachweis der Einbindung in die internationale Forschung;
g) Erfahrung im Aufbau von Modulen und Studiengängen;
h) Interdisziplinäres Interesse und Offenheit über Fächergrenzen hinweg;
i) Erfahrung in der Einwerbung von Forschungsmitteln;
j) ausgeprägte didaktische Fähigkeiten;
k) Nachweis der Fähigkeit zur Integration und Qualifikation zur Führungskraft.

Bewerbungen müssen bis spätestens
20. Februar 2013
an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Fakultäten Servicestelle, Standort Innrain 52f, A-
6020 Innsbruck (fss-innrain52f@uibk.ac.at) eingelangt sein.

Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck strebt eine Erhöhung des Frauenanteiles an und lädt
deshalb qualifizierte Frauen zur Bewerbung ein. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.
Für diese Position ist eine Einreihung in die Verwendungsgruppe A1 des Kollektivvertrages für
ArbeitnehmerInnen der Universitäten und ein Mindestentgelt von € 4.571,20/Monat (14 mal)
vorgesehen. Ein in Abhängigkeit von Qualifikation und Erfahrung höheres Entgelt und die
Ausstattung der Professur sind Gegenstand von Berufungsverhandlungen. Darüber hinaus bietet
die Universität zahlreiche attraktive Zusatzleistungen
(http://www.uibk.ac.at/universitaet/zusatzleistungen/).

Die Bewerbungsunterlagen sollen jedenfalls enthalten: Lebenslauf mit einer Beschreibung des
wissenschaftlichen und beruflichen Werdeganges, Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen,
der Vorträge sowie der sonstigen wissenschaftlichen Arbeiten und Projekte, Beschreibung
abgeschlossener, laufender und geplanter Forschungstätigkeiten und die fünf wichtigsten Arbeiten.
Die Bewerbungsunterlagen sind jedenfalls digital (CD, E-Mail usw.) beizubringen. Die Papierform ist optional.
Die Bewerberinnen und Bewerber haben keinen Anspruch auf Abgeltung aufgelaufener Reise- und
Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Berufungsverfahrens entstanden sind.

Laufende Informationen über den Stand des Verfahrens finden Sie unter:
http://www.uibk.ac.at/fakultaetenservicestelle/
standorte/innrain52f/berufungen_habilitationen/berufungen_index_2010.html
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://www.uibk.ac.at/cent/aktuelles/index.html.de
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
Bewerbungsschluss20.02.2013
PersonName: Hochhauser, Eva-Maria [MMag.a] 
Funktion: Koordinatorin der Forschungsplattform CEnT 
E-Mail: forschungsplattform-cent@uibk.ac.at 
KontaktdatenName/Institution: Forschungsplattform Cultural Encounters and Transfers (CEnT) 
Strasse/Postfach: Innrain 52 
Postleitzahl: 6020 
Stadt: Innsbruck 
E-Mail: forschungsplattform-cent@uibk.ac.at 
Internetadresse: http://www.uibk.ac.at/cent/ 
LandÖsterreich
BenutzerführungDeutsch
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
URL dieses Wer-Was-Wo-Datensatzeshttp://www.germanistik-im-netz.de/wer-was-wo/30778

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