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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Auto(r)fiktion - Öffentlicher Workshop"
RessourcentypVerschiedenes (Workshops, Sommerschulen u.a.)
TitelAuto(r)fiktion - Öffentlicher Workshop
BeschreibungAuto(r)fiktion - Öffentlicher Workshop und Lesung
14.12.2012

Literaturforum im Brecht-Haus

In der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ist in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten, dass sich vermeintlich reale Autoren in fiktionale Texte einschreiben. In Frankreich hat dies Tradition: Serge Doubrovsky praktizierte es programmatisch in seinem Roman „Fils“ (1977) und brachte dafür den Begriff der ‚Autofiktion‘ ins Spiel – als Index für eine Entgrenzung von Autobiographie und Roman. Der französisch-deutsche Workshop geht solchen Tendenzen exemplarisch nach und fragt nach ihren Gründen und Hintergründen.

Konzept und Organisation: Prof. Dr. Ulrike Schneider (FU Berlin) und Prof. Dr. Thomas Wegmann (Universität Innsbruck) in Kooperation mit dem Literaturforum im Brecht-Haus.

9:30 Uhr - 18:30 Uhr
Öffentlicher Workshop

Leitung: Ulrike Schneider und Thomas Wegmann

9:30 – 10:15
Begrüßung und Einführung durch Ulrike Schneider (Berlin) und Thomas Wegmann (Innsbruck)

10:15 – 11:00
Uwe Wirth (Gießen): Editor in Fabula: Auto(r)fiktionen in E.T.A. Hoffmanns Lebensansichten des Kater Murr

Kaffeepause

11:15 – 12:00
Martina Wagner-Egelhaaf (Münster): Was ist Auto(r)fiktion? Strategien literarischer Selbstkonstruktion

12:00 – 12:45
Christina Schaefer (Berlin): Das Einbrechen der Wirklichkeit in den Roman. Zur Präsenz des Autors in Ulrich Peltzers Bryant Park und Alain Robbe-Grillets La Reprise

Mittagspause

14:30 – 15:15
Jörg Pottbeckers (Chemnitz): “Ich bin es und ich bin es nicht”. Spielarten der Autofiktion in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

15:15 – 16:00
Jutta Weiser (Duisburg/Essen): Auto(r)fiktion als Medieneffekt: Frédéric Beigbeder und Éric Chevillard

Kaffeepause

16:15 – 17:00
Claudia Gronemann (Mannheim): Le “je” marocain existe-t-il? Kulturelle und intermediale Subjektrepräsentation bei Abdellah Taïa

17:00 – 17:45
Innokentij Kreknin (Münster): Eine methodische Aporie und die Metaphysik digitaler Welten: Das Modell einer nachpostmodernen Existenz bei Alban Nikolai Herbst

17:45 – 18:15
Schlussdiskussion

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20:00 Uhr
Lesung und Diskussion mit Hans-Ulrich Treichel
Moderation: Katja Stopka
Einführung: Thomas Wegmann
Eintritt 5€, erm. 3€

In seinem Werk umspielt Hans-Ulrich Treichel immer wieder höchst virtuos die Grenze von fiktionalem und faktualem Erzählen, unterstreicht zudem das Erfundene des Wirklichen und das Wirkliche des Erfundenen und macht sich gelegentlich selbst zum Protagonisten seiner Romane – natürlich nicht ohne genau das gleichzeitig zu leugnen.


Literaturforum im Brecht-Haus
Chausseestr. 125
10115 Berlin-Mitte

www.lfbrecht.de
info@lfbrecht.de
Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressewww.lfbrecht.de
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortBerlin
Beginn14.12.2012
PersonName: Hippe, Christian 
Funktion: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Projekte am LF Brecht-Haus 
E-Mail: hippe@lfbrecht.de 
KontaktdatenName/Institution: Literaturforum im Brecht-Haus 
Strasse/Postfach: Chausseestr. 125 
Postleitzahl: 10115 
Stadt: Berlin 
Telefon: 0302822003 
Fax: 0302823417 
E-Mail: info@lfbrecht.de 
Internetadresse: www.lfbrecht.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeErzähltheorie; Komparatistik (Kulturvergleich, Interkulturelle Literaturwissenschaft); Literatur nach 1945
Ediert von  H-Germanistik
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