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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Wortkunst ohne Zweifel? Aspekte der Sprache bei Thomas Mann"
RessourcentypKonferenzen, Tagungen, Kolloquien
TitelWortkunst ohne Zweifel? Aspekte der Sprache bei Thomas Mann
BeschreibungWortkunst ohne Zweifel? Aspekte der Sprache bei Thomas Mann
11. und 12. Mai 2012 in Würzburg (Toscanasaal der Residenz)


Eine Veranstaltung des Kreises junger Thomas Mann-Forscher in Zusammenarbeit mit der Deutschen Thomas Mann-Gesellschaft Lübeck e. V. und des Lehrstuhls für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte am Institut für deutsche Philologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Programm:

Freitag, 11. Mai 2012

14.15 Uhr
Begrüßung

14.30 Uhr
Katrin Max (Würzburg)/Tim Lörke (Berlin): Einführung

15.00 Uhr
Julia Lebedeva (Moskau): Zum Begriff "Vornehm" bei Thomas Mann

15.30 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen

Kaffeepause

16.15 Uhr
Christian Baier (Bamberg): Der Zerfall der Worte und die Brüchigkeit der Zeichen. Spuren der Sprachkrise in Thomas Manns Roman "Der Zauberberg"

16.45 Uhr
Paolo Panizzo (Halle/Saale): Sprache und Wahrheit. Settembrini und Naphta auf dem
Zauberberg

17.15 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen

Pause

19.00 Uhr
Abendvortrag
Prof. Dr. Wolfgang Riedel (Vizepräsident der Universität Würzburg): Poetik der Metapher um 1900 und ihre Spuren bei Thomas Mann


Samstag, 12. Mai 2012

09.00 Uhr
Regine Zeller (Mannheim): Läuse, Wölfe, Tanzbären. Tiermetaphorik und die Macht der Sprache in "Wälsungenblut" und "Luischen"

09.30 Uhr
Gottfried Drywa (Berlin): "Der werdende Gott und die Freiheit der Seele". Beitrag zur Rezeption des Josephromans von Thomas Mann

10.00 Uhr
Martin Mann (München): Der Künstler zwischen Gott und Führer. Schnittstellen von Schöpfertum in Thomas Manns Erzählung "Das Gesetz"

10.30 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen

Kaffeepause

11.30 Uhr
Helmut Grugger (Innsbruck): "Doktor Faustus" im Kontext des Sprach- und Traditionsverständnisses der Moderne

12.00 Uhr
Valentina Savietto (Verona): "Doktor Faustus": Die Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Literatur und Musik als Veredelungsstrategie des Schreibens

12.30 Uhr
Diskussion zu den Vorträgen und Abschlussdiskussion


Veranstaltungsort:
Toscanasaal der Residenz
Residenzplatz 2
97070 Würzburg


Veranstalter:
Katrin Max (katrin.max@uni-wuerzburg.de), Regine Zeller (regine.zeller@gmx.de), Jens Ewen (jens.ewen@uni-jena.de), Tim Lörke (tim.loerke@gmx.de)


Organisation vor Ort:
Dr. Katrin Max
Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und
Ideengeschichte
Institut für deutsche Philologie
Am Hubland
D – 97074 Würzburg
Tel. +49-931-3185639

Zur inhaltlichen Konzeption:
Dass Thomas Mann als Meister der Formulierfähigkeit und Sprachbeherrschung gilt, wird selten in Frage gestellt. Nicht nur innerhalb der Thomas Mann-Forschung wird er als Autor einer gepflegten Sprache geschätzt. Diese konstatierte Sprachmeisterschaft scheint allerdings insbesondere mit Blick auf den historischen Kontext verwunderlich. Schließlich ist es nicht allein Hugo von Hofmannsthal, der in seinem Chandos-Brief 1902 das Defizitäre der sprachlichen Ausdrucksmöglichkeiten beklagte und damit exemplarisch für die Sprachkrise um 1900 steht; auch die verschiedenen literarischen Strömungen jener Zeit sind geprägt von einer grundsätzlichen Sprachskepsis. Die daraus resultierende Suche nach alternativen Ausdrucksmöglichkeiten und neuen literarischen Formen ist charakteristisch für die literarische Moderne und zieht sich bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.
Wie ist das Werk Thomas Manns vor diesem Hintergrund zu betrachten? Ist Manns Orientierung "an klassischen Mustern" tatsächlich derart ungebrochen, dass seine Texte als "Fortsetzung und Vollendung des poetischen Realismus" anzusehen sind (Karthaus) und er selbst damit als "letzter und bedeutender Anwalt" des 19. Jahrhunderts gelten kann (W. Jens)? Oder zeichnet er sich nicht gerade durch die Art und Weise der Sprachverwendung als Autor der literarischen Moderne aus? Finden sich Bezüge zur Sprachkrise der Zeit um 1900, und inwiefern sind die von ihm gewählten sprachlichen Formen als Ausdruck bestimmter Semantisierungen im Sinne neuartiger Bedeutungszuschreibungen anzusehen? Diesen und weiteren Fragen will die Tagung der jungen Thomas Mann-Forscher nachgehen.

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortWürzburg
Beginn11.05.2012
Ende12.05.2012
PersonName: Katrin Max 
Funktion: Wissenschaftliche Assistentin 
E-Mail: katrin.max@uni-wuerzburg.de 
KontaktdatenName/Institution: Universität Würzburg, Institut für deutsche Philologie 
Strasse/Postfach: Am Hubland 
Postleitzahl: 97074 
Stadt: Würzburg 
E-Mail: katrin.max@uni-wuerzburg.de 
LandDeutschland
Ediert von  H-Germanistik
Ein Angebot vonGermanistik im Netz
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