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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Mehrsprachigkeit - Weniger Sprachigkeit. Literatur jenseits der einen Sprache / Multi-Lingualism vs. Less Lingualism? Literature beyond the Multilingual-Monolingual Divide"
RessourcentypCall for Papers
TitelMehrsprachigkeit - Weniger Sprachigkeit. Literatur jenseits der einen Sprache / Multi-Lingualism vs. Less Lingualism? Literature beyond the Multilingual-Monolingual Divide
BeschreibungCFP: Mehrsprachigkeit - Weniger Sprachigkeit. Literatur jenseits der einen Sprache / Multi-Lingualism vs. Less Lingualism? Literature beyond the Multilingual-Monolingual Divide

GSA 2013, Denver, 3.–6. Oktober 2013

Organisation: David Martyn (Macalester College), Georg Mein (Université du Luxembourg), Till Dembeck (Université du Luxembourg)

Wir bitten um Vortragsvorschläge bis zum 1. Februar 2013 (an till.dembeck@uni.lu). Die Organisatoren stellen aus den Einsendungen Sektionen zusammen und reichen die Bewerbungen bis zum 15. Februar 2013 bei der GSA ein.


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Mehrsprachigkeit - Weniger Sprachigkeit. Literatur jenseits der einen Sprache

Die Erforschung literarischer Mehrsprachigkeit ging lange von der Annahme aus, einsprachige Literatur sei die Norm – ohne je mit dieser Vorstellung so ganz glücklich zu werden. Denn die Mehrstimmigkeit einzelner Texte (Bakhtin), aber auch die intrinsische Hybridität einzelner Sprachen (Fremdwörter, Dialekte, historischer Sprachwandel) lassen jeden Text gewissermaßen als ‚mehrsprachig’ erscheinen. Nicht zuletzt deshalb ist in jüngster Zeit der Blick von dem Gegensatz ‚ein-sprachig’ / ‚mehr-sprachig’ auf dessen gemeinsamen Nenner gewandert: die ‚Sprachigkeit’ überhaupt (R. Stockhammer), den Grad der Zugehörigkeit sprachlicher Phänomene zu einer einzelnen ‚Sprache’. Die Geschichte und die Möglichkeitsbedingungen von Einsprachigkeit rücken damit ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Wie kommt es zu der Vorstellung, dass ‚Sprechen’ (langage) immer einer bestimmten Sprache (langue) zuzuordnen ist? Wie entsteht die Idee zählbarer und diskreter ‚Sprachen’? Welchen Anteil haben die Literatur und die Poetik im weitesten Sinne an diesen Prozessen? Inwiefern unterlaufen sie sie? Erwünscht sind Beiträge zu literarischen, poetischen, und sprachphilosophischen Texten aller Epochen, die sich mit Bedingungen, Effekten und Grenzen der Einzelsprachigkeit beschäftigen.

Mögliche Schwerpunkte: Literatur und Nationalsprache; Konstruktionen der Muttersprache; Schreiben jenseits der ‚Sprachigkeit’ (‚Sprechen’ ohne ‚Sprache’); Nationalismus und Sprachideologie; Umgang mit Sprachdifferenzen in der Literatur; Literatur und die Standardisierung des Deutschen; Fremdwörter in der Literatur; Literatur nicht-muttersprachlicher Autoren (translinguale Literatur); Übersetzung und Sprachigkeit; Geschichte der Einsprachigkeit.

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Multi-Lingualism vs. Less Lingualism? Literature beyond the Multilingual-Monolingual Divide

Research on literary multilingualism has long operated on the assumption that monolingual literature was the norm – even while questioning this very premise. Theories of the polyphonic text (Bachtin) and insights into the intrinsic hybridity of any single language (foreign words, dialects, historical change) make “multilingualism” appear like a universal phenomenon, attributable in some degree to almost every text. For this and other reasons, some scholars have shifted their attention from the dichotomy between multi- and monolingualism to its common denominator: “lingualism” or Sprachigkeit in general (R. Stockhammer), defined as the degree to which literary texts can be assigned to any single language. In the process, the history and the conditions of possibility of monolingualism have been subjected to new scrutiny. How does the assumption arise that speech or writing (langage) can always be attributed
to a certain language (langue)? How does the idea of discreet and countable “languages” emerge? To what extent do literature and poetics broadly defined support these processes? To what extent do they subvert them? The panel will assemble papers on literature, poetics, or language philosophy from any period that deal with the conditions, the effects, or
the limits of (mono)lingualism.

Possible topics: Literature and national language; constructions of the mother tongue; writing beyond “lingualism” (langage without langue); nationalism and language ideology; ways of dealing with linguistic difference in literature; literature and the standardization of German; foreign words and literature; literature by non-native-speaking authors
(translingual literature); translation and lingualism; the history of monolingualism.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortDenver
Bewerbungsschluss01.02.2013
Beginn03.10.2013
Ende06.10.2013
PersonName: Till Dembeck 
Funktion: Collaborateur Scientifique 
E-Mail: till.dembeck@uni.lu 
KontaktdatenName/Institution: Université du Luxembourg 
Strasse/Postfach: Route de Diekirch (B.P. 2) 
Postleitzahl: 7201 
Stadt: Walferdange 
Telefon: +352-4666449606 
E-Mail: till.dembeck@uni.lu 
Internetadresse: www.germanistik.lu 
LandLuxemburg
SchlüsselbegriffeDeutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache; Sprache und Gesellschaft (Diskursanalyse, Ethnographie, Sprachkritik, Sprachplanung, Sprachpolitik); Literaturwissenschaft; Historische Semantik (Wissensgeschichte, Mentalitätsgeschichte, Ideengeschichte); Literatursoziologie; Literaturtheorie: Themen
Ediert von  H-Germanistik
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