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Wer-Was-Wo - Detailanzeige

Ergebnisanzeige "Heinrich Mann und das Theater"
RessourcentypCall for Papers
TitelHeinrich Mann und das Theater
BeschreibungAnkündigung der Jahrestagung 2013:
Heinrich Mann und das Theater

Heinrich Manns Werk ist auf vielfältige Weise vom Theater geprägt: Es enthält eine Reihe von Dramen und Einaktern, die bislang noch immer zuwenig Gegenstand der Forschung waren. Auch Heinrich Manns Novellen und Romane bestimmt das Theater: Dort treten häufig Schauspielerinnen und Schauspieler auf, mit denen theaterpraktische, aber ebenfalls gesellschaftstheoretische Fragen verbunden werden. Das Theatermotiv weitet sich zum säkularisierten ‚Theatrum mundi’, zum Welttheater, aus. So findet in der Prosa Heinrich Manns das eigentliche Theater zumeist nicht auf der Bühne, sondern im Zuschauerraum statt – durch einen Spalt im Vorhang beobachten die professionellen Akteure das irrwitzige Spiel ihres Publikums. Auch theatralische Stilmittel bestimmen das Schreiben Heinrich Manns: In „Die kleine Stadt“ und anderen Prosatexten werden phasenweise die Erzählerkommentare zugunsten von Dialogen und szenischen Verdichtungen in den Hintergrund gedrängt; „Lidice“ schließlich wagt das Experiment einer radikalen Grenzüberschreitung: Prosa und Drama vermischen sich. Darüber hinaus gibt es viele theatergeschichtliche Kontexte, in die man das Werk Heinrich Manns gewinnbringend (und erstmals) stellen kann: die Münchner Theateravantgarde des frühen 20. Jahrhunderts, europäische Theatereinflüsse, die Abgrenzung zur Filmkultur Hollywoods, Variationen des Theatralischen in der Oper, im Varieté oder Zirkus, theateraffine Wegbegleiter wie Frank Wedekind, Bert Brecht etc. Neben kultur- und theatergeschichtlichen Diskursen können auch aktuelle Theorien des Performativen oder der Theatralität neue Zugänge zum Werk Heinrich Manns erschließen. Die Fragestellung „Heinrich Mann und das Theater“ eröffnet daher ein breites Themenspektrum für mögliche Vorträge. Neben Literatur- und Theaterwissenschaftler soll diese Tagungsankündigung zudem gerne auch Theaterpraktiker zur Beteiligung einladen: Welche Schwierigkeiten oder Chancen bietet die Adaption von Texten Heinrich Manns für die Bühne, welche konkreten Projekte wurden in den vergangenen Jahren realisiert?

Die Jahrestagung der Heinrich Mann-Gesellschaft findet am 16. und 17. März 2013 im Buddenbrookhaus in Lübeck statt. Themenvorschläge (versehen mit Name, Adresse, Telefonnummer und E-mail-Adresse) für Referate und / oder schriftliche Beiträge sind mit Exposé (Arbeitstitel + max. 500 Zeichen Text) bis zum 15. September 2012 möglichst per E-mail erbeten an:

Heinrich Mann-Gesellschaft
Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum
Buddenbrookhaus
Mengstraße 4
23552 Lübeck
E-mail: helene.hoffmann@buddenbrookhaus.de
Web: http://hmg@buddenbrookhaus.de/

Quelle der BeschreibungInformation des Anbieters
Internetadressehttp://hmg@buddenbrookhaus.de/
Verknüpfte Ressourcehttp://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=H-Germanistik&mo...
VeranstaltungsortLübeck
Bewerbungsschluss15.09.2012
Anmeldeschluss20.03.2013
KontaktdatenName/Institution: Heinrich Mann-Gesellschaft 
Strasse/Postfach: Mengstraße 4 
Postleitzahl: 23552 
Stadt: Lübeck 
Telefon: 0451-1224242 
Fax: 0451-1224140 
E-Mail: hmg@buddenbrookhaus.de 
Internetadresse: www.buddenbrookhaus.de 
LandDeutschland
BenutzerführungDeutsch
SchlüsselbegriffeLiteratur 1880 - 1945; Theater (Aufführungspraxis)
Klassifikation16.00.00 Jahrhundertwende (1880-1914) > 16.13.00 Gattungen und Formen > 16.13.02 Drama. Theater; 16.00.00 Jahrhundertwende (1880-1914) > 16.15.00 Zu einzelnen Autoren; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.16.00 Gattungen und Formen > 17.16.02 Drama. Theater; 17.00.00 20. Jahrhundert (1914-1945) > 17.18.00 Zu einzelnen Autoren
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