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Ergebnisanzeige "Präsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts"
RessourcentypCall for Papers
TitelPräsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts
BeschreibungPräsenz und Evidenz fremder Dinge im Europa des 18. Jahrhunderts
Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts vom 9. bis 11. September 2013 (Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel)

Die Jahrestagung wird veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts sowie von Prof. Dr. Birgit Neumann (Universität Passau). Abstracts von ca. 200 Wörtern werden bis zum 1. Oktober 2012 (Birgit.Neumann@uni-passau.de) erbeten.


Die Modernisierungsprozesse des 18. Jahrhunderts fallen zusammen mit der ‚Geburt der Konsumgesellschaft’ (McKendrick et al. 1982; Schrage 2009), als deren wichtigstes Merkmal die größere Präsenz fremder Dinge in fast allen gesellschaftlichen Bereichen von Politik und Wirtschaft über Religion und Kunst bis zu Medien und Populärkultur gelten kann. Ob aus einer geographisch oder einer zeitlich entfernten Kultur stammend, in jedem Fall werden fremde Dinge aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und in neue kulturelle Wert- und Bedeutungszusammenhänge eingebettet (vgl. Frank et al. 2007: 12). Die Präsenz fremder Dinge steht daher in einem wechselseitigen Begrün-dungszusammenhang zu neuen, oftmals impliziten Wissenstransformationen. So ist der Transfer fremder Dinge angewiesen auf Akte der kreativen Aneignung, Zur-Schau-Stellung und symbolischen Präsentation, also auf Formen des Präsentmachens, die auf den epistemischen Überschuss des Dinges verweisen. Präsenz ist dabei als Prozess der anschaulichen Vergegenwärtigung, zumeist auch der diskursiven Präsentifikation zu verstehen, der auf die scheinbar unmittelbare Schaffung von Evidenz und die dazu gehörige Legitimierung von Geltungsansprüchen angelegt ist. Die Produktion von Präsenz bezeichnet demnach nicht nur ein zeitliches, sondern auch ein räumliches Verhältnis zur fremden Welt. Was präsent ist, soll greifbar sein, durch konkrete Anschaulichkeit faszinieren und auf menschliches Begehren und (implizites) Wissen einwirken (vgl. Gumbrecht 2004: 11). Zugleich aber darf die Produktion von Präsenz unter Bedingungen des epistemologischen Primats des Empirismus das rational geleitete, distanzierte und interessenfreie Sehen nicht verhindern. Die Strategien und Paradoxien des Präsentmachens fremder Dinge in zentralen gesellschaftlichen Funktionsbereichen des 18. Jahrhunderts – Zeitalter der Aufklärung, des Reisens, des Konsums und der imperialen Expansion – gilt es kritisch zu rekonstruieren und auf ihre Bedeutungen für die Produktion von Evidenz hin zu befragen.

Unter den folgenden Fragestellungen möchte die Tagung das Potential einer an der Präsenz und Evidenz fremder Dinge orientierten Kulturgeschichte des 18. Jahrhunderts ausloten und Konsequenzen für unser Aufklärungsbild aus kulturvergleichender Perspektive diskutieren:


(1) Wissen fremder Dinge
Objekte wie Bücher, Bilder, wissenschaftliche Instrumente, Kleider, koloniale Exotika, Porzellan, Münzen und Medaillen waren im 18. Jahrhundert privilegierte Medien des Transfers zwischen Kulturen, Ländern und Regionen. Solche interkulturellen Transfer-handlungen sind nie rein kumulativ, sondern immer kreative Verfahren, die mit Umfunktionalisierungen der erworbenen Dinge einhergehen. So ist die kreative Aneig-nung fremder Dinge, die sich in der sozialen Kommunikation beweisen muss, immer auf symbolische Transformationen angewiesen, die in den Dienst der kollektiven Wissensformation gestellt werden können. Eingebunden in kulturelle Praktiken und Wissensordnungen werden fremde Dinge mit neuer Bedeutung aufgeladen und zu sichtbaren Bestandteilen der kulturellen Selbstbegründung gemacht. Was daher im Kontext des Tagungsthemas besonders interessiert, sind die historischen, kulturellen, sozialen und medialen Bedingungen, unter denen fremde Dinge zu ‚epistemischen Dingen’ (Rheinberger 2001) werden können, also zu Dingen, die – gerade im Zeichen aufklärerischer Erkenntnisansprüche – wissenskulturelle Transformationsprozesse initiieren und durch Präsenz Evidenz suggerieren. Evidenz ist dabei nicht nur als methodischer Beweis, sondern im weiteren Sinne auch als „Erlebnis der Wahrheit“ (Husserl 1980: 122) zu verstehen, als eine lebensweltlich zu beschreibende Grundform der Erfahrung, in der Gegebenes bzw. Anschauliches und Gemeintes zur Deckung kommen. Bei der Rekonstruktion der vielfältigen medialen, sozialen und diskursiven Kontexte, in denen fremde Dinge für die Produktion von Evidenz eingesetzt werden, ist die innere Logik der Objekte selbst daraufhin zu untersuchen, wie sie epistemische Assoziierungen präfiguriert (vgl. Latour 1991) und die Grenzen zwischen Humanem und Nicht-Humanem festlegt. Bei diesen epistemischen Assoziierungen ist auch Formen der Mystik, des Mystizismus und der Magie Beachtung zu schenken, die letztlich auf Akte des Präsentmachens abwesender Dinge bzw. der Entfremdung präsenter Dinge zielen.


(2) Medien der Präsenz: Sammeln und Ausstellen fremder Dinge
Die Fülle neuer materieller Artefakte, vor allem in Form der von Reisen und imperialen Missionen mitgebrachten Gegenstände, machte die Schaffung neuartiger Ordnungen der Dinge notwendig, innerhalb derer die Praktiken des Sammelns und Ausstellens eine zentrale Rolle spielten (vgl. Clifford 1988; Scholz 2004: 124). Neben den entstehenden Sammlungen von Naturforschern erfreuten sich im 18. Jahrhundert zahlreiche Kunst- oder Wunderkammern sowie Kuriositätenkabinette weiterhin großer Beliebtheit. Sammlungen von Naturforschern, Wunderkammern und Kuriositätenkabinette fungierten, trotz unterschiedlicher Ausstellungslogiken, als Räume, in denen die fremde Welt anhand repräsentativer Objekte, die ihre Besonderheiten versinnbildlichten, zur Schau gestellt wurden (vgl. Laube 2011). In diesen Räumen der visuellen Zur-Schau-Stellung semantisiert sich der Wunsch nach Evidenz, nach der scheinbaren Unmittelbarkeit anschaulicher Vergegenwärtigung einer fremden Welt (vgl. Fohrmann 2001: 8). Die fremden, still gestellten Dinge werden über bestimmte Ordnungen des Klassifizierens und Ausstellens (und damit auch über kulturelle Ordnungen) in einen Sinnzusammenhang gebracht, der vor allem auf rezipientenseitige Wirkung angelegt ist: Mal ist das Ziel objektiver Erkenntnisgewinn, mal das Auslösen von Staunen; immer aber geht es um eine auf sinnlicher Präsenz basierende Beziehung zur (fremden) Welt. Zu fragen ist daher ebenso nach der Auswahl, Kontextualisierung und den Akten des Präsentmachens fremder Dinge wie nach den zugrunde gelegten Ordnungen des Klassifizierens. Besonders interessiert dabei die Frage, wie die Materialität fremder Dinge zur Produktion von Evidenz beitragen kann. Dabei ist grundsätzlich davon auszugehen, dass das Unsichtbare und Immaterielle als Bedingung des Präsenten gelten kann. Was also lassen uns die „vi-suellen Schauplätze“ (Findlen 1994: 193) von Sammlungen, Museen und Kuriositäten-kabinetten sehen, was bleibt verborgen und wie trägt dieses Spannungsverhältnis von Sichtbarem und Unsichtbarem zur Produktion von Präsenz und Evidenz bei? Ziel ist es daher auch, zu überprüfen, ob und inwieweit die Präsenz und Evidenz fremder Dinge in Sammlungen, Museen und Kuriositätenkabinetten durch die Produktivität des Unsichtbaren bedingt ist.


(3) Subjektkonstitution, soziale Praktiken und fremde Dinge
Subjektwerdung und sozialer Status in der sich herausbildenden Konsumgesellschaft waren aufs Engste geknüpft an den Besitz und die souveräne Aneignung von Dingen, vorzugsweise fremder Herkunft (vgl. Scholz 2004). In seiner greifbaren Präsenz ver-sinnbildlichte das fremde Ding gleichermaßen Reichtum, gesellschaftliche Autorität und Geschmack: Über die souveräne Einbindung von Dingen in Praktiken der Selbststilisie-rung wurden Formen der sozialen Inklusion und Exklusion ausgehandelt (vgl. Bosch 2010: 9). Vor allem die kreative Verfügung über Dinge fremder Herkunft eröffnete die Möglichkeit, kulturelle Überlegenheit und hierarchische Distinktion von einer metony-misch präsenten, aber verdinglichten fremden Welt zu demonstrieren. In welche sozia-len Praktiken werden fremde Dinge eingebunden, welche Bedeutungen nehmen sie in diesen performativen Kontexten an und wie tragen sie zur individuellen und kollektiven Selbstdarstellung bei? Die Frage nach der Bedeutung von Dingen für diese Selbststilisierung stellt sich gerade mit Blick auf die Aufklärung und die vorherrschende empiristische Epistemologie, der zufolge sich der menschliche Selbstbezug vor allem über das Bewusstsein konstituiert und sich Subjektivität durch Abgrenzungen von Materie zu stabilisieren hat. So eröffnet der souveräne Umgang mit den Dingen dem Subjekt „einen Zugang zur Welt, durch den es sich seiner ‚Modernität’ bzw. Souveränität gegenüber [...] der Welt versichern kann“ (Scholz 2004: 35). Dieser Selbstverzauberung des modernen, aufgeklärten Subjekts stehen die destabilisierenden Effekte des kulturellen Dinggebrauchs gegenüber, insbesondere die der Verdinglichung, Oberflächlichkeit und Selbstvermarktung. So sind nämlich Dinge weniger als leblose Objekte zu verstehen, von denen sich das Subjekt einfach absetzen kann; vielmehr sind Dinge (widerständiger) Teil sozialer Praktiken, die sie in spannungsreicher Interaktion von den Subjekten erst zu Objekten werden lassen (Latour 1991; Böhme 2006).
Zu fragen ist daher gleichermaßen nach der formativen und funktionalen Kraft der fremden Dinge für soziale Praktiken der Selbststilisierung wie nach dem Einfluss, die Vorstellungen von Aufklärung auf den kulturellen Dinggebrauch hatten. Geschlechter-spezifische Unterschiede und Verhaltenscodes im kulturellen Dinggebrauch sind in die-sem Kontext ebenso mitzudenken wie die sich wandelnden Ideale von politeness und Empfindsamkeit. Bei der Erforschung der Rolle von Dingen für die Selbststilisierung wird es auch darum gehen, die innere Ordnung fremder Dinge darauf hin zu befragen, wie sie soziale Verknüpfungen modellieren und an einem von ihnen miterzeugten Netz-werk menschlicher und dinglicher Aktanten partizipieren können (vgl. Latour 1991).


(4) Repräsentation fremder Dinge: Diskursivierung von Präsenz und Evidenz
Prozesse der Repräsentation und Diskursivierung sind Bedingung dafür, dass fremde Dinge zu epistemischen Dingen werden können. Repräsentationen fremder Dinge basieren immer auf symbolischen Transformationen, die für die individuelle und/oder kollektive Selbststilisierung eingespannt werden können. Was entsteht, ist daher keine Abbildung des Dings, sondern eine selbstaffirmative und/oder selbstreflexive Konstruktion vom sehenden, besitzenden und deutenden Subjekt, das durch symbolische Wertgebung kulturelle Autorität demonstriert und die Grenzen zwischen Subjekt und Objekt, Humanem und Nicht-Humanem, Eigenem und Fremden festlegt (vgl. Stewart 1993; Bal 1994). Die Frage nach der Präsenz fremder Dinge kann daher kaum losgelöst von Diskursivierungsprozessen, sei es in Literatur, bildender Kunst oder Theater, betrachtet werden, die die Beziehungsgeflechte zwischen fremdem Ding und eigenen Wissensordnungen ausloten. Bereits Roland Barthes’ (1988) frühe Ausführungen zu einer „Semantik des Objekts“ zeigen, dass die Reduktion von Dingen auf ihre instrumentellen Funktionen der Erkenntnis widerspricht, dass kein Objekt frei von einem „Funktionszusatz“, einer „leichten Emphase“ ist. Der Eigensinn der fremden Dinge, ihre ‚thingness’ bzw. obdurate objecthood (vgl. Daston 2004), wird nicht nur in der „realistischen Unbedeutsamkeit“ (Rancière 2006) des unnötigen Details erfahrbar; er manifestiert sich auch in der Schaffung neuer, schillernder Begrifflichkeiten, die jeder narrativen Ökonomie – und allen von der Royal Society aufgestellten Regeln zur Wortverwendung – widerspricht. Eine solcherart ästhetisch aufgeladene Dinghaftigkeit zeugt ebenso von einer Faszination von fremden, auratischen Dingen wie von der Unmöglichkeit, ihre Wertigkeiten in eindeutig lesbare Zeichen zu verwandeln. Besonderes Interesse gilt daher der Frage, welche ästhetischen Verfahren in Text, Bild oder Aufführung genutzt werden, um fremde Dinge in einer von Visualität und Evidenz faszinierten Gesellschaft präsent zu machen.


(5) Marktordnungen: Der Wert fremder Dinge
Der Wert fremder Dinge bemisst sich in der entstehenden Konsumgesellschaft des 18. Jahrhunderts weniger an ihrem Gebrauchswert denn an ihrem Tauschwert, d.h. an ihrer Integration in die Dynamik der Warenzirkulation und ihrer Ausrichtung auf besitzende Subjekte (vgl. Bosch 2010: 32). Erst marktökonomische Akte der Sichtbarmachung, auch in Form neu entstehender Werbetechniken, sowie dazu gehörige Prozesse des kreativen Konsumverhaltens machten aus bestimmten Gütern begehrenswerte Dinge von Wert. Wenn daher im 18. Jahrhundert über Märkte und Wirtschaftsordnungen reflektiert wird, so betrifft diese Reflexion nicht allein das Verhältnis von Preisen, Waren und Zahlungen, sondern auch die Interessen, Motive und das Konsumverhalten des ökonomischen Menschen. Zu fragen ist daher ebenso nach den ökonomischen Mechanismen wie nach dem Konsumbedürfnis und Konsumverhalten besitzender Subjekte, die den (im)materiellen Wert fremder Dinge festlegen und sichtbar machen. Dabei gilt es auch die diversen Strategien zu erforschen, die zur Legitimierung oder aber Invisibilisierung ökonomischer Ausbeutung fremder Kulturen (allen voran in kolonialen Konstellationen) eingesetzt wurden.
Gerade weil sich die Beziehungen zwischen Menschen und zwischen verschiedenen Kulturen im Tausch und im Warenverkehr rationalisieren, wird der Markt im 18. Jahrhundert zu einem „Ort von sozialer Ordnung schlechthin“ (Vogl 2010: 45), also zu einem Ort, der Eigeninteresse, Gier und Konkurrenzverhalten idealerweise zu disziplinieren und in einen sozialen Zusammenhang einzufügen vermag. So mochte der Einzelne zwar für den demonstrativen Konsum von Luxusgütern kritisiert werden; indes, so argumentierten zahlreiche Ökonomen, beförderten gerade die persönlichen Begierden die Wirtschaft und erwiesen sich im marktwirtschaftlichen Kontext als öffentliche Wohltat. Dabei trafen bei der Diskussion um den Import fremder Dinge zwei diametral entgegengesetzte Haltungen aufeinander: Wurde der Handel zwischen den Nationen einerseits als Instrument zur Überwindung von Konflikten zwischen den handeltreibenden Völkern und als Motor zur ‚Zivilisierung’ fremder Kulturen gepriesen, so wurde andererseits der Konsum fremder Dinge als für die heimische Wirtschaft schädlich gebrandmarkt. Was daher besonders interessiert, ist die Frage, wie der Austausch fremder Dinge im 18. Jahrhundert in den Kontext neuer Wertgebungen gestellt und als Modell für eine soziale Ordnung auch zwischen den Nationen konzipiert wird.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWolfenbüttel
Bewerbungsschluss01.10.2012
Beginn09.09.2013
Ende11.09.2013
PersonName: Neumann, Birgit, Prof. Dr. 
Funktion: Veranstalterin 
E-Mail: birgit.neumann@uni-passau.de 
KontaktdatenName/Institution: Universität Passau, Anglistik, Cultural and Media Studies 
Strasse/Postfach: Innstr. 25 
Postleitzahl: 94030 
Stadt: Passau 
E-Mail: birgit.neumann@uni-passau.de 
Name/Institution: Deutsche Gesellschaft für die Erforschung des 18. Jahrhunderts (DGEJ) 
Strasse/Postfach: Lessingplatz 1 
Postleitzahl: 38299  
Stadt: Wolfenbüttel 
Telefon: +49 (0)5331 808-203 (Sekretariat) 
Fax: +49 (0)5331 808-277 
E-Mail: dgej@hab.de 
Internetadresse: http://dgej.hab.de 
LandDeutschland
SchlüsselbegriffeLiteratur 1700 - 1770
Zusätzliches SuchwortKulturgeschichte+Aufklärung
Klassifikation12.00.00 18. Jahrhundert; 12.00.00 18. Jahrhundert > 12.01.00 Forschung; 12.00.00 18. Jahrhundert > 12.08.00 Aufklärung
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